Ski Skating Undingen

Lange drauf gewartet, jetzt endlich mal wieder auf Skating Ski gestanden.

Am 28. wurde gemeldet, dass die Loipe gespurt ist (Wintersport aktuell). Dass es Schnee hat ist eh klar, wenn wir hier unten schon jede Menge Schnee schippen “durften”.

Jürgen war gestern schon oben und wir haben uns auf heute verabredet.

OK die Anfahrt ist etwas beschwerlich bei dem Wetter und entsprechenden Verkehrsteilnehmern. Wir haben statt den üblichen 25-35 Minuten echt 1 Stunde gebraucht. (Die Rückfahrt war genauso …).

Oben angekommen gleich gemerkt , dass es mit -7°C ganz schön schattig ist.

Auf geht’s anschnallen und gemütlich los. Schnee ist gut. Loipe am Vortag gespurt und mit Neuschnee belegt. Sicht stellenweise verdammt schlecht. Es schneit mal mehr mal weniger.

Immer wieder gibt es Stellen wo der Wind pfeift, dass die Schneeflocken einem ins Gesicht schlagen wie Nadelstiche. Und das Fortkommen gewaltig ausgebremst wird.

Das Bild zeigt den Abschluss, ganz leichter lockerer Anstieg aber bei dem Gegenwind richtig harte Arbeit. Undingen-20141229-01-Web(Man sieht auf dem Bild, auch gut dass man nichts sieht Smiley)

Trotz zum Teil widrigen Wetterbedingungen macht es unheimlich Spaß – endlich mal wieder auf Skating Skiern zu stehen.

Die Strecke hat unterschiedliche Profile. In Richtung Parkplatz Bärenhöhle geht es schön hoch – ganz hoch ungespurt und ziemlich anstrengend.

Der Schwenk in der Mitte der Strecke war noch nicht offen – da kann man sich auch nochmal so richtig austoben. Die Golfplatzrunde war auch nicht gespurt – aber ist für mich zumindest auch nicht ganz so wichtig.

Nach einer guten Stunde reicht es uns dann auch. Das müssen wir wiederholen.

Tourenportal wieder in Betrieb genommen

Vor einiger Zeit hatte ich bereits begonnen hier ein Tourenportal aufzubauen. Speziell von Cross Skater für die Szene. Dies Seite wurde leider gehackt und total zerstört.

Die Idee dahinter ist eine spezielle Sammlung von Cross Skating Touren zusammen zu stellen und der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.

Das ist ja mal nichts aufregendes und kann mit verschiedensten Tools erledigt werden.

Der Unterschied soll sein, dass die Touren auch beschrieben werden sollen. So dass ortsunkundige diese Touren für sich bewerten können (schwierig, leicht, Untergrund, Länge, Steigungen, etc.) und dann auch nachfahren können. Mit Hinweisen auf Rastmöglichkeiten, Parkplätze, Übernachtungsmöglichkeiten, etc. wird daraus dann, so zumindest die Grundidee, ein für Touristen geeignetes Portal mit einer schönen Sammlung von spezifischen Strecken.

Der weitere Ausbau ist eine Übersichtskarte von Fachgeschäften, Servicestationen, (kostenlose) Lauftreffs oder Cross Skater, die sich gerne mit anderen verabreden für ne tolle Runde, Kursanbietern, Verleihstationen und vielleicht mal Hotels oder Fremdenzimmer mit Cross Skating spezifischem Angebot (geführte Touren, etc.).

Nach langen suchen und testen bin ich nun auf eine Lösung gekommen, die hoffentlich etwas länger hält und weniger anfällig für “Fremdnutzung” ist.

Ich binde “einfach” GPSIES ein, Also, wenn ihr Touren dort habet bitte kurz melden, link schicken mit der Ansage, dass ich die nutzen und auf www.outdoor-ist-in.de veröffentlichen darf.

Wie gesagt, das ist mal der erste kleinere Schritt. Wer Beschreibungen für die Touren hat, die auch für Touristen geeignet ist umso besser. Das wäre natürlich die Königsklasse.

Ich freue mich über jede Zuschrift, Rückmeldung, Anregung.

Lauftreff – am Montag, den 15.12.2014

Am Montag hatten wir unseren regelmäßig stattfindenden Lauftreff. Eigentlich nix Neues und auch nicht unbedingt erwähnenswert, wenn da nicht ein besonderer Vorfall gewesen wäre.

Wie üblich 18:30 Abflug in sehr kleiner Truppe – einer ist krank, der andere keine Zeit und der Rest kommt nur sporadisch – leider.

Wir haben beschlossen unser Standard Lauftreffstrecke mal wieder andersherum zu fahren.

Wir haben gleich gemerkt, dass das heute eine spaßige Runde wird. Es war sehr oft sehr rutschig. Der Schmutz in Verbindung mit Feuchtigkeit lässt die Strecke teilweise Spiegelglatt werden. Also immer volle Konzentration und viel mit den Armen arbeiten, weil man unten eher kleinere Bewegungen machen muss. Wir nehmen’s wie immer positiv – ist ja ein gutes Training für die kommenden Albaufstiege.

Ab Riederich geht’s dann wieder anständig den Buckel hoch in Richtung Mittelstadt.

Irgendwann sehe ich am rechten Wegesrand ein Fahrrad liegen. Komisch, dachte ich noch als ich aber Kopf etwas anhob und der Lichtstrahl etwas weiter in die Wiese ging sahen wir dann den Besitzer des Rades. Er lag regungslos in der Wiese. Ach Du Sch….. da müssen wir aber gucken Schoss mir durch den Kopf. Hansi sprach den Menschen an keine Reaktion. Es sah erst mal ziemlich schlimm und verdammt regungslos aus aber wir konnten feststellen, dass er noch atmet.

Irgendwann haben die Weckversuche doch zum Erfolg geführt. Oje, er wollte so was von nicht aufstehen. Er hat sich sehr mürrisch und aggressiv dagegen gewehrt.

Ich habe dann mehrmals gesagt wir holen den Krankenwagen, das hat dann irgendwann mal weitergeholfen.

Nach vielen Mühen und Ansprache ist er dann aufgestanden. Er hat sich relativ schnell erholt, so dass ein weitestgehend normales Gespräch möglich war und er sein Fahrrad schiebend den Buckel hoch bewegen konnte.

Wir haben ihn noch eine Weile begleitet, bis wir sicher waren, dass er es jetzt vollends schafft.

Mensch bin ich erst mal richtig erschrocken. Die Temperatur war zwar jetzt nicht im Frostbereich aber mit 8 Grad und Tendenz fallend ist das doch nicht ganz so toll wie im Sommer.

Wir haben dann unser Runde beendet im sicheren Glauben, dass wir nichts weiter hätten tun können.

Bergrennen 2014

Endlich war es wieder soweit – das Bergrennen am Sonntag, den 26.10.2014 am Kalkofen gemessen an BZFS Berg-Zeit-Fahr-Strecke des MTB Pfullingen (cooler Name gell). An dieser Stelle wieder ein dickes Lob an die Betreuer, die immer dafür sorgen, dass Stempelkarten drin sind, die Automaten in Schuss halten (wenn wieder irgendwelche Idioten meinen die Geräte kaputt machen zu müssen). Einfach klasse – DANKE !

Wir hatten uns wie immer an der HORTENSE getroffen. Der Alex hat gesteigerten Wert darauf gelegt festzustellen, dass er als erster vor Ort war und wahrscheinlich die weiteste Anfahrt hatte vom Bodensee nämlich. Alex ich komme diesem Wunsch gerne nach.

Ich kam leider später an als geplant, denn in Reutlingen haben die einen Unfall verursacht, der mich mal locker 10 Minuten ausgebremst hat.

Ich bin dann noch an den Stoppomat um die Stempelkarten für die 6 gemeldeten Teilnehmer zu holen. Dort sprach mit ein älter Herr an, ob denn hier denn der Wettkampf um 14 Uhr stattfindet. Ich war etwas verwirrt und dachte erst es wird noch eine weitere Gruppen ein Bergrennen machen. Ales er dann anfing, er wolle da mit Skirollern rauf, dämmerte mir, dass es doch um das Bergrennen geht. Ja, super – also dann bis gleich.

Ich fuhr zurück zur HORTENSE, wo dann doch schon alle das waren und sich bekannt machten und sich umzogen. Zu meiner Freude waren da nochmal 2 Teilnehmer, die ich nicht auf dem Plan hatte. Einer davon mit Skirollern.

Coole Sache 9 Teilnehmer trotzdem einige krank oder bereits im Urlaub waren. Super !!!!

Wir haben uns noch gut unterhalten und einige Erfahrungen ausgetauscht bevor wir dann die Anfahrt zum Startpunkt antraten.

Das Wetter war genial – Sonne – relativ warm –das geht locke in Kurz. (Wir sagen immer ab 15° kurz ! – wir hatten locker 18-19° in der Sonne) – klar geht’s die Alb hoch, da wo es den berühmten Kittel kälter ist – trotzdem.

Wetter-Bergrennen-2014

Am Stoppomat, dann die letzten Informationen und dann sind wir nach und nach gestartet, Muss ja sequenziell sein wegen dem Stempeln.

Die Straße war größtenteils trocken. Die Wetterbedingungen optimal. Einige Autofahrer mehr als üblich – klar – bei dem Wetter und Herbstferien.

Eine Autofahrerin hat es sich nicht nehmen lassen das Fenster runter zu kurbeln und rauszurufen, dass sie dies ja schon als Lebensmüde ansieht was wir da machen. Naja – ich konnte nicht wirklich darauf reagieren, war mit mir beschäftigt. Aber hab dann doch gedacht, ablenken durch Fenster runterkurbeln, den Blick von der Straße nehmen um sich mit mir zu “unterhalten” trägt auch nicht gerade zur Sicherheit bei. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Ich denke mit dem großen Rest der Verkehrsteilnehmer sind wir alle ganz gut zurecht gekommen.

Ich wurde relativ schnell von Karl-Heinz überholt – der hatte eine Frequenz drauf, da war mir sofort klar, dass ich nicht mal im entferntesten dran denken kann, da mithalten zu wollen (wenn ich lebend da oben ankommen möchte).

Mir lief es ansonsten ganz gut – musste aber ziemlich alleine Laufen – da musste ich mich ein paar mal wieder anstacheln doch auch die Geschwindigkeit aufrecht zu halten. Ich durfte dann doch noch den Bernd überholen, was wieder ein starker Ansporn war.

Oben wie immer – der letzte Anstieg ist richtig herausfordernd und kostet noch mal richtig Körner – bis zur letzten Kurve wo man dann wieder etwas Geschwindigkeit für den Zieleinlauf aufbauen kann. Karten rein und stempeln – aber zackig !

Luft holen und was trinken. Ich finde ein tolles Erlebnis, wieder 4,x Kilometer den Berg hoch  geschafft zu haben und das auch noch unter Wettkampfbedingungen. Tolle Leistung von allen Teilnehmern.

Besonders muss da den Manfred Wolf herausheben. Schaut mal auf seinen Jahrgang !

Klarer Sieger ist der Karl-Heinz Glasbrenner mit mal locker 5 Minuten Vorsprung bis zum nächsten. Gratulation zu dem tollen Rennen !

Übrigens der Rekord von Frank mit 24:01 zumindets von mir aufgezeichneter Bergrennenteilnehmern wurde somit gebrochen. Frank Du bist gefordert in 2015.

Nachstehend die Ergebnisse.

Ergebnisliste Bergrennen 2014Wir haben uns dann getrennt. Die Skirollerfahrer hatten allesamt keine Bremse dran und wurden mit dem Auto wieder runtergefahren. Der große Rest hat dann noch die Abschlusstour über den Lichtenstein gemacht und die Bahntrasse runter zurück zum Treffpunkt.

Es war ein toller Tag und ein tolles Rennen. Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr noch ein paar Begeisterte dazu gewinnen können.

Mein Aufruf an dieser Stelle – der Olympische Gedanke zählt !

Traut euch !

Nächstes (Herbst-) Bergrennen ist geplant für den 11.10.2015.

Ankündigung – Bergrennen 2014

Nordic Cross Skating Bergrennen an der permanenten Bergzeitfahrstrecke “Kalkofen-Steige” …

Wann: Herbsttermin 26.10.2014
Start 14:00 (nach Abstimmung)
Wo: RT-Unterhausen (Stoppomat)
Treffpunkt: Parkplatz der Gärtnerei HORTENSE (Abfahrt 30 Minuten vor Start)
Meldepflicht: 3 Tage vor Beginn (nur Rückmeldung, ob Du dabei bist)
Startgeld: 0,– EUR (nada, niente nickese, ….)
Zeitnahme: am Stoppomat (link) – die BZFS Berg-Zeit-Fahr-Strecke des MTB Pfullingen
Distanz: 4,7 km Bergwertung
Höhendifferenz: 298 Meter (Höhe von 518 bis 816 Meter)
Gesamtanstieg: 346 Meter
Steigung: Durchschnittlich 6%

Höhenprofil

Bergrennen - Höhenprofil

Wer hat Lust mitzumachen ?

Herbstbiathlon 2014

Seit langem komme ich endlich mal wieder dazu etwas zu posten. Den Anlass dazu liefert mir der Herbstbiathlon. Unser Reutlinger, eigentlich Sondelfinger Multi-Sport Event.

Die Vorbereitungen waren schon spannend, denn in diesem Jahr musste alles komplett überarbeitet werden.

Die Lokation musste ausgesucht werden. Klar kennen wir unsere Umgebung bestens in allen Variationen aber für den Biathlon gilt es dann doch noch einige zusätzliche Dinge zu berücksichtigen. Eine geeignete Streckenführung mit geeignetem Untergrund und hoffentlich der richtigen Länge sowie dem passenden Schwierigkeitsgrad.

Schön wäre eine zentrale Lage mit viel Sicht auf das Renngeschehen. Am Besten mit dem Auto zu erreichen und nur kurze Fußwege – ohne Behinderung der Wettkämpfe.

Achje ….. die eierlegendewollmilchsau ….

In diesem Jahre musste auch das Catering (Grillen, der obligatorische Schweinehals und die Rote – das musste sein) organisiert werden. Was gibt’s zu Trinken ? Bekommen wir es kühl – wo kommt der Strom her mitten in der Pampa ?

Wie sieht es denn mit den Toiletten aus – der Donnerbalken und die Grube hinterm Busch sind wohl eher nicht geeignet das Publikum zu erquicken.

Alle Parameter optimal zu besetzen ist leider nicht möglich gewesen. Aber das Feedback der Teilnehmer war überwiegend positiv und motivierend zu gleich.

Was mich freut sind konstruktive Beiträge, die wir versuchen werden umzusetzen und die dann beim nächsten Mal hoffentlich zum besseren Gelingen beitragen werden.

Übrigens ohne die vielen Freunde und Helfer wäre es undenkbar so eine Veranstaltung durchzuziehen. Hier noch einmal explizit der Dank an alle und jeden Einzelnen aus dem TSV “Fit durchs Jahr” sowie Freunde und meine Familie.

Ein besonderer Dank geht auch an den Inhaber der Grundstückes wo wir den Herbstbiathlon ausrichten durften. Das ist echt Toll von euch – Danke.

Jetzt geht’s direkt zum Sontag, der  Morgen des Veranstaltungstages. Endlich regnet es wir hatten so darum gehofft. So ein Sch….. das Auto beladen und raus zur Sportstätte … es wird immer schlimmer mit dem Regen.

Wenn ich es im Nachhinein betrachte war es bis zum Sonntag gutes Wetter, danach wurde es auch immer besser 1 Woche nach dem Biathlon – Kaiserwetter. OK, wer braucht schon Wetter ……

Angefangen die Zelte auszubauen. Einige Leihstücke waren leider nicht ganz vollständig – der Adrenalinspiegel steigt. Der Regen kühlt und wieder ab aber helfen tut das auch nicht.

Oh Mann muss ich absagen ? Das geht doch gar nicht mehr. Die meisten sind doch schon unterwegs. Also weiter machen. Hauptsache die Ziel stehen einigermaßen trocken damit die Elektronik nicht spinnt oder die Holzkästen aufquellen.

Grillstation trocken stellen – Getränkeausgabe ebenso. Zelt nochmal umstellen. Schießstand zu weit weg von den Ligen. Die Zeit, die Zeit !!!

Moderationszelt aufbauen. Strom versorgen für Laptop und Lautsprecher. Oje die ersten kommen schon. Die sind gut gelaunt und fragen, ob wir heute mit Schwimmflossen und Schnorchel starten werden. Jede Hand hilft. Danke.

Wir starten mit 9 Minuten Verspätung mit den Nordic Walker. Bin ich froh als die auf der Strecke waren. Jetzt gibt’s etwas Zeit den Rest einigermaßen aufzubereiten und zu organisieren.

Klar jetzt kommen nach und nach die Teilnehmer. Startnummern verteilen, das kleine Care Paket und T-Shirts von unserem Sponsor. In diesem Jahr hatten wir tolle Unterstützung von Sponsoren, finanziell aber auch mit Sachpreisen.

Hier noch mal ein explizites Danke an Die Sponsoren !

Sponoren_Banner-final

Stimmen die Startzeiten, die ich vorher versucht habe hochzurechnen ? Wie gesagt alles Neu.

Als nächstes Starten die Läufer bevor die letzten Nordic Walker im Ziel sind.

Noch sind wir etwas außerhalb der Planung aber mit jedem Starterfeld wird es besser.

Wei in jedem Jahr weiß kein Mensch wie sich das Startfeld entwickelt.Der Frühbucher Rabatt wird nur von wenigen (Schwaben?) genutzt.

Erst in der letzten Woche kommt das gros der Anmeldungen. Der Rekord war Sonntag morgen um 0:28 Smiley Wir sind ja flexibel …..

In diesem Jahr sah die Veranstaltung so aus:

4        Nordic Walker (1 Mannschaft)
17      Läufer (4 Mannschaften)
7        Mountainbiker (2 Mannschaften)
21     Cross-Skater (3 Mannschaften)

Mit 21 Cross Skater den Anmelderekord von 2010 um 3 Teilnehmer übertroffen. Super – ich bin total begeistert. Leider kamen nicht alle in die Wertung (ich konnte leider auch nicht starten, obwohl ich es so gerne gemacht hätte – mich hat die Erkältung eingeholt, war ziemlich wackelig auf den Beinen – das wäre nicht gut gewesen).

Alle haben sich tolle Wettkämpfe geliefert – der Spaß steht im Vordergrund – es wurde gekämpft, gebissen und alles gegeben. Zum Teil Zieleinläufe mit Abständen im Sekundenbereich – echt Klasse. Das war schon spannend und auch toll anzusehen und mitzuerleben. Jeder hat jeden angefeuert – klasse !

Immer wieder bin ich selber so begeistert und erstaunt über die Schießleistungen einzelner – wie machen die das nur ? Ich brauch ja immer ne Heizmatte weil ich so lange liegen bleibe.

Ich finde herausragende Leistungen aller Teilnehmer. Die Auswertungen sind auf der Webseite des Herbstbiathlon (Einzelwertung, Teamwertung).

Mit der Siegerehrung endet der offizielle Part des Tages. Die geplante Mixed-Staffel lassen wir (leider) ausfallen. Es war einfach zu kalt und zu nass und das Interesse nicht mehr so groß. Nächstes Jahr dann wieder.

Jetzt kommt der Abbau – pünktlich dazu fängt es wieder schön mit Regen an. Echt der Hammer,. so ne Sauerei – aber zum Glück nur wenig davon bei den Wettkämpfen.

Alle pitschnass in die Autos – das sieht schon richtig gut aus. Ich hab den Dreck mit Hammer und Meißel wieder entfernt. Jetzt muss erst mal alles getrocknet werden.

Ich freue mich auf das nächste Jahr und eine weitere Veranstaltungsreihe des Süddeutschland Cups Moderner Biathlon (SCMoBi). Das entwickelt sich. Mit der Premiere in diesem Jahr haben wir den Startpunkt gesetzt – es werden weitere tolle Veranstaltungen folgen. Es bleibt spannend.

Bodenseetour 2014

Am 25. Juli war es wieder soweit. Wir haben uns zur alljährlichen Cross Skating Tour von Reutlingen nach Wasserburg an den Bodensee getroffen.

Für die, die es nicht wissen: 2 Tage mit je ca. 100 Km aber vollkommen unterschiedlichen Höhenprofilen.

Wir rätseln immer mehr wie viel Höhenmeter es nun eigentlich sind. Mit dem Barometrischen Höhenmesser von Alex gemessen in Summe ca. 2700 HM. Die Tour im nachhinein analysiert und mit externen Höhendaten angereichert komme ich sogar auf 3000 HM. Bisher sind wir von ca. 1600 ausgegangen. OK, so wichtig ist das jetzt auch nicht.

Wir, d.h. der Alex mit SRB Skiroller, der Jörg mit Skike V07 und ich mit Skike V07 plus und zu guter letzt der Thomas mit einem MTB, haben uns um 8:00 verabredet. Das sah dann ungefähr so aus:

Startaufstellung_2014

Startaufstellung zur Bodensee Tour 2014

Wie man sieht passt das Wetter ganz gut. Temperatur ca, 15° C und Sonnenschein. Also besser kann es nicht sein.

Wir hätten eigentlich 2 Cross Skater mehr sein sollen, aber leider kam es anders als geplant. Wir freuen uns euch das nächste Jahr dabei zu haben.

Fast pünktlich los, naja bis die Mädels geschminkt sind und das Equipment final vorbereitet ist …. (ihr wisst schon Smiley).

Ab jetzt kommt Bodensee Tour, wie immer …. oder sagen wir mal fast wie immer, denn Thomas hat eine Idee wie wir besser nach Mössingen kommen und auch vorher schon schöner ab Betzingen fahren.

Betzingen hat ja gut geklappt. Aber …..

Ich weiß gar nicht so genau wo wir da waren. Jedenfalls ging es erst mal kräftig nach oben – naja wir sind ja noch frisch und das Wetter ist toll. Es ging dann auch wieder runter um dann in einer mehr als 90° Kurve (spitzer Winkel) wieder nach oben zu gehen.

Die Kurve ist heftig und wurde von fast allen unterschätzt – da wurde es gleich mal richtig eng. Ein bisschen mehr Adrenalin schadet ja auch nicht …. also, wie gesagt gleich wieder hoch um dann in einen Grobschotter Abschnitt zu kommen. Cool !!! Thomas mit Rad weiter vor aber das Stück will nicht enden – da können wir nicht fahren. Also umdrehen. Wo ist eigentlich Jörg ?

Den haben wir unten in Kurve fluchen hören. Ihm hat die Kurve noch mehr Spaß bereitet, denn sein Bremssattel ist kurz vor der Kurve gebrochen und er ist mit Hängen und Würgen und Geschrei gerade noch um das Eck gekommen.

Erster technischer Stopp. Wir haben ja alles dabei – kein Problem. Allerdings war klar, wenn das so weiter geht kommt ein MTB’ler nicht am Ziel an …. gell (hi hi) Smiley

Nach der Reparatur ging es noch ein wenig anders als sonst weiter aber wir sind dann irgendwann wieder auf die “alte” Strecke gekommen.

Eine schöne Überraschung hatten wir dann bei einem Zwischenstopp nach Mössingen. Da wurden wir mit einen Vitamin- und Erfrischungsstand von Thomas’ Frau verwöhnt. Das setzt Maßstäbe ! Klasse – Danke.

Hier sollte ein Bild kommen …. wird nachgeliefert.

Frisch gestärkt geht es dann weiter dem Hohenzollernradweg entlang bis Balingen. Es gibt keine besonderen Vorkommnisse zu berichten.Hohenzollern-01_klein

Hier sind die ersten ca. 50 Km rum und Zeit für eine Mittagspause. Bei bestem Wetter sitzen wir draußen in der Gartenwirtschaft des Paulaner’s Wirtshaus und lassen uns das Mittagessen schmecken.

Auf zu den Anstiegen.

Vor unserem Schörzingen Buckel fallen wir wieder im kleinen Supermarkt ein um noch etwas Zucker einzulagern in Form von bekannten süßen, viel zuckerhaltigen Getränken, die bei entsprechender Kühlung einigermaßen zu genießen sind.

Im unteren Drittel fahren wir an einem Krankenwagen vorbei. Ein Fahrrad ist schon auf einem privaten PKW geladen, das sieht nicht gut aus. Wir können nichts mehr dazu beitragen und schieben uns den Buckel hoch. Ich zumindest noch bis zum ersten richtigen Anstieg, dann schnalle ich wieder ab und geh den Rest zu Fuß – das hat sich so richtig eingebrannt bei mir, dass mich das einfach zu viel Kraft kostet.

Oben angekommen hören wir noch einen Hubschrauber und denken noch einmal an den gestürzten Radler.

Kleine Pause und weiter geht’s. Viel Gegenverkehr, da wurde wohl die Verkehrsführung etwas geändert. Da kommt normalerweise fast gar nix. So, noch den Gosheim Buckel – da geht wirklich nix mit hochfahren für alle außer dem Thomas mit dem MTB. Der ist erstaunt wie schnell wir doch folgen, obwohl wir zu Fuß unterwegs sind.

Jetzt kommt nur noch eine Spezialführung vom im Visier stehenden MTB Fahrer. Guter fester Waldweg, das sieht gut aus höre ich noch sagen und schnalle dann etwas schlechter gelaunt die Geräte ab um den Rest zu Fuß zu gehen. Gut, es ist die Strecke an der wir immer gehen, wegen dem sehr hohen Verkehrsaufkommen und den nicht gerade langsam fahrenden Verkehrsteilnehmern.

Tuttlingen ist spürbar nah …. Wir packen alles gut, die Abfahrt macht auch dem Alex Spaß mit seinen Bremsen, die auch funktionieren. Ja das war wieder ein gelungener Tag bei schönem Wetter und wir bekommen wieder Zimmer – diesmal die letzten, da scheint was los zu sein – nächstes mal vorbuchen http://www.gast-roessle.de/.

Tag 2 – der wesentlich kürzere Bericht (hoffentlich)

7:30 Frühstück – wir sind die ersten. Wetter sieht noch ganz gut aus. Es muss in der Nacht geregnet haben. Die Straßen sind nass die Klamotten etwas klamm, weil wir bei geöffnetem Fenster geschlafen haben. Ich habe wie üblich nicht geschlafen sondern bin ins Koma gefallen und am nächsten Morgen wundersamer weise wieder daraus erwacht.

Wie immer gleich nach dem Frühstück den Wittoh hoch – das ist echt der Hammer und echt zu viel für diesen Morgen nach der Anreise. Also ein gutes Stück hochfahren und dann den Rest wieder zu Fuß. Wittoh-Alex-01_klein

Es wird immer dunkler und ich empfinde, als würde es auch kühler werden. Für die Abfahrt ziehe ich mir schon mal meine Regenjacke an. Da tun wir ja nix mehr – “nur” abfahren. Ich weiß nicht mehr genau wann es war aber spätestens zum Golfplatz nach Eigeltingen hat es dann richtig geregnet.

Die Temperaturen sind OK und bei der Bewegung, die wir machen echt nicht unangenehm – nur das Bremsen wird jetzt vollkommen unlustig.

Am Golfplatz geht es ja so nett die Straße hinunter und wir sollten noch im abfallenden Bereich scharf links abbiegen. Da bin ich mal locker vorbeigefahren, weil die Bremse einfach nicht rechtzeitig eingesetzt hat. Außerdem hab ich so gut wie nichts mehr gesehen. Das kann ja noch lustig werden.

Und es wurde lustig. Es regnete mal mehr mal weniger – aber aufgehört hat es nicht mehr. In Überlingen haben wir uns zu einer Pause mit Jörgs Vater verabredet – eigentlich wollten wir nur was trinken um noch etwas weiterfahren bis zum Mittagessen – aber es hat dann so stark angefangen mit regnen, dass wir uns entschlossen haben hier noch eine Weile zu bleiben. Trockenes Shirt anziehen und Mittagessen. Das war auch ein gute Entscheidung. Es hat zwar nicht aufgehört aber es wurde wieder etwas weniger.

Das schlimmste für mich war wieder die nassen Klamotten anziehen, Shirt, Handschuhe Kopftuch igitt. Nach einer Weile fahren ist das schnell wieder auf Temperatur gebracht und vergessen.

Wir fahren den Rest den Tour fast wie immer (kleine Ausnahmen bestätigen die Regel). Auch die Pausen sind ungefähr so wie sonst auch.

Wir kommen gut voran und fahren einen nicht ganz schlechten Schnitt, wie ich finde.

Der große Unterschied ist, dass wir zum Abschluss noch zum Toni hochfahren. Dort werden wir von Freunden von Alex empfangen – das ist sehr nett und mal ein ganze anderer Abschluss als sonst. Schade, dass das Wetter nicht mitgetan hat, wir können den Empfang nicht richtig genießen weil es einfach kühl war. Den See hat man leider auch nur hinter dem Nebel vermuten können. Tja, ist halt so.

Empfang_Toni-01_kleinEmpfang_Toni-02_klein

Alles in Allem wieder ein tolles Erlebnis und die Freude, dass das wieder geschafft ist überwiegt.

Hier nochmal die technischen Daten:

Tag 1 – 100,60 Km, 7:21 Fahrzeit, Schnitt: 13,7 Km/h

Höhenmeter laut Sportracks: +1361 – laut Analysetool: +1785

Tag 2 – 98,58 Km, 6:13 Fahrzeit, Schnitt: 15,8 Km/h

Höhenmeter laut Sportracks: +657 – laut Analysetool: +1318

1. Süddeutschland Cup – Moderner Biathlon

Wir haben uns entschlossen in diesem Jahr eine Cup Wertung durchzuführen.

Wir, das sind der Mubi in Rot am See (Oli), MoBi in Durlach (Skizunft Durlach) und der Herbstbiathlon in Sondelfingen.

Hier die Termine:

  • 03.-04.05.2014 Musdorf Biathlon (MuBi)
  • 16.-17.08.2014 Durlacher Sommerbiathlon
  • 21.09.2014 Herbstbiathlon

Weitere Info hier: www.herbstbiathlon.de/scmb

Wer geht mit zum MuBi ? Ich biete eine Fahrgemeinschaft – Abfahrt 10:00.


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