Lauftreff am 14.03.2010

Endlich mal wieder raus auf die Rollen. Nach der Formel 1 sind wir los und haben unsere Standard – Tour in Angriff genommen.

An 3 Stellen lag noch Schnee und wir durften im Doppelstock zum Teil hochschieben und richtig fett durch den Schnee.

Das Zeug war alles Matsch und man konnte sich einigermaßen durchschieben, hat halt einen schönen Trainingseffekt 😉 für Oberarme, Brust- und Bauchmuskulatur. Die Oberschenkel auch mehr belastet weil man extrem auf das Hinterrad sprich auf die Ferse stehen muss.

Mit etwas Gegenwind an den Anstiegen und auf manchen geraden Stücken wird auch die Durchschnittsgeschwindigkeit erheblich reduziert.

Wir waren trotzdem sehr zufrieden mit uns. Wenn man bedenkt, dass fast kein Training möglich war.

Ca. 20 Minuten langsamer als unser Rekord aber trotzdem einigermaßen im Durchschnitt.

Der Trainingszustand ist aber am Durchschnittspuls ablesbar, der bei mir ca. 10 Schläge höher war sonst üblich auf dieser Strecke.

Ab jetzt wird aber alles besser – denn das Wetter hat Besserung gelobt.

Bis zum nächsten Mal.

Tourenkarte

Karte

Höhenprofil

Höhenprofil

Sonstiges

Länge: 19,48 km

Reine Laufzeit: 1:26:40 h

Höhenmeter: 168 m

skiken Lauftreff 24.12.2009 – Oje du fröhliche ….

Tja Freunde – auch an Weihnachten kann Nordic Cross Skating echten Spaß bringen.

Wir haben uns auf den “heiligen Morgen” um 10 Uhr verabredet und sind wieder unsere Standard Strecke gefahren.

Derzeit sind wir schon etwas einseitiger unterwegs als sonst. Aber das macht schon das Wetter. Mal gefroren und eisig kalt mal wieder schlammig und warm.

So dass einige Strecken einfach nicht gut zu machen sind.

Dieses mal war es “halbschwanger” – also mal gefroren und glatt an manchen Stellen lag Schnee und wir mussten höllisch aufpassen – wegen gefroren Pfützen.

Die andere Hälfte war “nur” nass. Was uns extrem aufgefallen ist, dass wir stellenweise das Gefühl hatten zu wenig Luft in den Reifen zu haben. Aber es war nicht so. Sondern der Belag – der Asphalt war nass und kalt und hat so stark abgebremst, dass wir richtig arbeiten mussten.

Also wiedermal ein tolles Training. Zwischen den Tagen treffen wir uns noch mal.

Wer dabei sein möchte bitte melden.

Tourenkarte

Lauftreff_20091224_Karte

Höhenprofil

Lauftreff_20091224_Hoehenprofil

Sonstiges

Länge: 21,99 km

Reine Laufzeit: 1:39:20 h

Höhenmeter: 208 m

skiken Lauftreff am 22.12.2009

Heute nichts weltbewegendes. Außer, dass die Temperatur von –11° nun auf +7° geändert hat. Das sind Schwankungen.

Ich habe mir heute alleine die Standard-Tour vorgenommen – allerdings mit 2 Änderungen.

1. Alles was ansteigt in 1:1 zu machen

2. zum Abschluss noch mal den Berg in Richtung Reitplatz hoch – auch in 1:1

OK – das wurde mal wieder Zeit. Für mich heißt es wieder etwas mehr Kraft aufbauen.

Zwischendrin durfte ich noch einen Reifen wechseln. Das war ein komisches Gefühl.

Erst fühlte es sich so an als hätte ich mir was eingefahren, das holperte auch noch 2 Radumdrehungen – dann machte es Peng und die Fortbewegung wurde rapide abgebremst. Hinterrad Luft draußen – Ersatzrad montieren und das mitten in einem kleinen Anstieg, wo ich gerade so schön im Rhythmus war.

Erst war ich ziemlich sauer, weil das nun der 2. Mantel innerhalb kürzester Zeit war.

Zuhause noch mal geprüft – etwas über 1.000 Km drauf – Ok – ziemlich gleichmäßig abgefahren – also vornehmlich in der Mitte. Da wird das dann schon dünn.

Jetzt habe ich wieder RoadStar drauf.

Tourenkarte

Lauftreff_20091222_Karte

Höhenprofil

Lauftreff_20091222_Hoehenprofil

Sonstiges

Länge: 21,15 km

Reine Laufzeit: 1:29:08 h

Höhenmeter: 199 m

Lauftreff am 09.12.2009 – Nordic Cross Skating – Bergtraining

Heute sind wir das erste mal mit dem Auto zum Training. Wir wollten einfach mal den berüchtigten Weg zum Roßfeld hoch skiken.

Das hatten wir schon mal im Sommer versucht allerdings nicht gefunden (heute weiß ich auch warum).

Also zum Nachtraining nach Glems Auto abstellen umziehen und gleich geht der Punk ab nach oben. Junge, Junge, da kommt echte Freude auf. Stellenweise wird es etwas flacher um dann aber gleich wieder richtig anzusteigen. Ich fahre fast alles nur in Diagonaltechnik für mich nicht viel andere Chancen. An der steilsten Stelle geht die Geschwindigkeit auf 2,8 Km/h runter. Zum Glück ist der Untergrund richtig guter Asphalt, ab und zu liegen ein paar Steine rum die vom abgegangen sind aber alles halb so wild.

Ein super Training, denn je steiler es wird umso mehr geh ich in die Knie (schön für die Oberschenkel) und umso mehr muss man das V öffnen, also mehr seitlich anstatt nach vorne rollen.

Was mich gewundert hat, ist dass es überhaupt noch zum Rollen kam.

Zwischendrin sind uns Fußgänger entgegen gekommen, dem Gesichtsausdruck haben wir entnommen, dass die dachten jetzt kommen die Jungs vom Mars. (Komische Ausrüstung, komischer Bewegungsform und Helm mit Beleuchtung und da mitten in der Dunkelheit).

Oben angekommen sind wir gleich wieder ein Stück runter in den geschützten Wald. Denn da oben hat es richtig gezogen und die Temperaturen sind noch etwas tiefer. (Unten hatten wir bereits schon 0°C).

Da haben wir uns dann was wärmeres drüber gezogen und sind dann wieder runter. Tja, was so Bremsen einem nicht alles erlauben – klasse.

Hier habe ich dann doch auf die Stufe 3 meiner SIGMA POWERLED BLACK PRO X gestellt und war froh, dass das noch ging. (Max. Geschwindigkeit war 22,5 Km/h).

Also eine kurze heftige Runde – aber es war auch nur gedacht endlich mal diesen Anstieg zu erforschen. Da werden wir wohl noch etwas üben (müssen).

Tourenkarte

Lauftreff_20091209_Karte

Höhenprofil

Lauftreff_20091209_Hoehenprofil

Sonstiges

Länge: 7,51 km

Reine Laufzeit: 0:51:48 h

Höhenmeter: 337 m

Lauftreff am 02.12.09

Jetzt durfte ich meine neue Errungenschaft austesten. Wir treffen uns halt um 18 Uhr und da ist es schon ziemlich dunkel und ohne Lampe geht nix mehr – da sind wir uns einig.

Auf geht es zur Standard – Runde mit einer Mini Variante bei Mittelstadt – aber das ist vernachlässigbar.

Ich war schon ganz gespannt, denn die neue Lampe hatte ich bisher noch nicht getestet.

Das Schätzchen heißt SIGMA PowerLed Black Pro X Helmleuchte.

Helmleuchte

Die Lampe hat 3 Helligkeitsstufen. Zum Start bin ich auf der kleinsten Stufe gefahren. OK wir hatten Vollmond. Allerdings war es bewölkt und es wurde nicht ganz so hell. An einigen Passagen am Waldrand entlang war es dann einfach zappenduster also so Nacht wie es es nur Nacht sein kann. Darauf bezieht sich nun meine Aussage.

Schon auf kleinster “Flamme” ausreichend Licht. Der Lichtstrahl ist fokussiert und leuchtet ziemlich Punktgenaus da hin wo ich gucke. (Der Hersteller sagt, dass der Akku da 11h hält).

Ich habe mir die Lampe so eingestellt, dass der Lichtpunkt ca. 2 m vor mir ist. Genau richtig um optimal und rechtzeitig alles zu sehen. Kopf heben und der Lichtstrahl geht richtig weit um mal vorausschauender zu fahren oder eine Kurve auszuleuchten..

Nach einer Weile habe ich dann auf Stufe 2 gestellt. (Hier soll der Akku immerhin noch 5,5h halten). Das macht dann doch noch einiges mehr her an Helligkeit.

Die Stufe 3 habe ich nur mal zum Test eingestellt, war aber nicht nötig. Ich kann mir vorstellen, wenn die Geschwindigkeit höher wird, ist man sehr erfreut mit der Stufe 3 echt noch was zu sehen. Hier soll der Akku immerhin noch 3,5h halten – also für eine Nachtfahrt beim Lauftreff wie wir ihn bisher gestalten noch nicht erreicht.

Die Montage ging einfach (allerdings erst nachdem ich die Bedienungsanleitung weggelegt hatte).

Die Helmhalterung ist mit Klettband zwischen den Lüftungsschlitzen einfach zu befestigen. Die Lampe als solches wird dann mit Kabelbinder und Gummiringen in der Halterung befestigt. Ich finde das macht einen guten und stabilen Eindruck auch bei der Fahrt hat das alles gut gehalten und nicht gewackelt.

Die Lampe kann mit einem Batteriepack betrieben werden (dann ist sie um die Batterien länger und schwerer). Ich habe es vorgezogen auch den Leistungs-IION-Akku auf den Helm zu montieren. Es gibt auch eine Verlängerung des Kabels, wenn man den Akku z.B. in der Tasche haben möchte.

Ich finde – klasse Lampe – ausreichend Licht – allerdings mit ca. 160 EUR auch ein stolzer Preis.

Bin gespannt, wie der Akku hält und wie sie mir auf Dauer gefällt.

Wie gehabt nachfolgend noch die Tour – Details.

Tourenkarte

Lauftreff_20091202_Karte

Höhenprofil

Lauftreff_20091202_Hoehenprofil

Sonstiges

Länge: 19,53 km

Reine Laufzeit: 1:25:35 h

Höhenmeter: 167 m

Herbstbiathlon 2008 – Sondelfingen

Der Herbstbiathlon des SV Sondelfingen und Nordic Sports Reutlingen hat in diesem Jahr das erste Mal stattgefunden.

Wir alle waren so gespannt darauf, wie die Resonanz werden wird.

Es wurden 3 Disziplinen angeboten:

1. Laufen (wurde modifiziert zu Nordic Walking + Laufen)

2. Inline-Skating

3. Cross-Skating (luftbereifte Nordic Skater)

Der Wettkampf sah vor, dass je Disziplin 3 Runden gelaufen werden. Nach der ersten Runde wurde mit 5 Schuss auf 10m Entfernung stehend geschossen.

Nach der 2. Runde wurde sitzend geschossen, ebenfalls 5 Schuss.

Jeder Fehlschuss wurde mit 15 Sekunden Zeitstrafe versehen.

Danach kam dann die Abschlussrunde auf Zeit, wo noch einmal alles gegeben wurde.

Irrtümlicherweise wurde von vielen Interessenten angenommen, dass alle Disziplinen absolviert werden müssen. Dies war nicht der Fall. 1 Disziplin kombiniert mit schießen = Biathlon war die Aufgabenstellung. Das wird beim nächsten Mal besser herausgestellt.

Das Inline-Skating wird beim nächsten Mal auf dieser Strecke nicht mehr angeboten, weil es zu steil ist und die Kurven zu eng sind.

Es haben sich bei sehr gutem Wetter (eigentlich optimale Bedingungen, trocken und nicht zu warm) dann doch 5 Läufer und 9 Cross-Skater (allesamt auf skike) eingefunden.

Der SV Sondelfingen bietet ein gemütliches Ambiente auch zum draußen sitzen. Die Bewirtung ist sehr gut und nach der Veranstaltung konnten sich nicht nur die Sportler stärken.

Die Läufer wurden zuerst auf die 1,7 km lange Strecke geschickt. Das Feld war sehr unterschiedlich, denn die Gruppe bestand aus 4 Nordic Walkern und 1 Läufer (nächstes Jahr wird mit mehr Beteiligung gerechnet – Anfragen liegen bereits vor).

Aber die Laune und die gegenseitige Unterstützung war hervorragend.

Der Gewinner war die Überraschung schlechthin. Patrick Schäfer war eigentlich mit seinem Papa da (der beim Cross-Skating teilnahm) zum zuschauen und hat sich dann kurzfristig zum Lauf angemeldet. Er hat das Feld von Anfang an dominiert und ist dann auch lange vor dem zweitplatzierten ins Ziel gekommen. Das war super ein Rennen auch wenn das schießen nicht so gut geklappt hat.

Hier die Platzierungen:

Patrick Schäfer – 36:41

Armin Goldhacker – 52:20

Martin Barth – 55:07

Danach ging es zum Massenstart mit 9 Cross-Skater (allesamt auf skike) auf die Strecke. Hier ging es dann noch etwas rasanter zu.

Die Cross-Skates sind luftbereifte Roll-Geräte. Alle waren mit Bremsen ausgestattet, was nach dem Start und im Zieleinlauf sehr nützlich war. Das Gefälle am Schützenhaus Sondelfingen ist schon beachtlich und ungebremst wäre das nicht gut zu machen gewesen.

Wo ein Gefälle da auch ein Anstieg, der sich langsam steigerte und zum Ende noch einmal alles forderte. Die Meinung war einheitlich, „nicht ganz einfach aber machbar“.

Direkt nach der ersten Kehre hat sich schon eine 4er Gruppe zum Anstieg aufgemacht. Das Überholen im Anstieg war nicht einfach aber mit sportlicher Fairness und Ansage problemlos zu bewältigen.

Diese 4er Gruppe hat sich relativ schnell vom übrigen Feld getrennt und es war abzusehen, das es ein sehr knappes und interessantes Rennen wird.

Die Zeit – Unterschiede sind so minimal, dass man fast hätte behaupten können sie haben alle gewonnen. Jetzt kam es doch tatsächlich auf das Schießen an. Die Strafzeit für jeden Fehlschuss (nicht das Schwarze getroffen) betrug 15 Sekunden.

Die Einlaufzeiten Erstplatzierten waren super, wie folgt:

Axel Schäfer 22:12, Rainer Bufe 22:50, Robert Nowottny 22:57, Volker Bez 23:13

Die Platzierungen, also mit Strafzeiten sahen dann wie folgt aus:

Rainer Bufe – 23:20

Axel Schäfer – 23:27

Volker Bez – 23:28

Robert Nowottny – 23:57

Eins hätte ich fast vergessen. Mark Wurster ist, der 9 – jährige Sohn von Ute und Ralf hat das ganze Rennen auf skike ohne Stöcke geschafft. Wow, das ist der Hammer. Herzlichen Glückwunsch Mark, bleib dran, das hast du super toll gemacht.

Ein weiteres Highlight war der Besuch von Willi mit seinem Enkel, die beide auf Eigenbaugeräten unterwegs waren. Schön, dass es die schwäbischen Tüftler gibt mit so tollen Ergebnissen. Nächstes Jahr sind Sie mit von der Partie.

Alle Aktiven und Beteiligten waren einer Meinung. Es hat riesigen Spaß gemacht und wir machen das im nächsten Jahr wieder. Besonders die Kombination mit dem Schießen macht diese Art von Biathlon so interessant.

Wir bedanken uns herzlich bei den Helfern des SV Sondelfingen, die für den reibungslosen Schießbetrieb sorgten und die Schießaufsicht gestellt haben und nicht zu vergessen die Bereitstellung der Schießanlage.

Besonderer Dank geht an die Firma LEKI , die uns mit einem tollen Start-Ziel-Zelt und den Startnummern unterstützt hat.

Es freut uns, wenn alle die Bilder gemacht haben uns diese zur baldigen Veröffentlichung zur Verfügung stellen.

Erste Bilder stehen bereit (link)

Wir freuen uns schon auf den nächsten Herbstbiathlon in Sondelfingen.