Bodenseetour 2017

Die alljährliche Tour stand mal wieder auf dem Programm. Der Termin lange schon festgeschrieben und veröffentlicht.

Leider werden wir immer weniger, bedingt durch Krankheit, Zeitproblem und was der Geier was es alles für gute Gründe gibt das nicht mitzumachen. Einer ist sicher die Tour an sich – das ist nun mal nicht wirklich die Feierabendrunde so zwischen durch.

Kurzum nur Alex und ich waren die Akteure in diesem Jahr.

So gegen 7:25 konnten wir vom Treffpunkt Nordic Sports Reutlingen loslegen. Wir hatten uns vorgenommen die Sache ganz gemächlich oder sagen wir eher verträglich anzugehen.

Das Wetter war ausgezeichnet. Sonne, alles trocken und wirklich nicht zu heiß (wie schon an machen Tour in den vergangen Jahren).

Die Strecken sind bekannt und können aus den vergangen Beiträgen genauer angeschaut oder sogar heruntergeladen werden.

Wir kamen gut voran und fühlten uns immer einigermaßen Fit.

Einziges Manko war, dass sich der Alex einen Stahlspan einfing der sich durch den Mantel bohrte und für einen „schönen“ Platten sorgte. Aber kein Problem, Ersatzrad dabei, gewechselt und weiter ging es.

Die Strecken sind über die Jahre zum Teil schlechter geworden, wie das halt so ist bei Rad- und Wirtschaftswegen mit Bäumen in der Nähe. Aber im großen Ganzen alles echt gut.

Balingen wie gehabt erste Zwischenstation bei 50 Km mit Mittagessen und „Tanken“.

Danach kommt der „spannendste“ Teil der Tour mit den meisten Anstiegen – die harten Dinger gehe ich immer zu Fuss. Gosheim, die 18% Steigung ist gar nicht möglich zu rollen, weil es nur auf einen vielbefahren Straße voran geht. Dafür wird man dann mit schönen Abfahrten belohnt oder mit dem schönen kalten Weizen im Sportheim Böttingen, so ca. 20 Km vor Tuttlingen (Etappenziel).

Hier geht es ja spannend den Berg runter wo dann doch mal höhere Geschwindigkeiten gefahren werden. Die guten Bremsen erlauben das. Wie gesagt, wir haben uns auch immer fit genug gefühlt um sicher auf den Geräten zu stehen.

Der erste Tag ist vorbei und wir freuen uns mit einer ganz tollen Durchschnittsgeschwindigkeit durchgekommen zu sein.

Nach einem opulenten, fleischlastigen Abendessen verbringen wir die Nacht mit viel Regen, wie gehabt im Rössle. Ich hatte leider meine Schuhe zum „trocknen“ Auf den Sims gestellt, die waren dann randvoll und sind bis zum nächsten Morgen natürlich nicht mehr getrocknet. Dinge passieren (frei aus dem englischen 🙂 )

Der nächste Morgen wird etwas später gestartet, so gegen 8:40 – aber das ist egal. Das Wetter ist gut die Sonne zeigt sich – die Temperatur angenehm. Die Schuhe sind flüssigkeitsgekühlt, was will man mehr ?

Der erste Anstieg ist der Wittoh, den wir wie immer nur einen Teil hoch schieben und den Rest zu Fuss machen.

Dann fangen die super Abfahrten an. In der Steige mit Waldstücken kann man wieder erkennen, dass nachts ganz schön was los war, wettertechnisch gesehen.

Unsere Idee ist, dass wir die ersten 30 Km bis zum See also Bodman-Ludwigshafen am Bahnhof durchrollen und dort dann wieder eine kleine Pause mit Zuckerwasser (Cola, Spezi, etc.) und Co. machen.

Soviel zur Theorie: denn am Bahnhof war eine Sperre und eine Aufsichtsperson hat keinen durch gelassen. Was war los. In der Nacht muss hier die Hölle losgewesen sein – Bäume umgeknickt, Schlammlawine im Bahnhof. Der Radweg, Strasse und die Bahnstrecke wurde komplett gesperrt.

Plan B durch den Ort. In der Mitte des Ortes, der etwas höher liegt sind wir in eine Metzgerei mit Imbiss und haben uns wie geplant versorgt. Dort wurden wir informiert, dass die die ganze Nacht durch Wasser gepumpt, geschoben und aufgeräumt haben.

Die gesamte Metzgerei sei unter Wasser gestanden. Der totale Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass wir oben waren und es nur noch ein wenig hoch ging zum Ortsende.

Da ist also alles von oben wie eine Flutwelle nach unten geschossen. Alle umliegenden Häuser wurden ausgepumpt und mit Eimern leer gemacht. Eine Frau hat uns noch mit einem Augenzwinkern gefragt, ob wir nicht mal richtigen Sport machen wollten.

Wir sind dann ein Stück hoch gerollt um dann den Ort auf der Strasse zu verlassen. Nach einer Weile sind wir an unserem Radweg wieder rausgekommen. Puh, wir dachten schon jetzt ist Zug angesagt.

Es sah also alles wieder einigermaßen in Ordnung aus, zumindest für uns.

Unterwegs haben wir noch einige Schlammbäder mitgenommen aber das waren nur noch kleine Überreste auf dem Radweg. Bis auf den Tunnel, der gesperrt wurde und gerade von Städtischen Angestellten gereinigt wurden, das Ding stand wohl komplett unter Wasser und ist mit Schlamm vollgelaufen.

Jetzt ging alles wieder normal weiter. Das Wetter war immer noch super alles perfekt zum Rollen.

So langsam können wir abkürzen, denn es lief echt gut. Lustigerweise haben wir noch den Martin getroffen der mit einer Radlergruppe unterwegs war und es ziemlich eilig hatte nachhause zu kommen, denn bis RV, vor allem Vogt waren es noch einige Kilometer. Also wenn wir uns da verabredet hätten, hätte das ganz sicher nie geklappt.

Wir haben uns zum Abschluss der Tour den Toni gegönnt um noch mal kurz Inne zu halten und uns zu freuen, dass wir es wieder geschafft haben und gesund und munter angekommen sind.

Nach der Dusche und dem obligatorischen Empfangsbierchen sind wir noch auf das Hafenfest und haben den Tag sehr schön mit Speiß und Trank ausklingen lassen.

Die haben da extra für uns eine ca. 50 Personen große Band aufgestellt , eigentlich tendenziell mit ufftata Musik haben aber auch ganz tolle neue Lieder gespielt und sogar tolle Sänger dabei gehabt. Das war echt toll und natürlich nur für uns 😛  😎 .

 

Wir hoffen darauf, dass nä. Jahr wieder mal ein paar mehr mitgehen ! Leute das Gefühl es geschafft zu haben ist schon Besonders.

Zum Schluß noch ein paar technische Daten – wie immer sind die Höhenmeter ein Rätsel für uns und wir sind nicht sicher, ob die Uhren das alles so richtig anzeigen.

Tag 1: 95,2 Km; 1300 HM; 14,2 Km/h Durchschnittsgeschwindigkeit

Tag 2: 95,4 Km; 400 HM; 16,1 Km/h Durchschnittsgeschwindigkeit

Bodenseetour 2017 – Termin festgelegt

Liebe Cross (Touren-) Skater auch in 2017 wollen wir wieder mit den Cross Skates an den Bodensee.

Der Termin wurde nun festgelegt auf 21. Juli 2017

Wir starten wie üblich am Freitag morgen.

Dann geht es in 2 Etappen zu je fast 100 Km an den See und noch viel weiter bis Wasserburg.

Am Sonntag geht es mit dem Zug zurück.

Freitag, den 21. Juli bis Sonntag, den 23. Juli 2017

Bodenseetour

Wer Lust hat bitte melden.

Wie immer alles auf eigene Gefahr und vollkommen privat organisiert.

Die Etappen sind nicht ohne, da es doch einige Höhenmeter zu überwinden gibt, mal abgesehen von der Länge.

Ich freue mich schon wieder darauf.

Bodenseetour 2016 – Termin festgelegt

Liebe Cross (Touren-) Skater auch in 2016 wollen wir wieder mit den Cross Skates an den Bodensee.

Der Termin wurde nun festgelegt auf 08. Juli 2016

Wir starten wie üblich am Freitag morgen.

Dann geht es in 2 Etappen zu je fast 100 Km an den See und noch viel weiter bis Wasserburg.

Am Sonntag geht es mit dem Zug zurück.

Freitag, den 08. Juli bis Sonntag, den 10. Juli 2014

Bodenseetour

Wer Lust hat bitte melden.

Wie immer alles auf eigene Gefahr und vollkommen privat organisiert.

Die Etappen sind nicht ohne, da es doch einige Höhenmeter zu überwinden gibt, mal abgesehen von der Länge.

Ich freue mich schon wieder darauf.

Bodenseetour 2014 – Termin festgelegt

Liebe Cross (Touren-) Skater auch in diesem Jahr wollen wir wieder mit den Cross Skates an den Bodensee.

Der Termin wurde nun festgelegt auf 25. Juli 2014

Wir starten wie üblich am Freitag morgen.

Dann geht es in 2 Etappen zu je fast 100 Km an den See und noch viel weiter bis Wasserburg.

Am Sonntag geht es mit dem Zug zurück.

Freitag, den 25. Juli bis Sonntag, den 27. Juli 2014

Bodenseetour

Wer Lust hat bitte melden.

Wie immer alles auf eigene Gefahr und vollkommen privat organisiert.

Die Etappen sind nicht ohne, da es doch einige Höhenmeter zu überwinden gibt, mal abgesehen von der Länge.

Ich freue mich schon wieder darauf.

Ankündigung: Bodenseetour 2013

Liebe Cross (Touren-) Skater auch in diesem Jahr wollen wir wieder mit den Cross Skates an den Bodensee.

Der Termin wurde nun festgelegt. Wir starten wie üblich am Freitag morgen.

Dann geht es in 2 Etappen zu je fast 100 Km an den See und noch viel weiter bis Wasserburg.

Am Sonntag geht es mit dem Zug zurück.

Freitag, den 19. Juli bis Sonntag, den 21. Juli 2013.

Bodenseetour

Wir freuen uns über weitere Mitstreiter.

Wie immer alles auf eigene Gefahr und vollkommen privat organisiert.

Die Etappen sind nicht ohne, da es doch einige Höhenmeter zu überwinden gibt. mal abgesehen von der Länge.

Ich freue mich schon wieder darauf.

Bodenseetour 2012

Mein Bericht zur diesjährigen Bodenseetour. Mit den Cross Skates von Reutlingen an den Bodensee (Wasserburg) in 2 Tagen.

Auch in diesem Jahr wollten wir nicht auf unsere Bodenseetour (mit den Cross Skates von Reutlingen nach Wasserburg – Bodensee in 2 Tagen) verzichten.

Ich denke wir haben ausreichend trainiert und fühle mich nicht schlecht bei dem Gedanken, auch wenn genau 1 Woche vorher eine sehr anstrengende USA Reise stattgefunden hat.

Wir haben immer wieder das Wetter verfolgt. Kurz zuvor hatte es noch heftig geregnet aber die Temperatur stieg stetig an. Die Wettervorhersage war sogar so, dass der wärmste Tag zu erwarten war. Und so war es dann auch.

Leider konnte einige Mitstreiter aus dem Vorjahr dieses mal nicht dabei sein. Sei es Verletzungsbedingt, schlechter Trainingszustand oder einfach ein Termin mit höherer Priorität (was ich ja gar nicht nachvollziehen kann Smiley).

Wir startetet also pünktlich um 8 Uhr am Freitag, den 27. Juli 2012 zu dritt.

Es waren Rainer (klar – oder ?), Jörg und ich dabei. Die Sonne zeigte sich ungetrübt und wir wussten, dass es wieder ein harter Tag werden wird.

Die Strecke ist mittlerweile hinreichend bekannt und unser erster größerer Halt war wieder für Balingen geplant.

So war das auch nur mit dem Unterschied, dass wir nur zu zweit da ankamen, denn Jörg musste der Hitze seinen Tribut zollen. Er ist eh kein Freund von Hitze, das wussten wir – zudem waren die vergangen Wochen harter Arbeit nicht spurlos an ihm vorüber gegangen. Es war logisch diese Tour abzubrechen um sich nicht gesundheitlich zu übernehmen. Da gibt es keine Diskussion – Gesundheit geht vor !

Nach unserem Mittagessen ging es dann weiter. Ein Radler, der am Nebentisch saß ist auch aufgebrochen. Ihn haben wir unterwegs immer wieder getroffen – das war schon lustig. Jedes Mal haben wir uns begrüßt und gerätselt wann wir uns denn wieder wohl wieder treffen würden.

In Schörzingen geht es ja bekanntlich so richtig schön den Berg hoch – den wir ja ab der ersten großen Kurve eigentlich immer laufen um Kraft zu sparen. Diesmal haben wir am ersten Waldstück angefangen.

Der Teer war von der Hitze so aufgeweicht, das wir so richtig auf der Straße kleben blieben – das hat richtig Kraft gekostet um sich da den Hang hochzuschieben.

Außerdem war eine Verkehrsumleitung, so dass hier soviel Autos fuhren in beide Richtungen, dass es der Wahnsinn gewesen wäre mit unseren ausladenden Bewegungen da den Berg hoch zu quälen.

Oben angekommen hatten wir ein nettes Gespräch mit einem Rollerfahrer und danach noch mit einem Radler, der ebenso den Hohenzollernradweg abfahren wollte.

Wir sind voran den Berg runter in Richtung Wilfingen ==> Gosheim – er uns dann irgendwann überholt. Wir haben ihn noch am Anstieg in Gosheim gesehen, wo er alles hochgefahren ist (man erinnere 18%) – wir zu Fuß. Echt ätzend bei der Hitze.

Wir stehen am Straßenrand – fährt ein Bus – Wohnmobil an uns vorbei es wird beim herunterschalten so langsam dass man sich gut mit dem Fahrer, der die Seitentür geöffnet hatte, unterhalten kann, der uns doch fragt, ob wir mitfahren wollen. Ja super. Mit allem Geraffel, also Cross Skates und den 180er Stöcke eingestiegen.

Seine Frau saß ganz hinten. Er erzählte uns dass der Bus nun 30 Jahre alt wäre und zuvor als Postbus in der Schweiz den lieben langen Tag die Pässe rauf und runter gefahren sei. Er hat das Gerät erworben und zum total ausgebauten Wohnmobil umfunktioniert. Super nett und tolle Unterhaltung und wir überholen unseren Radler von Schörzingen wieder. Oben angekommen sind wir dann gleich wieder auf unsere Geräte – na wen sehen wir da unseren ersten “Balinger Radler” – echt lustig.

Weiter geht es in Richtung Tuttlingen, unser Tagesetappen – Ziel. Kurz danach überholt uns der 2. Radler wieder und war etwas erstaunt – aber klar als Tramper geht der Berg schon wesentlich leichter und auch schneller, sorry – bis dann und viel Spaß wünschen wir uns noch gegenseitig.

Etwas später überholt uns auch der “Balinger Radler” wieder … langsam geht mir die sehr kraftraubende Hitze auf die Nerven und ich muss mich ganz schön quälen dem Rainer noch einigermaßen folgen zu können. Ihm scheint das alles eher nichts auszumachen – naja bin ich ja gewohnt.

Wir schaffen unser gestecktes Ziel Tuttlingen an diesem Tag und finden auch wieder das Hotel vom letzten Jahr. Der Wirt sitzt draußen erkennt uns wieder, bestätig, dass er noch Zimmer frei hat und bringt uns ein eiskaltes alkoholfreies Bier. Zudem hat er uns ein paar Honigmelonen aufgeschnitten und angeboten. Das ist angenehm kühl und sehr erfrischend bei der Hitze. Puh …. das war hart. Mein Shirt ist durch und durch salzig, weiß.

Nach kurzer Zeit kommt ein Gast aus der Tür und meint lachend “so langsam fühle ich mich aber verfolgt”. Es war der “Balinger Radler”, der ebenfalls aus Reutlingen war und morgen weiter über Sigmaringen zurück möchte. Der Tag war irgendwie der Tag des immer wieder Treffens und es sollte noch was lustiges passieren.

Nach einer Entspannungsphase und der Dusche sind wir dann ab ins Städtle zum Abendessen. Es war ja immer noch super warm und jede Menge Leute unterwegs.

Wir haben eine Gaststätte gefunden und saßen draußen und unterhielten uns, über die Tour, die Geschehnisse und das Wetter. Ich drehe mich nach links schau einer Frau, die sich genau im gleichen Moment umdreht in die Augen…. ja sag mal die kennst Du doch, winke, winke sie erwidert.

Wir gehen auf einander zu. Es war Biggi, die früher mal in Reutlingen wohnte. Mit ihr und Ihrem Mann habe ich einige Jahre im selben Verein Squash gespielt. Ja Wahnsinn.

Sie kam von der Arbeit und hatte sich mit Jürgen (ihrem Mann) verabredet, den sie dann auch holte und wir haben den gesamten Abend miteinander verbracht.

Na das war ein Tag. Wir sind dann ziemlich müde ins Bett und relativ schnell eingeschlafen. Bis der Donner uns weckte.

Es gab ein riesen Gewitter in der Nacht und es kam nicht wenig Wasser runter. Wir schnell unser Schuhe vom Fenstersims geholt und ins Zimmer gestellt und dann noch mal ein paar Stunden die Augen zu gemacht.

Am nächsten morgen wieder gegen 8 gefrühstückt und ca. 8:45 wieder los. Es hat noch geregnet aber es sah so aus als würde es besser werden. Den Wittoh hoch alles richtig nass und auch immer wieder noch Regen.

Runter sind wir dann um einiges langsamer als sonst, denn die Straße war sehr nass, es lagen viele Äste, Blätter uns sonstiges Zeug auf der Straße, dass wir dann doch etwas vorsichtiger uns abwärts bewegt haben.

Aber nach dem Golfplatz-Anstieg wurde es immer trockener und es blieb so. Wow …. was für Verhältnisse. Die Straße trocken, die Temperatur bei ca. 23°C – das war optimal und so lief es dann auch. Wir sind total erstaunt und begeistert. Es kam uns so vor als könnten wir mit relativ hoher Durchschnittsgeschwindigkeit ewig fahren.

Klar haben wir unsere üblichen Pausen gemacht – Wasserhaushalt in Ordnung gebracht, Wasser nachgeladen und auch gegessen (Spagetti). Ich glaube die Umstellung unserer Energiezufuhr (bzw. -Aufnahme) hat sich ausgezahlt.

Kein Regen hat uns verfolgt, obwohl das so angesagt war. In Friedrichshafen haben wir erfahren, dass es so 10 Minuten vor unserem eintreffen so richtig abgelassen hat, wir haben aber nichts davon erlebt – echt stark.

Wir sind so gegen 16 Uhr am Zielort eingelaufen und haben uns pudelwohl gefühlt (das war eine super Durchschnittsgeschwindigkeit). Das blieb auch den Abend über so. Anständiges Nachtmahl und hefehaltige Elektrolytgetränke haben uns schnell regenerieren lassen.

Nach einer sehr guten Nacht und anständigem Frühstück sind wir wie gehabt mit dem Zug zurück.

Eine schöne Tour, mit tollen Erlebnissen und wieder dem tollen Gefühl, dass man es geschafft hat.

Bis zum nächsten Jahr.

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Ankündigung – Bodensee Tour 2012

Jedes Jahr geht es mit den Cross Skates von Reutlingen an den Bodensee. Anstrengend – aber jedes Jahr freuen wir uns tierisch darauf. Termin für 2012 steht nun fest.

mit den Cross Skates von Reutlingen an den Bodensee

Bodenseetour_Logo

Einmal im Jahr im Juli fahren (skaten, skiken) wir in 2 Tagen von Reutlingen an den Bodensee.

Termin: Freitag, den 27.07. – Sonntag, den 29.07.2012.

Das Tagespensum liegt bei ca. 100 Km.
Die erste Etappe umfasst die meisten Höhenmeter ist somit etwas anstrengender.
Am 2. Tag geht der größte Anteil am See entlang.
Eine wunderschöne, landschaftlich hervorragende Tour.
Die Strecke gibt es auch zum Download (bitte anfrgen).
Für eine Beschreibung der Etappen aus 2010 nachfolgende links nutzen.
Etappe 1
Etappe 2

Höhenprofil:

Fragen ?

 

Rückblick 2011

Rückblick auf mein Cross Skating Jahr 2011.
Tourenübersicht und Veranstaltungen mit Link auf das Tourenportal zum selber nach fahren.

Oje, jetzt wird es pathetisch …. ich hoffe nicht …. für mich ist dieses Jahr einfach erwähnenswert und noch einmal einen Blick zurück wert.

Wir haben ein so fantastisches Cross Skating Jahr gehabt wie noch nie. Ich bin seit Ende 2006 auf den Geräten unterwegs.

Seit Ende 2008 zeichne ich per GPS meine Trainingsdaten auf und bin auch seither ziemlich regelmäßig unterwegs.

Soviel wie dieses Jahr haben wir aber noch nie geschafft in jeder Hinsicht.

Im Januar erst mal noch mit Ski Skating begonnen, dann aber schnell zum Standard – Lauftreff übergegangen und am 15. gleich mal eine 35 Km Tour hingelegt.

So hat es sich das ganze Jahr durchgezogen.

Nachfolgend noch ein paar Highlights unseres Cross Skating Jahres 2011:

Saisonstart auf Cross Skates war am Sonntag, den 09.01.2011 —- nun wurde auch der mittlerweile doch regelmäßig stattfindende Lauftreff wieder gestartet.

Touren – Überblick (> 30 Km oder Veranstaltung)

15.01. – 35 Km Bad Urach Runde 1

05.02. – 44 Km Baggersee Runde

19.02. – 50 Km Tübingen – Neckartalradweg

12.03. – Jedermann Biathlon auf der BMB Messe

03.04. – 50 Km – Albaufstieg mit Hindernissen (da wollte einer einfach nicht mit Cooles Smiley)

23.04. – 60 Km Baggersee – Bad Urach Runde 2

07.05. – 35 Km Achalm Runde – Dettingen

29.06. – 36 Km Geschwindigkeitstraining

15.07. – 190 Km Bodensee 2-Tages Tour 1

26.08. – 56 Km bi-Alb mit Achalm

17.09. – 132 Km Bodensee 1-Tages Tour 2

16.10. – Herbstbiathlon

30.10. – Bergrennen

05.11. – 40 Km Baggersee – Dettingen

26.11. – 36 Km Baggersee Runde

03.12. – 41 Km Achalm – Bad Urach Runde

Tja, das waren sie also in 2011.

Ich bin schlussendlich auf  3.009 Km gefahrene Strecke (vornehmlich Asphalt) gekommen. In Summe waren es dann 35.718 Höhenmeter verteilt auf insgesamt 121 Einheiten und ich konnte mir dafür 198 Std. Zeit nehmen. (Alles mit dem Garmin FR 305 aufgezeichnet und in Sportracks protokolliert – in der Hoffnung, dass die Angaben einigermaßen stimmen).

Es gibt andere, die ich persönlich kenne, die sind sogar auf mehr als 4.000 Km in diesem Jahr gekommen – gell Rainer (das Tier und Zugpferd in der Gruppe – es macht richtig Spaß mit Dir) ?

Was mich besonders freut ist, dass sich der Lauftreff als feste Größe etabliert hat und wir uns doch sehr regelmäßig dazu treffen (das tolle Wetter hat dazu natürlich auch seinen Teil beigetragen). Danke an die Mitstreiter – in der Gruppe macht es einfach noch mehr Spaß.

 

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr mit einem tollen Sport und wieder vielen Cross Skating Highlights über das ganze Jahr verteilt.

Wenn es mir reicht, werde ich auch einen Ausblick auf 2012, zumindest aus meiner Sicht abgeben.

 

Wäre schön, wenn dies noch einige physisch mit uns teilen würden.

Allen noch einen guten Rutsch ins neue, hoffentlich ebenso sportliche, Jahr 2012

Hagi

Bodenseetour 2011

Am 15.07. – 17.07. 2011 fand wieder unsere Bodenseetour statt.

Dieser Bericht wird diesmal ein wenig kürzer ausfallen (dachte ich anfänglich zumindest), denn zur Route und den beiden Etappen gibt es keine Änderungen zum Vorjahr. Dies kann detailliert hier nachgelesen werden: 1. Etappe, 2. Etappe.

1. Tag / Etappe

Pünktlich um 8 ging es los. Es ist immer wieder eine große Vorfreude und natürlich ist man auch gespannt, ob auch diesmal alles wieder gut gehen wird.

Ich bin diesmal alleine gestartet und habe unterwegs den Rainer abgeholt, dann den Jürgen getroffen (er ist zum ersten mal dabei) um dann gemeinsam zu Andrea in Richtung Mössingen zu fahren.

Das ging dieses mal etwas besser, weil wir ein paar kleine aber doch zeitsparende Änderungen eingebaut haben.

Mit Andrea dann zusammen los aus Mössingen raus und wieder zum Hohenzollernradweg.

Das Wetter war sehr angenehm, fast schon kühl (stellenweise zumindest) mit ca. 19-20 C°. Es war trocken – also beste Verhältnisse.

Der Wasserverbrauch ist uns allen aufgefallen, viel geringer als im Jahr zuvor – wo doch wir schlappe 36°C hatten.

In Balingen haben wir wieder Halt gemacht nach ca. 45 Km und dieses mal ein Nudelgericht zum Mittag eingeworfen. (Mit schön viel Knoblauch, das wirkte Nachhaltig).

Unsere Getränke haben wir wieder mit Maltodextrin angereichert.

Keine besonderen Vorkommnisse – alle waren gut drauf und es ging zügig voran.

Bis Gosheim, wo wir dann wieder den Berg hoch gelaufen sind. Reiner immer voran – er hat als letzter abgeschnallt, wenn wir nicht gelaufen wären – wäre er sicher hoch.

Leider hat hier mein Knie angefangen sich mit einem stechenden Schmerz zu melden. Das hat dann eher weniger zur Freude beigetragen.

Zu Fuß den Berg hoch in Gosheim ging gerade noch bis der Gehweg aufhörte. Jürgen war eiskalt und hat den Tramper gegeben und es hat tatsächlich jemand angehalten. Eine sehr freundliche Dame hat es sich tatsächlich angetan die nicht mehr ganz taufrischen Jungs ins Auto zu lassen. Wir haben es so gemacht, dass Jürgen und ich mitsamt allen Cross Skates und Stöcken und Rucksäcken den Restanstieg mit dem Auto hoch sind. Andrea und Rainer sind ca. 8 Minuten später angekommen.

Alles wieder anziehen und am höchsten Punkt wieder ein Bild gemacht.

Weiter über das Obere Donautal – Rußberg – diesmal bis Tuttlingen.

Wir haben ein preisgünstiges Hotel mit netten Eignern gefunden und sind direkt dorthin – mitten in Tuttlingen.

Nach der Dusche sind wir frisch und richtig gut beieinander in die City zum Abendessen Das war ein Unterschied zum Vorjahr….. es hat allen geschmeckt und wir waren in ein paar Minuten im Hotel.

Es hat sich dann noch Georg gemeldet, der am nächsten Morgen die 2. Etappe mit uns machen wollte. Ab ins Koma und am nächsten Morgen zum ausgedehnten Frühstück.

2. Tag / Etappe

Georg hat uns abgeholt und wir sind fast pünktlich um 8 Uhr losgekommen um gleich den Wittoh hoch zu fahren. Wir wussten ja, was da auf uns zukam.

Ein Stück sind wir hoch gefahren und dann wieder gelaufen. Georg meinte er hätte noch nicht den Vortag auf den Knochen und fuhr gleich mal zum warmwerden ganz hoch.

Wir waren nicht unglücklich das per pedes zu machen.

Leider hat mein Knie gleich wieder angefangen zu meckern – sobald ich das Knie etwas gebeugt habe und bei Rechtskurven im Tippelschritt hatte ich sofort ziemliche stechende Schmerzen.

Nach einigen Versuchen die Technik zu ändern hab ich es dann gefunden – (fast) gestrecktes Bein und etwas mehr aus den Oberarmen – dann ging es.

Jetzt hatten wir “nur” noch bergab Fahrten – OK – laut Aussage derer, die ganz gute Verdrängungskünstler sind – da gehöre ich ganz klar dazu.

Jürgen glaubt uns nix mehr Smiley mit geöffnetem Mund. Ja, der eine oder andere Anstieg war noch drin aber zuerst gab es eine Wahnsinns Abfahrt nach dem Wittoh – das war echt der Hammer. Wenn wir dem Garmin Glaube schenken dürfen war die max. Geschwindigkeit 50.9 Km/h – wobei ich normalerweise bei ca. 35 schon abbremse – aber wahrscheinlich war der Adrenalinausstoß so hoch dass alles andere verdrängt wurde (hatten wir doch gerade schon mal – oder ?).

Das Wetter war sagenhaft ca. 22 – 25 °C, trocken, die Sonne schien – also Leute was gibt es schöneres für eine Cross Skating Tour ?

Jetzt ist eigentlich alles gleich wie beim letzten Mal – außer dass wir uns nicht mehr verfahren haben und es bis zum Ende geschafft haben trocken und fröhlich anzukommen.

Wir haben vorher in Nonnenhorn den Georg verabschiedet, der noch nach Bregenz weiter ist um dort mit dem Zug zurück nach Tuttlingen zu fahren.

Er hat mich informiert, dass alles gut ging und er “nur” etwas müde war bei der anschließenden Autorückfahrt von Tuttlingen – das verwundert nun niemanden – das war ja auch ein sehr langer Tag.

Wir konnten schon früher Wasserburg erkunden und freuten uns über eine tolles Abendessen. Irgendwann sind wir ins Bett gefallen. Wir hatten doch wieder einiges geschafft.

Am nächsten Morgen wieder ein ausgiebiges Frühstück – noch mal zum Hafen und das aufziehende Unwetter erleben mit einer echt Wind – wow hat das geblasen.

Regen kam allerdings erst auf als wir im Zug waren.

Na, wenn das nicht gut geklappt hat.

Noch in paar Informationen zur Tour – siehe unten:

Cross Skating Bodenseetour 2011

Alle waren wieder auf skike unterwegs (mehr oder weniger Original ausgestattet). Wir hatten keinerlei Pannen – alles Werkzeug und Ersatzteile wurden nicht gebraucht, worüber niemand unglücklich war.

Wir hatten keinen Spaß und ausschließlich ernsthafte Themen diskutiert. Cooles Smiley

Bin gespannt auf nächstes Jahr – auf die gleiche – oder eine abgewandelte Tour – wer weiß.

Bilder gibt es nun auch noch ein paar. Dank Andrea und Jürgen. Bilder anschauen hier klicken.

Bodensee Tour 2011

Jedes Jahr geht es mit den Cross Skates von Reutlingen an den Bodensee. Anstrengend – aber jedes Jahr freuen wir uns tierisch darauf.

mit den Cross Skates von Reutlingen an den Bodensee

Einmal im Jahr im Juli fahren (skaten, skiken) wir in 2 Tagen von Reutlingen an den Bodensee.

Termin: Freitag, den 15.07. – Sonntag, den 17.07.2011.

Das Tagespensum liegt bei ca. 100 Km.
Die erste Etappe umfasst die meisten Höhenmeter ist somit etwas anstrengender.
Am 2. Tag geht der größte Anteil am See entlang.
Eine wunderschöne, landschaftlich hervorragende Tour.
Die Strecke gibt es auch zum Download (bitte anfragen).
Für eine Beschreibung der Etappen aus 2010 nachfolgende links nutzen.
Etappe 1
Etappe 2

Höhenprofil:

Kleine Ergänzung: Jürgen hat ein Finisher Shirt „gebaut“ das von hinten wie folgt aussieht:

Das Tour Shirt