Neue Trainingsimpulse bei alter Strecke

Über die Zeit kann es sein, dass man seine Standardtour bald im Schlaf und fast ohne Mühe abfährt. Sie ist aber besten geeignet und liegt so gut und macht weiterhin einfach Spaß – trotzdem würde man gerne mal wieder etwas Abwechslung einbringen, so das wieder ein Trainingsimpuls gesetzt wird.

Da gibt es ganze einfache Möglichkeiten:

1. ein Intervall Training einbauen

Also einfach zeitlich begrenzt mal Vollgas – Sprint einbauen und dann eine kürze Zeit “gemütlich” um den Puls wieder zu beruhigen. Wir sind etwas erfahrener und bauen da 5 x 3 Minuten Sprint und 2 Minuten „Ruhe” – Phase ein.

Das kann man ebenso über den Puls steuern, oder die Streckenlänge – allerdings finde ich die Zeit ideal.

2. ich hab letztens bei unsere Standardrunde folgendes gemacht:

Alles was hoch ging – nur Doppelstockschub – wir haben da einige nette, längere Einheiten drin.

Alles was eben bis leichter Anstieg ist nur Beinarbeit.

Das macht auch mal Spaß und ist für den jeweiligen Trainingsbereich ein Trainingsimpuls für sich.

Probiert es aus – in der Gruppe macht es dann nochmal einen Tick mehr Spaß – da wird mal schnell ein kleiner Wettbewerb daraus.

Berg- und Krafttraining

Heute war wieder Cross Skating Lauftreff. Treffpunkt wie immer Nordic Sports Reutlingen.

Was haben wir vor. Ein paar heftige Anstiege hoch am Besten auf Schotterwegen.

Gesagt getan.

Erst mal einlaufen, warm laufen – dann zum Intervalltrainingsplatz und den Berg hoch in Richtung Weimerstal.

Runter bis zur Hälfte – Straße überqueren und auf der anderen Seite wieder auf Schotterwegen durch den Wald – immer schön hoch.

Ein Stück Entspannung und sogar wieder runter (iss ja klar – bei einer Rundtour ist die Höhendifferenz am Ende 0) bevor es zum Sportplatz Riederich wieder ganz schön atzend den Buckel hoch geht mit sehr grobem Untergrund – also richtig Gas geben damit das ganze einigermaßen rollt.

Jetzt kommt eine etwas längere ebene Phase in Richtung Metzingen (Teil unserer Standard Laufstrecke). Da biegen wir dann aber mal wieder ab in den Wald.

Jetzt folgen erst mal ca. 2 Km Schotter nach oben – jepp da geht was.

Oben kurze Pause trinken und verschnaufen. Nun fahren wir wieder Richtung Reicheneck aus dem Wald raus auf unser Standard Laufstrecke zurück bis an Teufels Brück. Da biegen wir nun aber rechts ab wieder Richtung Reicheneck um dann den Steilhang hoch zu fahren.

Da ist es so schmal, dass nur Doppelstockschub geht – gibt Power (hoffentlich).

Zum vermeintlichen Abschluss fahren wir dann auch noch am Schützenhaus Sondelfingen den Berg hoch. Oben geht es dann gemütlich wieder in Richtung Startpunkt. Kurz vorher haben wir allerdings beschlossen noch den „Steinbruch“ (war es wohl früher mal) hoch in Richtung Reitplatz – also nochmal alle Kräfte mobilisieren und hoch. Der ist auch ganz schön anstrengend – besonders am Schluss in der Kurve, da muss man noch mal alles geben.

Geschafft und zurück geht es dann relativ schnell und wieder eben.

Was haben wir gemacht ?

Fast 19 Km – gesamt. 310 Höhenmeter in ca. 1,5 h

Nicht ganz ohne das Zeug. Diese Einheit ist eher für geübte geeignet – vor allem in der Zeit und vom Cross Anteil.

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Cross Skating Lauftreff am 05.02.2011

Nordic Cross Skating Tourenbeschreibung: 45 Km Aileswasensee – Runde. Cross Skating Lauftreff.

Frühlingshafte Temperaturen um die 10°C und Sonnenschein treiben uns auf die Rollen.

Da wir ja schon etwas trainiert haben wollen wir uns eine etwas größere Runde gönnen. Die AileswasenSee-Runde mit Neckarhausen – Erweiterung erscheint uns genau richtig zu sein. Treffpunkt von 14 auf 13 Uhr vorverlegt und ab ging es erst mal Richtung Rommelsbach über Altenburg an den Neckar runter und auf dem Neckartalradweg weiter nach Pliezhausen.

Der Weg wirklich zum größten Teil sauber und gut befahrbar. Ausnahmen bestätigen die Regel – wie es so schön heißt. Da der Neckar da gerne mal über die Ufer tritt gab es dann doch ein paar Stellen wo der Schlamm den Weg so glitschig machte dass keinerlei Beinarbeit möglich war – alles Doppelstockschub nicht Bremsen und durch.

Die Radler konnten es wohl auch nicht mehr erwarten – es sind uns einige Einzelkämpfer aber auch ganze Horden entgegen gekommen.

Wenn alle ein wenig Rücksicht nehmen geht das locker und problemlos von statten.

In Neckartenzlingen haben wir uns getrennt – das heißt die eine Gruppe hat etwas abgekürzt und die andere hat die Neckarhausen-Erweiterung gewählt.

Da war ich dabei – wir sind also über Neckartailfingen nach Neckarhausen und quasi wieder zurück allerding auf einen etwas anderen Strecke. Die hatte dann aber in sich !

Rainer hat gleich mal zum Einstieg ein lustige Kapriole gedreht. Der Weg ist mittels Schranke gesperrt er wollte mit dem Bein drüber und das Zweite dann nachziehen – Pech gehabt die Schranke war zu hoch und er erst mal, weil keine Bodenberührung mehr, seitlich von der Stange runter – aber sich mit dem anderen Bein fest gehalten so dass er mit dem Kopf nach unten an der Stange hing. Ein Bild zum schreien.

Nix passiert und wir konnten laut darüber lachen (2 Radler übrigens auch).

Da geht es nun in Richtung Reitanlage der Weg war so dermaßen aufgeweicht dass wir extrem eingesunken sind. Also wieder Doppelstockschub vom Feinsten – Hinterräder belasten bis zum geht nicht mehr und schieben, schieben …. das Kostet die berühmten Körner.

Wir haben dann erst mal Banane, Riegel, Wasser eingeworfen und weiter ging es.

Die nächste größere Anstrengung war am Aileswasensee vorprogrammiert. Dasselbe – einsinken – no go mit den Beinen – Doppelstockschub und zwar gleich mal ein paar hundert Meter. Dabei haben wir dann mal wieder den Schlamm so eingespült, dass er immer wieder zu Bremsen begann.

So nun ging es aber einigermaßen flott weiter Neckartenzlingen – Bempflingen – Riederich. Da wieder am Wald entlang und immer wieder schlamm bis dann bei Rainer gar nix mehr ging die Räder wurden so abgebremst, dass er fast nicht mehr von der Stelle kam. Bei mir ging es besser – wahrscheinlich weil mein Radstand der längere ist.

Also reinigen und weiter Metzingen – Aussiedlerhof – Tierheim an den Bahnlinie entlang in den Wald. Da wo bisher immer Schnee lag durften wir dann wieder Schlamm, Blätter und alles was wir sonst so gar nicht brauchen einsammeln. Bei mir ging es dann auch immer schwerer. Sogar soweit, dass mir das Vorderrad den Berg runter fast blockierte – da hat nicht viel gefehlt und ich wäre mal wieder auf der Welt gelegen.

Dann wurde es wieder trocken und wir konnten einigermaßen weiter – allerdings die letzten Meter waren dann wieder am Wald entlang (nass, Schmutz – Bremsen ohne Ende).

Wir uns ganz schön abgeschuftet. So ausgepowert war ich schon lange nicht mehr.

Mit den (Zwangs-) Pausen haben dann aber auch fast ca. 4,5 Stunden gebraucht.

Schöne Tour – trotz ganz schöner Anstrengung – da kann ich nun die Bremsklotz – Fraktion etwas nachempfinden – kaum Höhenmeter und mit Gegenwind und Schlammbremse ziemlich viel Arbeit abgeliefert.

Lauftreff
XS Lauftreff - Cross Skating Lauftreff

Sturm- und Hügel – Tour am 28.02.2010

Hallo Leute, heute haben wir uns außerplanmäßig um 14 Uhr getroffen. Die Temperatur ziemlich warm ca. 12° C, Sonnenschein und ziemliche Windböen.

Wir haben uns vorgenommen ein kleines Bergtraining zu machen – einfach die Hügel im Umkreis  abfahren.

Und los geht’s. Ein wenig einlaufen auf der Ebene, da hat man schon gemerkt, dass der Wind einen doch ganz schön durcheinander bringen kann.

Gleich ging es an den Kleingartenanlage das erste mal rauf. Bis zum Reitplatz wieder runter an den Kleintierzüchtern vorbei und dann den richtigen Buckel hoch.

Der Wind kam böig von der Seite und hat da hoch schon richtig Spaß bereitet. Zum Abschluss ganz hoch zum Auchtertwald da entlang etwas gemächlicher an der Bahnlinie entlang in Richtung Tierheim.

Den Aussiedlerhof runter (das ist nicht steil) mit Rückenwind, wow da wird es richtig schnell (Höchstgeschwindigkeit 38 km/h). Der Wind wird immer stärker.

Unten auf der Ebene – ohne Stockeinsatz nur mit Rückenwind auf 25 km/h gekommen. Das schlimme war halt, dass es immer Böen waren und man sich nicht darauf einstellen konnte.

Jetzt sind wir nun noch 2 mal Anstiege hoch – allerdings mit höchster Anstrengung, denn der Wind kam uns entgegen. Stellenweise bin ich zum Stehen gekommen – echt irre.

Die Krönung war aber als wir wieder den Wiberg runter sind. Durch die breite Schneise durch den Wald entsteht da natürlich auch noch eine Kaminwirkung und der Wind schlägt uns so entgegen, dass ich den Berg runter zum Stehen kam.

Das war mal wieder eine Erfahrung, die ich zwar nicht immer haben muss, aber es hat einfach auch mal Spaß gemacht, auch wenn es extrem anstrengend mit dem Sturmtief „Xynthia“ war.

Karte

Höhenprofil

Höhenprofil

Sonstiges

Länge: 15,95 km

Reine Laufzeit: 1:14:52 h

Höhenmeter: 190 m

Lauftreff am 20.02.2010

Heute war ja richtiges Aprilwetter. Sonnenschein, trübe, starker Schneefall, starker Wind alles war heute drin.

Als wir kurz vor 14 Uhr starken Schneefall hatten und der Himmel aussah als würde sich das nicht ändern, war die Motivation natürlich am Boden.

Doch kurz vorher ging die Sonne auf 😉 . Also los. 4° C – allerdings ein echt kalter Wind – die gefühlte Temperatur lag weit darunter.

Wie üblich gingen wir die Standard – Tour an.

Doch gleich vor Reicheneck am Wald entlang fing es an – Schnee, Eis auf dem Weg nur eine kleine Rinne Asphalt wo stellenweise das Schmelzwasser schöne Pfützen bildet. Also erst mal Doppelstockschub Hügel rauf und runter.

So ging das dann immer wieder – in Mittelstadt haben wir dann beschlossen die Tour abzukürzen – das war schon Kraftraubend und der Trainingsstand ist ja derzeit auch nicht gerade das all time high.

Immer wieder auch den Berg hoch Doppelstock Schub ohne Beinarbeit, weil es nur Rinnen waren – ja super. Ich denke so 40% der Gesamtstrecke war Doppelstock und schlechter Untergrund, heute.

Endlich in Metzingen war die Straße wieder in Ordnung, nass aber man konnte mal wieder die Beine mit nehmen. Ja zum Aussiedlerhof hoch war die Straße sogar trocken – juhe.

OK, die Freude war echt kurz – hier bläst nun der Wind runter, dass man sich da echt hochkämpfen muss.

Das war heute ein hartes Stück Arbeit, sieht man auch an den Zeiten und der Distanz. – Das ging schon besser.

Schön, dass die Sonne so gut mitgemacht hat – da macht es halt gleich noch einmal mehr Spaß. Ich betrachte das heute einfach mal als gelungenes Krafttraining.

Tourenkarte

Karte

Höhenprofil

Höhenprofil

Sonstiges

Länge: 17,68 km

Reine Laufzeit: 1:32:07 h

Höhenmeter: 160 m

Lauftreff am 06.02.10

Juhe, endlich mal wieder auf die Rollen. Das erste Mal in diesem Jahr.

Die Temperatur lag bei ca. 5°C – das hat sich sehr gut angefühlt. Die Wege waren größtenteils trocken.

Bis auf ein paar Abschnitte ging es echt gut.

Die Abschnitte waren schneebedeckt, tiefer, weicher Sulz – da konnten wir nur noch “gehen”. Das sieht vielleicht aus mit den “großen Füßen” und Stöcken durch den Schnee stapfen.

Stellenweise war gerade eine Fahrspur frei – also Füße zusammen und Doppelstockschub den Anstieg hoch.

Wir waren auch ganz schön platt nach dieser Tour. Zwei Komponenten die da mitspielen. 1. Nicht mehr regelmäßig auf den Geräten und 2. der Untergrund der uns zwang kraftraubend unterwegs zu sein.

Ich durfte den Ausflug gleich zu Tests für neue gefederte Spitzen nutzen. Da werde ich aber noch ein paar Meter machen und dann tiefer darauf eingehen. Mein erster Eindruck – super.

So, jetzt kann die Saison von mir gerne wieder beginnen !

Tourenkarte

Karte

Höhenprofil

Höhenprofil

Sonstiges

Länge: 20,27 km

Reine Laufzeit: 1:33:25 h

Höhenmeter: 166 m

Bericht zur Tour 60

Hallo Cross-Skater, skiker, Powerslider und alle Interessierten,
am 14.03.09 haben wir uns zur Tour 60 getroffen.

Im Prinzip dieselbe Tour wie schon am 28.02.09 „Tal“-Training halt um Bad Urach erweitert.

Start, war wieder Nordic Sports Reutlingen 13:00 Uhr.

Leider hatte Volker was besseres vor und so waren es halt „nur“ Rainer und ich. (Wo sind die anderen aus der Region ? Los melden !)

Das Wetter war perfekt. Wir hatten ca. 14 °C und größtenteils Sonnenschein.

Die Klamotten angepasst – also schon leichtere T-Shirt und leichtere Hosen.

Und die Sonnenbrille auf (freu – endlich mal wieder Sonne).

Diesmal sind wir alles einen Tick langsamer angegangen -was die richtige Taktik – zumindest für mich war.

Das letzte „Tal“-Training bin ich mit zum größten Teil im Pulsbereich von 80%-90% von maxH gelaufen. Das hat mich nach 30 km vollkommen erschlagen und ich war so froh nach 40 km wieder zu Hause zu sein.

Nun habe ich drauf geachtet vorrangig im Bereich von 70-80% von maxH. unterwegs zu sein. Das hat es schon gebracht.

Sicher spielte auch die Motivation, die bei diesem Wetter einfach da war und die Tagesform eine gewichtige Rolle. (War allerdings letztes mal auch schon gegeben).

Die Tour habe ich wieder auf “Outdoor-ist-in” veröffentlicht.
Insgesamt waren es 58 km, ca. 880 Höhenmeter das wir in 4:30h hin bekommen haben.

Wir haben wieder einen Teilschritt unseres Zieles gemeistert und sind ein wenig Stolz darauf.

Dieser Sport ist einfach der Hammer.

HAGI

Termine stehen im Kalender. Wer Lust bekommen hat kann gerne eine eMail schicken – wir nehmen diese dann in den Verteiler auf schon ist man über die nächste Veranstaltung informiert.

HAGI (ätt) Nordic-Sports-Reutlingen.de