Lauftreff am 09.12.2009 – Nordic Cross Skating – Bergtraining

Heute sind wir das erste mal mit dem Auto zum Training. Wir wollten einfach mal den berüchtigten Weg zum Roßfeld hoch skiken.

Das hatten wir schon mal im Sommer versucht allerdings nicht gefunden (heute weiß ich auch warum).

Also zum Nachtraining nach Glems Auto abstellen umziehen und gleich geht der Punk ab nach oben. Junge, Junge, da kommt echte Freude auf. Stellenweise wird es etwas flacher um dann aber gleich wieder richtig anzusteigen. Ich fahre fast alles nur in Diagonaltechnik für mich nicht viel andere Chancen. An der steilsten Stelle geht die Geschwindigkeit auf 2,8 Km/h runter. Zum Glück ist der Untergrund richtig guter Asphalt, ab und zu liegen ein paar Steine rum die vom abgegangen sind aber alles halb so wild.

Ein super Training, denn je steiler es wird umso mehr geh ich in die Knie (schön für die Oberschenkel) und umso mehr muss man das V öffnen, also mehr seitlich anstatt nach vorne rollen.

Was mich gewundert hat, ist dass es überhaupt noch zum Rollen kam.

Zwischendrin sind uns Fußgänger entgegen gekommen, dem Gesichtsausdruck haben wir entnommen, dass die dachten jetzt kommen die Jungs vom Mars. (Komische Ausrüstung, komischer Bewegungsform und Helm mit Beleuchtung und da mitten in der Dunkelheit).

Oben angekommen sind wir gleich wieder ein Stück runter in den geschützten Wald. Denn da oben hat es richtig gezogen und die Temperaturen sind noch etwas tiefer. (Unten hatten wir bereits schon 0°C).

Da haben wir uns dann was wärmeres drüber gezogen und sind dann wieder runter. Tja, was so Bremsen einem nicht alles erlauben – klasse.

Hier habe ich dann doch auf die Stufe 3 meiner SIGMA POWERLED BLACK PRO X gestellt und war froh, dass das noch ging. (Max. Geschwindigkeit war 22,5 Km/h).

Also eine kurze heftige Runde – aber es war auch nur gedacht endlich mal diesen Anstieg zu erforschen. Da werden wir wohl noch etwas üben (müssen).

Tourenkarte

Lauftreff_20091209_Karte

Höhenprofil

Lauftreff_20091209_Hoehenprofil

Sonstiges

Länge: 7,51 km

Reine Laufzeit: 0:51:48 h

Höhenmeter: 337 m

Lauftreff am 02.12.09

Jetzt durfte ich meine neue Errungenschaft austesten. Wir treffen uns halt um 18 Uhr und da ist es schon ziemlich dunkel und ohne Lampe geht nix mehr – da sind wir uns einig.

Auf geht es zur Standard – Runde mit einer Mini Variante bei Mittelstadt – aber das ist vernachlässigbar.

Ich war schon ganz gespannt, denn die neue Lampe hatte ich bisher noch nicht getestet.

Das Schätzchen heißt SIGMA PowerLed Black Pro X Helmleuchte.

Helmleuchte

Die Lampe hat 3 Helligkeitsstufen. Zum Start bin ich auf der kleinsten Stufe gefahren. OK wir hatten Vollmond. Allerdings war es bewölkt und es wurde nicht ganz so hell. An einigen Passagen am Waldrand entlang war es dann einfach zappenduster also so Nacht wie es es nur Nacht sein kann. Darauf bezieht sich nun meine Aussage.

Schon auf kleinster “Flamme” ausreichend Licht. Der Lichtstrahl ist fokussiert und leuchtet ziemlich Punktgenaus da hin wo ich gucke. (Der Hersteller sagt, dass der Akku da 11h hält).

Ich habe mir die Lampe so eingestellt, dass der Lichtpunkt ca. 2 m vor mir ist. Genau richtig um optimal und rechtzeitig alles zu sehen. Kopf heben und der Lichtstrahl geht richtig weit um mal vorausschauender zu fahren oder eine Kurve auszuleuchten..

Nach einer Weile habe ich dann auf Stufe 2 gestellt. (Hier soll der Akku immerhin noch 5,5h halten). Das macht dann doch noch einiges mehr her an Helligkeit.

Die Stufe 3 habe ich nur mal zum Test eingestellt, war aber nicht nötig. Ich kann mir vorstellen, wenn die Geschwindigkeit höher wird, ist man sehr erfreut mit der Stufe 3 echt noch was zu sehen. Hier soll der Akku immerhin noch 3,5h halten – also für eine Nachtfahrt beim Lauftreff wie wir ihn bisher gestalten noch nicht erreicht.

Die Montage ging einfach (allerdings erst nachdem ich die Bedienungsanleitung weggelegt hatte).

Die Helmhalterung ist mit Klettband zwischen den Lüftungsschlitzen einfach zu befestigen. Die Lampe als solches wird dann mit Kabelbinder und Gummiringen in der Halterung befestigt. Ich finde das macht einen guten und stabilen Eindruck auch bei der Fahrt hat das alles gut gehalten und nicht gewackelt.

Die Lampe kann mit einem Batteriepack betrieben werden (dann ist sie um die Batterien länger und schwerer). Ich habe es vorgezogen auch den Leistungs-IION-Akku auf den Helm zu montieren. Es gibt auch eine Verlängerung des Kabels, wenn man den Akku z.B. in der Tasche haben möchte.

Ich finde – klasse Lampe – ausreichend Licht – allerdings mit ca. 160 EUR auch ein stolzer Preis.

Bin gespannt, wie der Akku hält und wie sie mir auf Dauer gefällt.

Wie gehabt nachfolgend noch die Tour – Details.

Tourenkarte

Lauftreff_20091202_Karte

Höhenprofil

Lauftreff_20091202_Hoehenprofil

Sonstiges

Länge: 19,53 km

Reine Laufzeit: 1:25:35 h

Höhenmeter: 167 m

Lauftreff am 05.11.09

Es ist Donnerstag und nicht Mittwoch, wie sonst. Macht nix – das geht zur Not auch mal … :-))

Wir haben kurz entschlossen mal unsere Standard-Tour genau andersherum zu fahren.

Wie angedroht sind wir dieses mal mit Lampen unterwegs. Zur Tour muss ich ja nichts mehr sagen.

Ich war mit einer TSL NOXYS unterwegs – die habe ich schon viele Jahre vor allem im Bereich Nordic Walking  genutzt. (Klein, handlich, leicht, wasserfest, stoßfest). Für Nordic Walking absolut ausreichend.

Wie ich feststellen durfte reicht das für uns in keinem Fall aus. Viel zu dunkel, sehr diffuses Licht. Bei der Geschwindigkeit absolut unzureichend.

Besonders schlimm war es wenn unser Weg an der Straße entlang ging. Wir waren tiefer als die Straße und entgegenkommende Autos haben einen so geblendet, dass man den Wegverlauf nur noch erahnen konnte.

Genauso war es bei den Wegen am Waldrand, die sehr stark mit Laub belegt waren.

Ich konnte nicht mehr den Weg erkennen. Die Wege sind ja nie schnurgerade sondern schlängeln sich so durch die Landschaft. Das hat mir ab und zu eingebracht, dass ich in die Wiese gefahren bin.

Da kommen ein paar Parameter zusammen: Dunkelheit, Blenden durch Gegenlicht, nasses Laub = extrem rutschig, feuchte Wirtschaftswege = extrem rutschig, schlechte Beleuchtung – die dann doch sehr starke Konzentration erfordern und auch den Kraftaufwand erhöhen.

Mein Mitstreiter Rainer hatte eine SIGMA KARMA Pro  auf dem Helm. Das macht dann schon einiges mehr her. Die bringt laut Hersteller so 35 LUX und macht richtig hell (im Gegensatz zu der Kerze, die ich auf dem Helm hatte). Er ist der Meinung, dass dies für unsere Nachtfahrten vollkommen ausreichend ist.

Wenn er hinter mir gefahren ist (was ja höchst selten vorkommt) – bin ich nur noch in meinem eigenen Schatten gefahren – was sehr unangenehm war.

Also hinten bleiben und auffahren (nicht zu Nahe wegen den Stockspitzen !) und den Lichtkegel von ihm nutzen. Das nächste mal werde ich mit einer besseren Lampe ausgestattet sein – das ist sicher – bin schon gespannt darauf.

Nachfolgend wieder die Daten.

He – diesmal habe ich gar nicht gesagt, dass es wieder unheimlich Spaß gemacht hat – ich werde besser – äh …. OK – weiter ….

Tourenkarte

Karte

Höhenprofil

Höhenprofil

Sonstiges

Länge: 18,72 km

Reine Laufzeit: 1:16:18 h

Höhenmeter: 204 m