Bodensee Tour 2009 – 2. Etappe

Hallo Nordic Cross Skater, skiker und Interessierte,

am Freitag, den 19.06.09 haben wir (Rainer und ich) unsere erste 2 Tages Tour auf skike gestartet.

Von Reutlingen nach Wasserburg (Bodensee) auf Radwegen ca. 170 Km in 2 Tagen (so, zumindest in der Theorie geplant).

Der Rucksack ist gepackt und mit wasserdichter Haube geschützt. Das Gewicht beträgt ca. 8 Kg (Ersatzteile, Ersatzklamotten, Müsliriegel und 2L Wasser).

Ich habe mit Rucksack und Klamotten dann 100 Kg gewogen, dazu kommen die skike und Stöcke. (Rainer ist einiges leichter unterwegs hat aber dasselbe Zusatzgewicht getragen).

Bericht zur ersten Etappe

Die zweite Etappe

Am Vorabend hatten wir vereinbart, dass wir um 9 Uhr los wollen. Um 7:30 haben wir uns zum Frühstück getroffen. Ein reichhaltiges Buffet hat für jeden „sein“ Frühstück bereitgestellt.

Die Sonne hat sich schon durch Fenster sehen lassen und wir waren guter Laune.

Es war noch etwas kühl um diese Zeit aber trocken, was das wichtigste war.

Schnell den Rucksack fertig gepackt die Rechnung beglichen und ab in den Keller.

Unsere Befürchtung war, dass wir erst mal mit den nassen Sachen starten müssen.

Zu unserer Überraschung waren die Klamotten aber trocken, sogar die Schuhe waren fast trocken.

Ha, das hat sich dann schon gleich ganz gut angefühlt auch wenn man riechen konnte, dass es sich im Heizraum um eine Ölheizung handelte.

Wir wurden dann noch neugierig vom Senior-Chef interviewt zu den Sportgeräten und der Ausrüstung.

Er hat uns dann auf der Karte noch Insider Tipps zum besten Weg gegeben – der komplett von unserer Planung abgewichen ist, dass wir die Navigation mit dem Forerunner komplett vergessen konnten und ab jetzt vollkommen auf die Karte angewiesen waren.

Ruck Zuck ging die Zeit vorbei aber wir sind dann doch pünktlich um 9 Uhr los in Richtung Heiligkreuztal. Am Ortsausgang Andelfingen ging es leider auf der Landstraße, die aber wenig befahren ist. Ab Heiligkreuztal konnten wir dann wieder Radwege nutzen und passierten Binzwangen – Herbertingen – Mieterkingen. Ab hier ging es auf einer sehr wenig befahrenen Landstraße nach Fulgenstadt. Nächste Ortschaft ist Wagenhausen, wo es einen netten Badesee gibt – wo auch tatsächlich 1 Mensch drin geschwommen ist.  Brr. – Das wäre nichts für mich gewesen.

Weiter geht es nach Bolstern in Richtung Hoßkirch. Tja – so war das zumindest auf der Radkarte ausgewiesen und auch von freundlichen Passanten erklärt worden.

Wir sind dann ein wenig umhergeirrt um dann festzulegen, dass wir auf de Landstraße ein wenig fahren müssen um dann links dem Radweg zu folgen in Richtung Hoßkirch.

Gesagt getan. Links abgebogen – oje – ein Schotterweg.

Kurze Beratung – ist doch ein Radweg – also muss es da auch wieder besser werden.

Nach 2 Km extremer Anstrengung (Schotter, Rinden, und alles was man sich in diesem Moment nicht wirklich wünscht) sind wir an eine Wanderhütte gekommen. Dort haben wir beschlossen die Geräte abzunehmen um zu Fuß weiter zu gehen. Der Schotter wurde immer grober und der Untergrund weicher, sodass keine rollende Bewegung mehr zustande kam.

Nach weiteren 2 Km zu Fuß sind wir dann aus dem Wald heraus gekommen, endlich wieder auf einem anständigen Wirtschaftsweg. Geräte anschnallen und los geht’s nach Hoßkirch.

Dort angekommen hatte sich bei mir die X/O-Bein-Feststellung gelöst und ich stand ganz ungewohnt auf dem Gerät. Leider musste ich feststellen dass sich um eine Loslösung “für immer” handelte, denn das Gewinde der Flügelmutter war im Eimer.

Alles hatten wir im Ersatz dabei – nur diese blöde Flügelmutter nicht.

Wir fragten einen Einwohner, ob es hier ein Eisenwarengeschäft gibt. Der Herr war so nett, dass er gleich in seine Werkstatt mit mir ging um nach einer geeigneter Mutter zu suchen. Ein Griff und die richtige war gefunden. Alles mit dem Radschlüssel festgezogen und es konnte weiter gehen.

Seine dazugekommene Frau hat uns dann auch gleich den weiteren Weg erklärt. „OK, den Höchsten rauf – aber dann habt ihr ja das meiste hinter euch und es geht nur noch bergab und eben“. Na, wenn das nicht motiviert.

Wir sind dann einem Radweg gefolgt in Richtung Badesee – den wir aber nur aus der Ferne sehen konnten – nach Käfersulgen – dort noch einmal orientiert – dann nach Luegen (das ist wahr ;-)) runter und anschließend wieder rauf nach Unterwaldhausen.

Dort, nach nun ca. 36 km, die erste Rast (Riegel rein, Wasser trinken) in einem Häuschen einer Bushaltestelle.

Weiter geht es nach Wendenreute – Guggenhausen – Langenweiler – Esenhausen.

Das hätten wir uns sparen können. An der Attraktivität der der Ortschaft hat es nicht gelegen – es war halt der falsche Weg. Wir mussten uns grob in Richtung Illmensee orientieren und sind mit der Wegbeschreibung einer Passantin nicht ganz klar gekommen. Naja, wir haben ja genügend Zeit heute (natürlich nicht).

Endlich haben wir den Weg nach Wilhelmsdorf gefunden, sind auch gut durch gekommen.

Da sollte es ja auch gleich wieder Radwege geben. Ok – gefunden – und wieder Schotterauflage. Also ranklotzen und durch. Zum Glück waren das nur ein paar hundert Meter bis wieder richtig fester Belag kam.

Über Tafern ging es nach Pfrungen, wo es in der Ortsmitte bereits anfing heftig zu steigen.

Wieder mal ein paar Höhenmeter ziemlich lang und stellenweise auch steil.

Mit ein paar kurzen Verschnaufpausen ging es dann nach Ilmensee wo wir uns am Campingplatz wieder mal eine längere Pause mit Riegel, Sprudel und Wasservorräte auftanken, gegönnt haben.

Es hat leicht getröpfelt und wurde auch ziemlich dunkel.

Ilmensee raus in Richtung Höchsten. Nach einer Weile haben wir dann auch den Radweg gefunden, der uns nach Krumbach führte. Da ging es so steil hoch, dass ein Rollen nicht mehr möglich war und wir mit den Cross Skates laufen mussten.

Von Krumbach ging es dann auf einer wenig befahrenen Landstraße weiter und natürlich stetig nach oben nach Höchsten (ca. 830 m). Die Straßen waren richtig nass – es muss kurz vorher ziemlich geregnet haben. Wir haben aber nichts bzw. manchmal nur ganz leichten Regen mitbekommen.

So, das war nun tatsächlich der Höchste Punkt nach ca. 57 km.

Jetzt kam eine Abfahrt auf der Landstraße nach Wahlweiler (ein einheimischer Radfahrer hat uns informiert, dass es da keine Radwege gibt – war auch nicht viel los – ein paar Motorradfahrer wegen dem Motorradtreffen und ein paar wenige Autos.

Die Bremsen mussten sich wieder einmal beweisen und taten auch anstandslos ihren Dienst, mal mit mehr mal mit weniger Qualm vom verdunstenden Wasser.

Trotz ständiger Verzögerung kamen wir doch mal auf 39 km/h.

Jetzt ging es relativ eben nach Obersiggingen – Deggenhausertal – Untersiggingen (hier noch mal ein echt heftiger aber kurzer Anstieg) in Richtung Grünwangen – Autenweiler – Wirmetsweiler nach Markdorf (70 km waren geschafft).

In einem kleinen chinesischen Imbiss haben wir uns dann ein paar Nudeln rein gehauen und ein nettes Gespräch mit einem Gast gehabt, der uns erzählte, dass es wirklich kurz vorher richtig heftig geregnet hat.  Von ihm wurden wir noch einmal eingewiesen wie wir am Besten auf Radwegen vorankommen.

Liptach – Kluftern – Enzweiler hoch zum Haus im Wald – Seemoos – Friedrichshafen (endlich waren wir am See). Durch die Stadt für viele erstaunte Blicke gesorgt und weiter Eriskirch – Langenargen – Gohren – Kressbronn – Nonnenhorn – Wasserburg. Alles Radwege mit kurzen aber festen geschotterten Teilstücken.

Endlich das Ziel erreicht. Um 21 Uhr und nach 109 Km. Heiliger Strohsack war das ein Geschäft.

Die Geräte abgeschnallt schier die Treppen runter gefallen. Die Bewegung der Kniebeugen war kurzfristig verlernt da mussten wir uns erst mal wieder einlaufen und ein paar Treppen steigen.

Klamotten runter – Schuhe runter (Oje – die Tapeten haben sich von der Wand gelöst) und sofort raus auf den Balkon gestellt und ab in die Dusche.

Mit frischen Klamotten dann noch durchs “Städtle” zum Essen noch was getrunken und gegen 23 Uhr ab in die Kiste – ich brauchte kein Sandmännchen mehr.

Am nächsten morgen ein ausgedehntes Frühstück und in Wasserburg am Bahnhof in den Zug – 2 x umsteigen dann waren wir wieder zu Hause.

So – das war unser Beitrag zum autofreien Sonntag.

Ja, es war anstrengend aber es war es wert. Das Gefühl es geschafft zu haben ist so stark und verdrängt alle Gedanken an die Anstrengung. Wir haben beschlossen im nächsten Jahr wieder so eine Tour zu machen.

Ende der zweiten Etappe

Tourenkarte

Karte

Höhenprofil

HöhenprofilSonstiges

Länge: 109,77 km

Reine Laufzeit: 10:57:41 h

Höhenmeter: 551 m

Bodensee Tour – 1. Etappe

Hallo Nordic Cross Skater, skiker und Interessierte,

am Freitag, den 19.06.09 haben wir (Rainer und ich) unsere erste 2 Tages Tour auf skike gestartet.

Von Reutlingen nach Wasserburg (Bodensee) auf Radwegen ca. 170 Km in 2 Tagen (so, zumindest in der Theorie geplant).

Wir haben uns vorgenommen am ersten Tag mindestens 60 – 80 Km zu schaffen. Außerdem haben wir vereinbart,wenn es je nicht klappen sollte – was soll’s – der Versuch ist es wert und wir fahren mit dem Zug oder wie auch immer weiter.

Der Rucksack ist gepackt und mit wasserdichter Haube geschützt. Das Gewicht beträgt ca. 8 Kg (Ersatzteile, Ersatzklamotten, Müsliriegel und 2L Wasser).

Ich habe mit Rucksack und Klamotten dann 100 Kg gewogen, dazu kommen die skike und Stöcke. (Rainer ist einiges leichter unterwegs hat aber dasselbe Zusatzgewicht getragen).

Warum der Wetterverantwortliche es ausrechnet heute regnen lassen muss kann ich nicht verstehen – aber was nützt das schon. Wir haben ein paar mal telefoniert und dann beschlossen, dass die ganze Vorbereitung jetzt nicht wegen dem Wetter den Bach runter gehen soll und sind dann gegen 11 Uhr irgendwas gestartet.

Die erste Etappe

Regenhose und Regenjacke an und ab in Richtung Unterhausen, wo wir über die Bergrennstrecke, den Kalkofen auf die schwäbische Alb wollen.

In Unterhausen angekommen hat der Regen ziemlich nachgelassen und wir haben die Regenklamotten im Rucksack verschwinden lassen.

Ab nun ging es in kurzer Hose und T-Shirt weiter (das fühlte sich dann schon viel besser an und wir haben auch nicht so geschwitzt).

So, jetzt geht des den Kalkofen hoch ca. 230 Höhenmeter auf fast 4 Km. Langsam in angenehmen Pulsbereich haben wir uns da hochgeschoben. Oben an der Hütte ein Bild gemacht und weiter ging es zum Lichtenstein.

Da haben wir eine erste Pause gemacht – Wasser getrunken – Müsliriegel.

Lustig, war dass viele Komparsen in Mittelalterlicher Kleidung da rumgesprungen sind. Uns wurde dann erzählt, dass derzeit Dornröschen mit Hannelore Elsner dort gedreht wird. Und wir mit Cross-Skates, Helm und unserer (Schutzaus-) Rüstung zwischen drin.

Nun aber weiter, wir haben erst 17 Km hinter uns. Nun geht wieder in Richtung Traifelberg – zwischendrin noch mal ein netter Anstieg – und über Großengstingen – Meidelstetten – Steinhilben – Wilsingen nach Kettenacker.

Alles auf Radwegen oder Wirtschaftswegen haben wir nun ca. 44 km hinter uns gebracht.

Im Gasthaus Löwen wollten wir einen Stopp machen um Wasser nach zufüllen.

Leider hatte dieser geschlossen, wegen den eigenen Hochzeitsvorbereitungen Trotzdem waren die jungen Wirtsleute so freundlich uns einen Sprudel zu verkaufen und haben uns draußen Bierbänke zur Rast hingestellt (sehr gastfreundlich – vielen Dank dafür). Wir durften auch unsere Wasservorräte auffüllen. Schaut mal hier Gasthof zum Löwen

Leider hat es dann wieder angefangen stärker zu regnen und wir mussten wieder unsere Regenklamotten anziehen.

Von Kettenacker gingen es dann über Lusthof – Pistre – Dürrenwaldstetten – Ohnhülben nach Geisingen. Zwischendurch hat dann immer wieder die schwäbische Alb zugeschlagen (rauf – runter), das geht ganz schön an die Kräfte.

In Geisingen haben wir dann festgestellt, dass wir uns verfahren haben (ein freundlicher Bauer hat uns den richtigen Weg gewiesen) und durften wieder zurück. Das hat uns gefühlte 15 km gekostet – waren aber tatsächlich nur ca. 5 km.

Weiter ging es über Upflamör – Friedingen (wo wir auch noch mal kurz falsch gefahren sind) nach Emerfeld.

Da hat es uns dann noch einmal richtig erwischt. Tolle, einsame Wege – wir durften da Strecken im Wald hinter uns bringen mit 16% Gefälle – starker Regen. Das war dann nett. Die Bremsen erst nach geraumer Zeit (wenn sie trocken gerieben waren) gezogen.

Habemus Papa(m) – dachte da Rainer als weißer Qualm am Hinterrad hoch stieg. Bremsen kurz geöffnet – zisch – und sofort wieder auf die Hinterräder gestanden. So ging es dann ganz gut. Die Bremsen sind schon was, auch wenn es bei starkem Regen eine ganze Weile dauert bis sie richtig gehen.

Das Gemeine ist, dass wir alles was runter ging dann sofort auch wieder rauf durften. Immer wieder hoch und nieder. In Emerfeld angekommen waren dann ziemlich kaputt. Zwei freundliche Damen haben uns dann erklärt wo es den nächsten Gasthof mit Fremdenzimmern gibt. Es waren „nur“ noch 10 km.

Wir durften dann mal wieder runter fahren – da wurde es dann schon ziemlich kalt – runter nach Warmtal (man sollte es ja nicht glauben). Von dort dann über Langenensingen nach Andelfingen.

Am Ortseingang hat uns auch gleich das Schild vom Gasthaus Schwanen angesprungen – den wir schnur stracks heimgesucht 😉 haben.

Nach 9 Stunden auf den Geräten waren die ersten Schritte auf festem Boden wieder mal ungewohnt.

Man hat uns freundlicherweise den Heizraum zur Verfügung gestellt, wo wir alle Klamotten und Schuhe zum trocknen aufhängen, abstellen oder anlehnen durften.

Nach einer kurzen Pause und einer warmen Dusche haben wir uns dann im Restaurant getroffen. Jeder ein schwäbischer Zwiebelrostbraten und 2 Weizenbier – dann waren wir uns ziemlich einig zu Bett zu gehen.

Die ersten 85 Km waren geschafft, wenn auch manchmal hart umkämpft und ziemlich nass von oben. Insgesamt war aber die Temperatur für die Tour doch ganz OK – bei 30° hätte das sicher mehr geschlaucht.

Ende der ersten Etappe

Tourenkarte

Höhenprofil

Sonstiges

Länge: 85,71 km

Reine Laufzeit: 8:33:28 h

Höhenmeter: 1.214 m

Bergrennen am Kalkofen

Hallo Nordic Cross Skater,
am Samstag, den 09.05.09 haben wir unser erstes Bergrennen in dieser Saison gestartet.
Wir wollen in diesem Jahr 2 Bergwertungen fahren um am Anfang des Jahres und am Ende des Jahres sich entsprechend vergleichen zu können. (Sicher kann an dem Stoppomat jeder, jederzeit sich messen, aber in der Gruppe macht es doch mehr Spaß und spornt auch noch etwas an – finde ich – oder ?).
Aufgrund der großen Anzahl der Anmeldungen haben wir kurzfristig beschlossen 2 Startfelder zu machen mit unterschiedlichen Startpunkten. Nämlich, “die Gruppe, die nicht da war”, hat wie geplant sich in Pfullingen um 14 Uhr getroffen und “die Gruppe, die da war” hat sich am Laden getroffen allerdings um 13 Uhr.
Ihr seht schon es war die Hölle los – wir waren, wie gehabt, 3 Leute (Rainer, Volker und der ich).
Nach 15 km Aufwärmtraining waren wir dann rechtzeitig zum geplanten Start auch in Pfullingen. Wo dann noch einmal ca. 1 km bis zum Start gefahren werden musste.
Stoppomat – Karte ziehen – Nummer eintragen, Start stempeln los ging es.

Ich durfte diesmal als Erster starten (wurde dann aber leider sehr schnell von den „Feinden” überholt).
Ich habe mich mental auf die Rückfahrt bzw. nach der Etappe anstehenden Strecke eingestellt – das hieß für mich einfach nicht in den Grenzbereich zu gehen.
Mein Puls lag trotzdem hauptsächlich über 80% vom Maximalpuls (Achtung: rechnerisch ermittelter maximal Puls nach der allgemeinen Altersformel).

Bei der Anfahrt habe ich versucht zwischen 75% und 80% zu liegen. Was gut geklappt hat und ich dann nicht schon platt war bevor es überhaupt los ging.

Bis zum Sportplatz geht es schon ziemlich steil nach oben und ich musste mich da schon stark anstrengen. Ab da geht es dann gemäßigter.

Die Sonne war stark der Asphalt kochte ziemlich und zwischendurch gab es Stellen, wo keinerlei Luftbewegung war – das empfand ich als extrem unangenehm – so stelle ich mir ein Wüstenszenario (persönliche Einschätzung zu diesem Zeitpunkt) vor – obwohl die Temperaturen noch nicht hoch sommerlich waren.

Rainer hat von Anfang an viel Gas gegeben (eigentlich nix Neues :-)), den hab ich sehr schnell aus den Augen verloren. Das Ergebnis hat es auch gezeigt auf 4,7 Km hat er mir 7 Minuten abgenommen, das ist schon heftig – das nächste Mal lass ich ihn nicht vorbei !!! Ich halte ihn einfach fest ;-).

Volker habe ich immer wieder gesehen – er hat es bestätigt, dass er mich zwischendurch gehört hat. Einmal hatte ich das Gefühl ich könnte ihn noch mal packen – aber seine Reserven waren größer.

Wenn man aus dem Wald kommt hat man das Gefühl als wäre man nun fertig – da es kurz eben geht – das täuscht aber – denn rechts geht es dann zum Abschluss, der dann auch noch mal richtig was abverlangt.

Wenn das dann durch ist geht es dann fast eben zum Ziel.
Karte raus – stempeln – fertig

Wow – das ist schon ein Stück Arbeit. Aber es ist es Wert zu tun. Wir haben uns gegenseitig gratuliert zu den Ergebnissen – die in Anbetracht der Anfahrt nicht ganz schlecht waren (haben wir beschlossen).

Rainer hat sich sogar verbessert – Volker und ich haben uns etwas verschlechtert (wenn man das so nennen kann).

Nach einer kurzen Pause, fachsimpeln, Riegel einwerfen, trinken und mit Bikern unterhalten ging es dann weiter.

Wir sind über den Lichtenstein in Richtung Traifelberg gefahren dort dann rechts nach Großengstingen.
Nach dem Ortsende haben wir dann umgedreht sind über Kleinengstingen zurück an den Traifelberg.
Dort dann die Bahntrasse nach Honau runter (Qualmende Reifen bei 10 – 12% Gefälle).
Unterhausen und über Pfullingen wieder die Anfahrtsstrecke zurück.
Alles in allem waren es 49 Km, eine anspruchsvolle Tour, der Straßenbelag vornehmlich Asphalt. Die Wege ausschließlich Rad- oder Wirtschaftswege.

Wir haben ca. 540 Höhenmeter (nur Anstieg gezählt) absolviert und waren ca. 4,5 Stunden (Gesamtzeit inkl. Pausen) unterwegs.

Allerdings hatten wir auch 2 Pannen (Bruch einer Stockspitze – zum Glück früh und unterwegs ein Plattfuß).

Ich hoffe die Bilder von Volker sind was geworden und wir können da bald ein wenig sehen.

Bilder gibt es keine aber ein Video – herzlichen Dank an Volker ==> hier

Das nächste Bergrennen finden am 11. Oktober 2009 statt – bitte gleich in den Kalender Schreiben.

Ganz nebenbei ein großes Lob an die Betreiber des Stoppomat – der MTB Pfullingen – wo am nächsten Tag schon die Ergebnisse auf der Webseite waren.

Das Engagement für die Allgemeinheit finde ich klasse.

HAGI

Termine stehen im Kalender. Wer Lust bekommen hat kann gerne eine eMail schicken – wir nehmen diese dann in den Verteiler auf schon ist man über die nächste Veranstaltung informiert. HAGI (ätt) Nordic-Sports-Reutlingen.de
Wer die Tour als GPX-Datei haben möchte – bitte per eMail melden.

Bericht zur Tour 60

Hallo Cross-Skater, skiker, Powerslider und alle Interessierten,
am 14.03.09 haben wir uns zur Tour 60 getroffen.

Im Prinzip dieselbe Tour wie schon am 28.02.09 “Tal”-Training halt um Bad Urach erweitert.

Start, war wieder Nordic Sports Reutlingen 13:00 Uhr.

Leider hatte Volker was besseres vor und so waren es halt “nur” Rainer und ich. (Wo sind die anderen aus der Region ? Los melden !)

Das Wetter war perfekt. Wir hatten ca. 14 °C und größtenteils Sonnenschein.

Die Klamotten angepasst – also schon leichtere T-Shirt und leichtere Hosen.

Und die Sonnenbrille auf (freu – endlich mal wieder Sonne).

Diesmal sind wir alles einen Tick langsamer angegangen -was die richtige Taktik – zumindest für mich war.

Das letzte „Tal”-Training bin ich mit zum größten Teil im Pulsbereich von 80%-90% von maxH gelaufen. Das hat mich nach 30 km vollkommen erschlagen und ich war so froh nach 40 km wieder zu Hause zu sein.

Nun habe ich drauf geachtet vorrangig im Bereich von 70-80% von maxH. unterwegs zu sein. Das hat es schon gebracht.

Sicher spielte auch die Motivation, die bei diesem Wetter einfach da war und die Tagesform eine gewichtige Rolle. (War allerdings letztes mal auch schon gegeben).

Die Tour habe ich wieder auf “Outdoor-ist-in” veröffentlicht.
Insgesamt waren es 58 km, ca. 880 Höhenmeter das wir in 4:30h hin bekommen haben.

Wir haben wieder einen Teilschritt unseres Zieles gemeistert und sind ein wenig Stolz darauf.

Dieser Sport ist einfach der Hammer.

HAGI

Termine stehen im Kalender. Wer Lust bekommen hat kann gerne eine eMail schicken – wir nehmen diese dann in den Verteiler auf schon ist man über die nächste Veranstaltung informiert.

HAGI (ätt) Nordic-Sports-Reutlingen.de

“Tal-Training”

Hallo skiker, Nordic Cross Skater und alle Interessierten,

am 28.02.09 haben wir uns zum „Tal“-Training getroffen.

Was ist denn das nun wieder ?

Ganz einfach – es war ein Bergtraining geplant – aber der Winter hatte die Waldwege besonders auf die schwäbische Alb hoch, noch fest im Griff. Das wollten wir uns dann doch nicht geben und haben uns kurz entschlossen „unten im Tal“ zu bleiben.

Treffpunkt war der Laden von Nordic Sports um 10 Uhr.

Das Wetter war der totale Renner – nachdem es am Vortag wie auch am frühen morgen noch recht trübe war, hat es dann bis zum Start richtig aufgemacht und wir hatten echt tollen Sonnenschein.

Das hat vielleicht motiviert.

Die Strecke habe ich übrigens auf GPSIES veröffentlicht. Da kann jeder selber gucken was wir da gemacht haben.

Wir gingen dann recht zügig los und waren Ruck-Zuck am Baggersee Neckartailfingen

Da ging es dann doch richtig Cross zur Sache.

Leider war der Weg sehr aufgeweicht und hat dann doch einiges abverlangt. Zum Glück war das bald vorüber.

In Metzingen dann angelangt war noch kurz die Überlegung in Richtung Dettingen zu verlängern. Zum Glück musste Volker rechtzeitig zu Hause sein und wir haben uns dann entschieden doch in Richtung Sondelfingen auf zumachen.

Zum Glück deswegen: Ich war einfach nicht so besonders drauf und war schon ziemlich ausgepowert.

In Metzingen (Outlet-City) haben wir noch etwas Aufsehen erregt all die kauflustigen haben sich dann schon gefragt was das für Außerirdische sind und ob die Wohl eine Marketing-Aktion für einen der namhaften Anbieter fahren.

Zum Glück kennt Rainer sich gut aus und wir sind zügig durch Metzingen durch – ohne viel Fußvolk zu treffen.

Ein letzter Anstieg dann bis zum Tierheim und dann ging es einigermaßen gleichmäßig zurück und hinunter zu unserem Startpunkt.

Schön war es; wir haben uns wieder gefreut etwas geleistet (fast 40 km in ca. 2:45) zu haben und freuen uns wieder auf das nächste Mal.

HAGI

Termine stehen im Kalender. Wer Lust bekommen hat kann gerne eine eMail schicken – wir nehmen diese dann in den Verteiler auf schon ist man über die nächste Veranstaltung informiert.

eMail =>> HAGI (ätt) Nordic-Sports-Reutlingen.de

Test XXL Nordic Cross Skates

Es ist zwar schon ne Weile her, dass ich die Eigenbau Geräte von Willi gefahren bin – aber ich möchte euch das nicht vorenthalten.

Erst mal ein Bild und ein paar technische Daten.

Willi's XXL Cross Skates

Technische Daten

Raddurchmesser180 mm
Reifenbreite45 mm
Luftdruck4 – 5 bar
Achsabstand580 mm
SchwerpunktverstellungAchshöhe; +15 mm; – 15mm
Rücklaufsperreja
Rückfallbremseja
Kotflügelvorn, hinten
Gewicht2,2 Kg

Den vorderen Keil (am Fußballen) haben wir demontiert, weil ich mit meinen Skating Schuhen drauf stand.

Interessant ist erst mal das universelle Fersenblech, das als Anschlag hinten dient und gleichzeitig mit den Krallen den Schuh ganz gut am Rahmen fixiert.

Die Wadenschale ist sehr hoch, so dass auch mit den hohen Skating Stiefeln nichts anstößt bzw. stört.

Ich stehe von Anfang an sehr gut auf den Geräten und fühle mich sofort wohl.

Minimale Veränderungen an der seitlichen Position der Wadenschale haben sofort Auswirkung auf das Fahrgefühl.  Ich ordne das der sehr hohen Präzision des gesamten Aufbaus der XXL Cross Skater zu. (Ja der Willi ist halt Werkzeugmacher und fühlt sich im µ-Bereich vollkommen wohl).

Trotz der sehr großen Erscheinung sind die Geräte doch “nur” 2,2 Kg schwer.

Der Start ist erst mal auf Asphalt. Es geht alles problemlos von statten (alle Vorschubtechniken angewandt auf kürzeste Distanz). Mir kommt es vor als wär alles etwas langsamer und gemächlicher.

Ein Blick auf den Tacho (vorne auf dem Kotflügel montiert) verrät mir, dass es nur der subjektive Eindruck ist, der wahrscheinloch von den größeren, breiteren und mit weniger Druck gefüllten Reifen herrührt.

Das finde ich erstaunlich und motiviert mich gleich mal ins Gelände zu rauschen.

Ich wähle einen Weg, den ich bisher auch schon mit Cross Skates hinter mich gebracht habe, aber immer ganz schön kämpfen musste aufgrund des doch sehr groben Schotters und zum Teil ziemlich großen Steinen drin.

Wow, das geht ja echt locker vor sich. Die Reifen schlucken den Untergrund regelrecht weg – klar geschenkte Übung ist das immer noch nicht – aber es geht in meinem persönlichen Vergleich doch einfacher voran.

Jetzt kommt’s – es hatte frisch geregnet und der Waldweg ist an manchen Stellen einfach nur weicher Boden – auch hier sinkt der große, breite Reifen ein und die Verzögerung der Geschwindigkeit ist groß.

Trotzdem – auch das geht etwas leichter – als mit dünneren und kleineren Reifen.

Aber hier ist einfach die Grenze erreicht wo es noch ein spaßbetontes Vorankommen gegeben ist.

Die Bremsen funktionieren und verzögern zuverlässig. (Steilhang habe ich nicht getestet aber eine kurze Abfahrt mit hoher Geschwindigkeit und bewusst starker Bremsung).

Das war ein relativ kurzer aber doch für mich eindeutiger Test (Test über längere Zeit muss noch erfolgen). Auch mit Eigenbaugeräten kann man Spaß am Nordic Cross Skating haben – die Geländefähigkeit ist bei diesem Gerät erhöht aufgrund der Reifen.

Der Test der Schwerpunktverstellung blieb leider außen vor. Ich bin auf Höhe der Achse gefahren. Willi hat da die Möglichkeit eingebaut den Schwerpunkt unter, über oder eben gleich der Achse zu legen.

Ich wünsche Willi und seinem Enkel (der extra eine Kinder-Variante bekam) weiterhin viel Spaß mit den Eigenbaugeräten und vor allem an diesem wunderbaren Sport.

 

Bergtraining – Göllesberg

Hallo Nordic Cross Skater, skiker und Interessierte,

am 07.02.09 haben wir uns zum Bergtraining getroffen.

Die Idee ist einfach: im Lauf des Jahres alles was uns (mit Spaß, – also Cross-Skating tauglich) auf die schwäbische Alb bringt anzufahren.

Außerdem wollen wir uns für die anstehenden Bergrennen am Kalkofen (Stoppomat) vorbereiten.

OK, die große Mannschaft war es nicht – aber 3 begeisterte haben es dann doch gepackt.

Treffpunkt war Nordic Sports um 14 Uhr.

Nachdem wir die neueste Entwicklung von Willy (XXL Skater) angeschaut hatten, ging es dann auch gleich los (da kommt noch was hinterher).

Das Wetter war nicht der totale Renner, aber es war trocken, so ca. 6°, bewölkt und hat es sich ganz gut angefühlt.

In Pfullingen überraschte uns dann doch ein kleiner Regenschauer – das war es dann aber auch schon.

Von Reutlingen bis Unterhausen geht es kontinuierlich leicht ansteigend voran.

Dort angekommen sind wir in Richtung Göllesberg abgebogen. Bis zum Schützenhaus Unterhausen ging es dann, ich glaube man kann sagen, gemütlich ansteigend hoch.

Ab dann ging es dann los etwas steiler zu werden.

Ein bisschen gemein ist, dass es zum Abschluss der Steige noch einmal steiler wird.

Volker hat unbeirrt von allen den gesamten Anstieg durchgezogen (super sag ich da und erkenne es neidvoll an).

Rainer und ich haben zwischenzeitlich kurze Verschnauf-Pausen eingelegt.

Oben angekommen hatten dann alle wieder ein Strahlen im Gesicht. Es ist halt immer wieder schön so etwas geschafft zu haben.

Nach eine kurzen Pause (trinken und Riegel einwerfen) ging es dann auch gleich in Richtung Stahlecker Hof weiter.

Dort sind wir dann links abgebogen durch ein kurzes Waldstück.

OK, da war es dann echtes Nordic Cross Skating. Erst Matsch und Schlamm, dann ein komplett mit Eis bedeckter Waldweg.

Es fühlt sich schon verdammt komisch an, wenn man die Sportgräte parallel auf dem Boden hat und komplett seitwärts abdriftet (nur nicht bewegen – wenn, dann nur mit den Stöcken anschieben – war meine Devise – die mich auch erfolgreich voran brachte).

Zum Glück war relativ bald wieder Asphalt unter den Rollen und wir sind in Richtung Oberer Lindenhof der Universität Hohenheim weiter.

Da ging es dann im Wald heftig wieder nach unten bis wir wieder in Pfullingen ankamen und so wieder zurück fuhren wie wir hergekommen waren.

Das war definitiv nicht die letzte Strecke dieser Art.

Wir haben beschlossen dieselbe Strecke nur andersherum auch mal anzugehen. Ganz nach dem Motto „die Alb ruft”

Schön, dass so gleichgesinnte (jeder darf da nun denken was er möchte) gibt.

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

HAGI

Wer jetzt Lust bekommen hat kann gerne eine eMail schicken – wir nehmen diese dann in den Verteiler auf schon ist man über die nächste Veranstaltung informiert.

==> HAGI (ätt) Nordic-Sports-Reutlingen.de

Tourdetails

Höhenprofil

Höhendifferenz: 402 m (344 bis 746 m)
Gesamtanstieg: 513 m Gesamtabstieg: 514 m

Dauer

ca. 3 Stunden

Herbstbiathlon 2008 – Sondelfingen

Der Herbstbiathlon des SV Sondelfingen und Nordic Sports Reutlingen hat in diesem Jahr das erste Mal stattgefunden.

Wir alle waren so gespannt darauf, wie die Resonanz werden wird.

Es wurden 3 Disziplinen angeboten:

1. Laufen (wurde modifiziert zu Nordic Walking + Laufen)

2. Inline-Skating

3. Cross-Skating (luftbereifte Nordic Skater)

Der Wettkampf sah vor, dass je Disziplin 3 Runden gelaufen werden. Nach der ersten Runde wurde mit 5 Schuss auf 10 m Entfernung stehend geschossen.

Nach der 2. Runde wurde sitzend geschossen, ebenfalls 5 Schuss.

Jeder Fehlschuss wurde mit 15 Sekunden Zeitstrafe versehen.

Danach kam dann die Abschlussrunde auf Zeit, wo noch einmal alles gegeben wurde.

Irrtümlicherweise wurde von vielen Interessenten angenommen, dass alle Disziplinen absolviert werden müssen. Dies war nicht der Fall. 1 Disziplin kombiniert mit schießen = Biathlon war die Aufgabenstellung. Das wird beim nächsten Mal besser herausgestellt.

Das Inline-Skating wird beim nächsten Mal auf dieser Strecke nicht mehr angeboten, weil es zu steil ist und die Kurven zu eng sind.

Es haben sich bei sehr gutem Wetter (eigentlich optimale Bedingungen, trocken und nicht zu warm) dann doch 5 Läufer und 9 Cross-Skater (allesamt auf skike) eingefunden.

Der SV Sondelfingen bietet ein gemütliches Ambiente auch zum draußen sitzen. Die Bewirtung ist sehr gut und nach der Veranstaltung konnten sich nicht nur die Sportler stärken.

Die Läufer wurden zuerst auf die 1,7 km lange Strecke geschickt. Das Feld war sehr unterschiedlich, denn die Gruppe bestand aus 4 Nordic Walkern und 1 Läufer (nächstes Jahr wird mit mehr Beteiligung gerechnet – Anfragen liegen bereits vor).

Aber die Laune und die gegenseitige Unterstützung war hervorragend.

Der Gewinner war die Überraschung schlechthin. Patrick Schäfer war eigentlich mit seinem Papa da (der beim Cross-Skating teilnahm) zum Zuschauen und hat sich dann kurzfristig zum Lauf angemeldet. Er hat das Feld von Anfang an dominiert und ist dann auch lange vor dem zweitplatzierten ins Ziel gekommen. Das war ein super Rennen, auch wenn das Schießen nicht so gut geklappt hat.

Hier die Platzierungen:

Patrick Schäfer – 36:41

Armin Goldhacker – 52:20

Martin Barth – 55:07

Danach ging es zum Massenstart mit 9 Cross-Skater (allesamt auf skike) auf die Strecke. Hier ging es dann noch etwas rasanter zu.

Die Cross-Skates sind luftbereifte Roll-Geräte. Alle waren mit Bremsen ausgestattet, was nach dem Start und im Zieleinlauf sehr nützlich war. Das Gefälle am Schützenhaus Sondelfingen ist schon beachtlich und ungebremst wäre das nicht gut zu machen gewesen.

Wo ein Gefälle da auch ein Anstieg, der sich langsam steigerte und zum Ende noch einmal alles forderte. Die Meinung war einheitlich, “nicht ganz einfach aber machbar”.

Direkt nach der ersten Kehre hat sich schon eine 4er Gruppe zum Anstieg aufgemacht. Das Überholen im Anstieg war nicht einfach aber mit sportlicher Fairness und Ansage problemlos zu bewältigen.

Diese 4er Gruppe hat sich relativ schnell vom übrigen Feld getrennt und es war abzusehen, das es ein sehr knappes und interessantes Rennen wird.

Die Zeit – Unterschiede sind so minimal, dass man fast hätte behaupten können sie haben alle gewonnen. Jetzt kam es doch tatsächlich auf das Schießen an. Die Strafzeit für jeden Fehlschuss (nicht das Schwarze getroffen) betrug 15 Sekunden.

Die Einlaufzeiten Erstplatzierten waren super, wie folgt:

Axel Schäfer 22:12, Rainer Bufe 22:50, Robert Nowottny 22:57, Volker Bez 23:13

Die Platzierungen, also mit Strafzeiten sahen dann wie folgt aus:

Rainer Bufe – 23:20

Axel Schäfer – 23:27

Volker Bez – 23:28

Robert Nowottny – 23:57

Eins hätte ich fast vergessen. Mark Wurster ist, der 9 – jährige Sohn von Ute und Ralf hat das ganze Rennen auf skike ohne Stöcke geschafft. Wow, das ist der Hammer. Herzlichen Glückwunsch Mark, bleib dran, das hast du super toll gemacht.

Ein weiteres Highlight war der Besuch von Willi mit seinem Enkel, die beide auf Eigenbaugeräten unterwegs waren. Schön, dass es die schwäbischen Tüftler gibt mit so tollen Ergebnissen. Nächstes Jahr sind Sie mit von der Partie.

Alle Aktiven und Beteiligten waren einer Meinung. Es hat riesigen Spaß gemacht und wir machen das im nächsten Jahr wieder. Besonders die Kombination mit dem Schießen macht diese Art von Biathlon so interessant.

Wir bedanken uns herzlich bei den Helfern des SV Sondelfingen, die für den reibungslosen Schießbetrieb sorgten und die Schießaufsicht gestellt haben und nicht zu vergessen die Bereitstellung der Schießanlage.

Besonderer Dank geht an die Firma LEKI, die uns mit einem tollen Start-Ziel-Zelt und den Startnummern unterstützt hat.

Es freut uns, wenn alle die Bilder gemacht haben uns diese zur baldigen Veröffentlichung zur Verfügung stellen.

Erste Bilder stehen bereit (link)

Wir freuen uns schon auf den nächsten Herbstbiathlon in Sondelfingen.

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