Präzisionsachswellen für skike V07

Es kann manchmal mühselig sein den Geradeauslauf der skike einzustellen.

OK, es kann sein, dass dies nur Vielfahrer betrifft oder nervt, die auch öfter mal einen Wechsel der Mäntel vornehmen oder einfach nur mal die Räder tauschen (in bekannter Weise von vorne links nach hinten rechts und von vorne rechst nach hinten links).

So kommt man halt doch öfter mal in den Genuss die Spur wieder einzustellen.

Besonders blöd ist es wenn das unterwegs ist wo man doch im Training ist und eigentlich ungern unterbrochen wird.

Warum ist das so ?

Die Schlossschraube sitzt mit dem Gewinde in der Vorderradgabel. Ein Gewinde hat in Regel einen geringeren Außendurchmesser. Dieses geringe Spiel reicht aus die Spur so zu verstellen, dass der Skike nach links oder recht weg rollt.

Mit den Präzisionsachswellen hat sich das erledigt. Warum eigentlich ?

Das ist einfach zu erklären. Die Wellen sind erst mal vom Durchmesser besser geeignet (Passgenauigkeit) zur Aufnahme der Lager (Spacer, Reduzierhülse, wie auch immer). Jetzt kommt’s: die Lagerfläche ist so lang, dass sie in der Vordergabel aufliegt und somit quasi spielfrei eingebaut werden kann. Ganz einfach oder ?

Die erste Montage kann etwas schwerer sein, weil noch Lackreste in der Vordergabel sind und den Durchlass etwas verengen.

Man sollte auch die Lauffläche der Spacer, Reduzierhülsen – Lageraufnahme reinigen und einen Tropfen Öl auf die Achswelle geben.

Dann geht das alles sehr gut zu montieren. Die selbstsichernden Muttern anziehen und fertig.

Übrigens eine Mutter ist eingeklebt und auch farblich markiert. Die bitte nie öffnen. Ich habe mir angewöhnt alle Muttern innen zu montieren so dass Außen immer aufgemacht wird – so wie bei den Original – Schlossschrauben auch.

Ich habe die Achswellen nun ca. 1 Jahr drin und viele Radwechsel in der Zwischenzeit durchgeführt – alles funktioniert problemlos und die Spur muss nicht eingestellt werden – super.

Erfahrungsbericht – gefederte Wendespitze

Warum bauen und vertreiben wir eine gefederte Wendespitzen ?

Anfänglich habe ich das immer weit von mir gewiesen und in der Rubrik “Dinge die die Welt nicht braucht” abgelegt.

Dann kam aber unsere 1. Bodenseetour, die vom Streckenprofil her extrem anspruchsvoll ist. 2 Tage auf den Rollen und vor allem starker Stockeinsatz wegen den sehr vielen steilen Anstiegen. Nach einer gewissen Zeit wird man halt müde und die Präzision der Stockführung und der entsprechende Einsatz lässt gewaltig nach – bei mir zumindest.

Das hat dazu geführt, dass mir die Armbeugen nach der Tour so stark schmerzten, dass ich 1 Woche danach nicht zum Skaten bin.

Nun war ich überzeugt dass doch eine gefederte Spitze her muss. Allerdings war ich von dem am Markt befindlichen Material nicht überzeugt in Bezug auf Langlebigkeit.

Also musste was eigenes her. Da ich eh den Willi als gelernten Werkzeugmacher und findigen Entwickler an der Hand hatte war klar wer dafür prädestiniert ist.

Wir haben einige Informationen und Ideen ausgetauscht und es kam ein super Produkt dabei heraus (großes Lob an Willi). Bevor ich es aber in den Verkauf tat musste eine ausgiebige Testphase absolviert werden. (Also nicht im Labor und nicht mit Prüfprotokollen – sondern einfach nur im Alltag).

Die Feuerprobe war dann die letztjährige Bodenseetour – wieder 2 Tage Cross Skating von Reutlingen nach Wasserburg und jeden Tag ca. 110 Km.

Ich hatte Null Probleme mit den Gelenken und konnte auch nach der Tour sofort wieder ohne Schmerzen Cross Skaten. Fazit: Test bestanden.

Aufbau: Der Grundkörper ist aus Kunststoff der sehr gebräuchlich im Maschinenbaus ist und oft zur Lagerung verwendet wird. Darin läuft dann die aus Alu bestehende Spitzenhalterung. Das Ganze ist natürlich verdrehungssicher aufgebaut. Der Federweg beträgt max. 7 mm. Es soll ja auch nur der erste Stoß beim Aufsetzen abgefangen werden.

Montage: das geht genauso wie bei anderen Rollerspitzen. Alte Spitze entfernen, Stock vom Restkleber befreien, etwas Heißkleber in den Grundkörper und auf den Stock schieben (schnell sonst kühlt der Kleber gleich aus). Wichtig die Ausrichtung beachten damit die Spitzen auch in die richtige Richtung zeigen (bei verstellbaren Stöcken einfacher aber bei Fixlängen unbedingt drauf achten).

Wendespitze: Hartmetall – Stern mit 4 Spitzen. Die können zum einen nachgeschliffen werden, wenn sie denn nicht mehr so scharf sind und zudem gedreht werden. Also 4–facher Nutzen. Kleiner Nebeneffekt: die brechen nicht so leicht ab. (Ihr wisst ja, Ritzen und Fugen, da kann schon mal eine Spitze auf der Strecke bleiben). Achtung: die Schraube sollte Sicherheitshalber mit Schraubensicherung eingeklebt werden.

Nachteil: ein relativ hohes Gewicht. Anfänglich ist das schon sehr zu bemerken. Irgendwann hat man sich dran gewöhnt, so dass sie nicht mehr auffallen.

Vorteil: Absorption der Schläge beim aufsetzen (spürbar und hörbar). Lange Nutzungsdauer der Hartmetallspitze mit 4 Spitzen.

Ich bin mittlerweile 2800 Km mit den gefederten Wendespitzen gefahren – ich denke mal, dass davon mindestens 80% Asphalt und der Rest dann Cross ist.

Wobei Cross dann vorwiegend Schotter bedeutet – was eine sehr starke Belastung für die Spitzen und die gesamte Mechanik darstellt.

Die Wendespitze (Hartmetall Stern) hat erst 1800 Km drauf, weil ich erst mit meinen alten Spitzen angefangen habe. Mittlerweile sind die Führungen etwas eingelaufen, so dass die Spitze etwas seitliche Bewegungsfreiheit hat. Im täglichen Cross Skating Leben merke ich nichts davon.

Mittlerweiler liegen Werte von mind. 5 Paar vor. Bei mir zumindest scheint es so zu sein, dass bei ca. 3.000 Km die Führungen so eingelaufen sind, dass man die Spitze fast 90° drehen kann. Das Rekordpaar hat 3.757 Km erreicht. Der Rest liegt zeimlich gleich bei knapp 3.100 Km.

GefederteStockspitze …. so sieht sie komplett montiert aus.

 

Das sind die Wendeplatten dazu …  Wendespitze-Wendeplatte-ORG

Cross Skating Saison Start

Sind die Geräte fit und gerichtet für die anstehende Saison ?

Folgende Dinge sollte man nun spätestens überprüfen:

  1. Reifendruck (6 – 8 bar) – die Blackarmada/Roadstar vertragen auch 9 bar.
  2. Stockspitzen geschliffen ?
  3. Gelenklager: Spiel prüfen
  4. Laufen Sie denn noch geradeaus ?
  5. Klettverschlüsse (Riemen und Fersenschale) halten noch ?
  6. Riemen unten noch OK ? (Aufgescheuert am Haltebolzen)
  7. Bremsen noch OK
  8. Rahmen ausrichten (kommt schon mal vor, dass der Käfig verbogen wird)

Bei mir klappern die Gelenklager nicht mehr, dafür gibt es ein Reparaturset. Einkleben und Ruhe ist. Es fühlt sich auch an als hätte man neue Skike an den Füssen. Die Stabilität ist merklich.

Spur einstellen ist bei mir auch erledigt – dafür gibt es nun Präzisionsachswellen.

Die sind zwar beim ersten mal einbauen etwas schwierig bis sie drin sind, dann aber kein Problem mehr. Die Spur stimmt immer und die Lager sitzen richtig satt auf den Wellen – so wie es sein muss.

Evolution meiner Fersenschale

Am Anfang war das Ende.

Nämlich der Klettstreifen auf meinen Skike, die mal die Fersenschale halten sollten.

Ich muss dazu sage, dass wir bei fast jedem Wetter (nass, kalt, warm) unterwegs sind und der Klebstoff über die Zeit einfach ausgeblutet ist und nicht mehr halten konnte.

Stufe 1

Irgendwie muss die Fersenschale aber halten, den ohne geht es nun mal gar nicht. Also ganz einfach 3mm Bohrer raus. Fersenschale in die richtige Position gebracht – durchbohren (1x links) Blechschraube (Spax oder ähnliches) reindrehen und Fersenschale fixieren. 2. Loch ebenso verfahren und schon ist das Ding fixiert.

So oder ähnlich könnte es dann aussehen: Variante1-1

Das geht doch schon ganz gut und hat auf einfachste Art und Weise seinen Zweck erfüllt.

Stufe 2

Nun kam es aber, dass ich mir Skating Schuhe gekauft habe. Da musste ich dann die Fersenschale eigentlich immer ganz zusammen biegen und mit meinen Outdoor Laufschuhen wieder auseinander. OK, das war jetzt natürlich nicht so einfach. Schraube raus zusammenbiegen Schraube rein – also nö, das war mir zu viel Aufwand.

Also habe ich mir anders geholfen. Die Fersenschale abgesägt, so dass nur noch der hintere Kreisbogen da war. Die Idee war ohne Montage beide Schuhwerke nutzen zu können. Der hintere Anschlag war gegeben, so dass ich nicht nach hinten rutschen konnte und es war für beide Schuhe geeignet.

Das sah dann so aus …

Variante2-1 Variante2-2

Stufe 3

Wie man auf den Bilder schon erkennen kann ist nicht mehr sehr viel Material übrig geblieben um den Bogen auf dem Skike Rahmen zu fixieren. Es kam wie es kommen musste. Wir sind ja nicht unbedingt zimperlich im Umgang mit den Geräten und so brach halt der hintere Bogen ab und das rumgeeiere auf den Geräten hat wieder angefangen.

Was tun ?  Kurz und schmerzlos ab in den Fachhandel seien Wahl und Bauwinkel geholt. Die Ecken oben abgerundet und wieder mit Schrauben auf die Geräte fixiert.

Ein Bild muss her … Variante3-1

Ist doch ganz einfach, billig und schnell montiert.

Es funktioniert auch und hat auch einige Kilometer problemlos mitgemacht. Der haken an der Geschichte ist, das ich je nach Untergrund, Belastung seitlich wegrutschen konnte. es war nicht schlimm hat aber doch zu etwas Unbehagen geführt.

Schon wieder darüber nachdenken was am Besten ist ?

Stufe 4

Eigentlich war es klar. Der Bauwinkel muss halt noch seitliche Führen erhalten.

Das hat dann Willi übernommen und aus dem Provisorium dann ein echte und gute für meine Anliegen flexible Fersenschale gebaut.

Mittlerweile habe ich ca. 300 Km drauf. Gewechselt zwischen Skating Stiefeln und den Outdoor Running Schuhen und bin vollkommen zufrieden damit.

Besonders hilfreich können die Dorne sein um die Ferse auch unten auf dem Gerät zu fixieren. Es passiert halt doch immer mal wieder – besonders im Gelände – das der Vorderfuß mehr belaste wird und sich die Ferse abheben möchte. Mit den Dornen hat man da noch zusätzlich zu den Haltegurten eine unterstützende Fixierung.

Die Fersenschale sieht nun so aus

Variante4-1 Variante4-2

Mal sehen, ob noch weitere Anpassung nötig sind.

Lauftreff am 02.12.09

Jetzt durfte ich meine neue Errungenschaft austesten. Wir treffen uns halt um 18 Uhr und da ist es schon ziemlich dunkel und ohne Lampe geht nix mehr – da sind wir uns einig.

Auf geht es zur Standard – Runde mit einer Mini Variante bei Mittelstadt – aber das ist vernachlässigbar.

Ich war schon ganz gespannt, denn die neue Lampe hatte ich bisher noch nicht getestet.

Das Schätzchen heißt SIGMA PowerLed Black Pro X Helmleuchte.

Helmleuchte

Die Lampe hat 3 Helligkeitsstufen. Zum Start bin ich auf der kleinsten Stufe gefahren. OK wir hatten Vollmond. Allerdings war es bewölkt und es wurde nicht ganz so hell. An einigen Passagen am Waldrand entlang war es dann einfach zappenduster also so Nacht wie es es nur Nacht sein kann. Darauf bezieht sich nun meine Aussage.

Schon auf kleinster “Flamme” ausreichend Licht. Der Lichtstrahl ist fokussiert und leuchtet ziemlich Punktgenaus da hin wo ich gucke. (Der Hersteller sagt, dass der Akku da 11h hält).

Ich habe mir die Lampe so eingestellt, dass der Lichtpunkt ca. 2 m vor mir ist. Genau richtig um optimal und rechtzeitig alles zu sehen. Kopf heben und der Lichtstrahl geht richtig weit um mal vorausschauender zu fahren oder eine Kurve auszuleuchten..

Nach einer Weile habe ich dann auf Stufe 2 gestellt. (Hier soll der Akku immerhin noch 5,5h halten). Das macht dann doch noch einiges mehr her an Helligkeit.

Die Stufe 3 habe ich nur mal zum Test eingestellt, war aber nicht nötig. Ich kann mir vorstellen, wenn die Geschwindigkeit höher wird, ist man sehr erfreut mit der Stufe 3 echt noch was zu sehen. Hier soll der Akku immerhin noch 3,5h halten – also für eine Nachtfahrt beim Lauftreff wie wir ihn bisher gestalten noch nicht erreicht.

Die Montage ging einfach (allerdings erst nachdem ich die Bedienungsanleitung weggelegt hatte).

Die Helmhalterung ist mit Klettband zwischen den Lüftungsschlitzen einfach zu befestigen. Die Lampe als solches wird dann mit Kabelbinder und Gummiringen in der Halterung befestigt. Ich finde das macht einen guten und stabilen Eindruck auch bei der Fahrt hat das alles gut gehalten und nicht gewackelt.

Die Lampe kann mit einem Batteriepack betrieben werden (dann ist sie um die Batterien länger und schwerer). Ich habe es vorgezogen auch den Leistungs-IION-Akku auf den Helm zu montieren. Es gibt auch eine Verlängerung des Kabels, wenn man den Akku z.B. in der Tasche haben möchte.

Ich finde – klasse Lampe – ausreichend Licht – allerdings mit ca. 160 EUR auch ein stolzer Preis.

Bin gespannt, wie der Akku hält und wie sie mir auf Dauer gefällt.

Wie gehabt nachfolgend noch die Tour – Details.

Tourenkarte

Lauftreff_20091202_Karte

Höhenprofil

Lauftreff_20091202_Hoehenprofil

Sonstiges

Länge: 19,53 km

Reine Laufzeit: 1:25:35 h

Höhenmeter: 167 m

Handschuh Test – LEKI Summer Shark – Kurzfinger

Nochmal ein paar einleitende Worte. Die Tests sind meine persönlichen Empfindungen, das Testumfeld sind keine Laborbedingungen, sondern der einfache Einsatz unter den mir und hier vorliegenden aktuellen Bedingungen und keine unendlichen Messreihen mit x Probanden, sondern mit mir als Tester und meinem persönlichen Eindrücken. Im übrigen werde ich auch nicht dafür bezahlt (nur wen Du bei mir einkaufst) – sondern opfere meine Freizeit dafür.

So, nun zum Thema. Ich nutze schon lange LEKI Handschuhe für meinen Lieblingssport Nordic Cross Skating (aber auch schon ewige Zeiten zum Nordic Walking). Bisher habe ich immer Langfinger genutzt im Sommer wie im Winter immer dieselben leichten Handschuhe (Master long).

Über den LEKI Newsletter bin ich auf die “Summer Shark” aufmerksam geworden. Ehrlich gesagt war ich ein wenig skeptisch – ob der Handschuh mit integriertem Schlaufenring (“Loop”) das hält was versprochen wird. summer shark how toAußerdem war ich bisher absoluter Fan von Langfingerhandschuhen wegen den Übergängen zu den Fingern – da hatte ich immer bedenken, dass das reibt.

OK erst mal die Handschuhe in den Händen begutachtet (schwäbisch halt – die gucken mit den Händen) und dann an den Händen getestet.

Der erste Eindruck ist der optische, der erst mal gut ausgefallen ist. (schwarz-weiß finde ich gut). summer shark shortDie Verarbeitung hinterlässt auch erst mal einen guten Eindruck (saubere Nähte, keine abstehenden Fasern oder sonstiges).

Die Handflächen sind verstärkt, so wie das üblich ist und ein luftdurchlässiges Material. Die Oberflächen sind dünn und atmungsaktiv.

Also anziehen !

An der Handfläche ist extra ein Zug-Pad angebracht, das tatsächlich das anziehen sehr erleichert – schwupp sind sie angezogen.

Beim schließen des Verschlussriemens merkt man schon den festen Sitz an der Hand. OK, das macht mich nun neugierig.

Klar passt der Ring auf meinen Shark – Griff und los geht es mit den skike zu einer Testrunde.

Für ungewöhnlich halte ich das Gefühl der “nackten” Finger auf den Griffen – das verliert sich etwas. Die Handschuhe sitzen gut und fest auf der Hand und ich kann problemlos mit geöffneter Hand den Vorschub machen – also ausreichend Druck auf die Stöcke bringen. Cool – hätte ich so nicht gedacht – gefällt mir.

Wichtig ist noch dass der Handschuh auch richtig auf der Hand sitzt – also immer auf die richtige Größe achten.

Mir gefallen die Handschuhe bin gespannt wie lange sie halten. Was ich aber trotzdem weiterhin machen werde – ist mit Langfingern zu fahren (auch im Sommer).

Erster Test nach Umbau der skikes

Vor unserer Bodenseetour hab ich die skike (Nordic Cross Skates) so umgebaut, dass sie nur noch mit meinen Skating Stiefeln gefahren werden konnten. Das war aus meiner Sicht sinnvoll, alles so zu fixieren dass die Seitenstabilität extrem ausgeprägt ist – besonders im Hinblick auf die zu erwartenden langen Laufzeiten (und damit einhergehende Ermüdung).

Da ich aber auch wieder die Sprunggelenkmuskulatur trainieren möchte habe ich mich kurzerhand entschlossen das etwas universeller auszuprägen.

Also Fersenschalen wieder abschrauben. Den vorderen Bereich absägen – so das prinzipiell nur noch der Bogen in der Ferse mit Befestigungsmöglichkeit am Boden übrigbleibt (von oben schräg nach unten sägen).

Gesägt 🙂 getan. Die Scharfen Kanten entgratet, Löcher gebohrt (3mm) in den Rahmen wie auch durch den Bodenteil der Fersenschale, die Löcher in der Fersenfixierung noch gesenkt, damit die Senkschrauben einigermaßen verschwinden.

4mm Blechschrauben (16 mm lang) in das Bodenbleich eingeschraubt – fertig.

Darauf achten, dass beide denselben Abstand zum Hinterrad haben (hab mich am Rahmen orientiert).

Übrigens die Klettbänder habe ich komplett entfernt.

Also der erst Test mit meinen Outdoor – Schuhen verlief ganz gut. War zu Beginn wieder etwas gewöhnungsbedürftig, nachdem ich nun seit fast 1 Jahr nur noch mit Skatingschuhen unterwegs war

Die weiche Sohle fühlt sich schon anders an und verhält sich auch anders (persönliche Einschätzung). Zu Beginn musste ich auch extrem auf der Ferse belasten. Nach einer Weile geht es dann wieder.

Die Teststrecke war ca. 12 Km, Bergauf, bergrunter und auch Schotterwege.

Der nächste Test wird dann mit den Skating Stiefeln aber da hab ich keine bedenken, dass da nun seitlich was wegrutschen kann. (Liegt sicher auch an meiner Schuhgröße von 46 – bei kleineren Schuhen wird das sicher alles anders ausfallen).

Wenn’s klappt folgen noch Bilder.

Bodensee Tour – Rucksack

Anregung für die Rucksack – Befüllung bei einer 2 Tages Tour.

Hier möchte ich euch ein wenig erzählen was wir für die 2 Tages Tour (Reutlingen – Wasserburg – ca. 190 km) alles dabei hatten. Was benötigt wurde, was nicht – vielleicht für eure Vorbereitung oder Anregung.

Der Rucksack ist ein CamelBag “CloudWalker” mit 2L Trinkblase.

Es freut mich wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteilt.

Klamotten Kommentar
Regenhose leider benötigt
Regenjacke dto.
2 x Unterhose ja, klar
2 x Laufshirt (kurz) 1 x benötigt
1 x Laufshirt (lang) benötigt
2 Laufhose (kurz) 1 x benötigt
1 x Laufhose (lang) benötigt
2 x Kopftuch (Schweißbremse) 1 x benötigt
1 x T- shirt Abends für die Disko 😉 und zur Heimfahrt benötigt
1 x leichte Wanderhose dto.
1 x leichte Schuhe dto. (meine ewig bequemen SALOMON – Karma)
Zubehör
Ersatzwendespitzen zum Schrauben Heißwasser, Fön und Heißkleber wollten wir unterwegs nicht anwenden
Ersatzbolzen für die Wendespitzen Wir hatten sie nicht geschraubt (wie Klaus59) – nicht benötigt
Ersatzhandschlaufe ich hab tatsächlich schon eine abgerissen und ohne: no way !
nicht benötigt
Ersatzrad – komplett 2x nicht benötigt
Ersatzschlauch falls, je das Rad nicht reichen sollte – nicht benötigt (nehmen wir nicht mehr mit)
Flügelmutter (Mutter) ist nächstes mal dabei :-)) – benötigt – aber nicht dabei
Ersatzriemen hatten wir schon gebraucht – jetzt immer dabei

 

Werkzeug
Schraubendreher Kreuzschlitz für die Wendespitzen
Radschlüssel fürs Rad, aber auch für die Mutter an der X/O – Bein Verstellung
kleines Taschenmesser man weiß ja nie – haben wir aber nicht benötigt
Sonstiges
10 Powerriegel 5 für jeden Tag so die Planung, 3 hätten gereicht
Wasser im CamelBag 2L – musste nachgefüllt werden – bei Hitze sicher öfter
Maltodextrin Tipp von Frank und einige Ausdauersportler-Foren – ich weiß nicht ob es stark zum Erfolg beigetragen hat – geschadet hat es jedenfalls nicht.
Geld Übernachtung, Essen, Trinken, Zugfahrt
Ladekabel für den FR 305 nach 10 Std. fing er langsam an zu meckern
Personalausweis Meldepflicht (haben wir nicht benötigt – trotzdem)
Tape ich brauch das bei längeren Touren um mir nicht die Daumeninnenseiten aufzureiben – außerdem als Wunderwerkzeug einsetzbar (so nicht benötigt)
Rad-Karte falls das Navi vom FR nicht geht oder so wie wir einfach extrem vom geplanten Weg abgewichen sind – benötgt

Gesamtgewicht: 8 Kg

Test XXL Nordic Cross Skates

Es ist zwar schon ne Weile her, dass ich die Eigenbau Geräte von Willi gefahren bin – aber ich möchte euch das nicht vorenthalten.

Erst mal ein Bild und ein paar technische Daten.

Willi's XXL Cross Skates

Technische Daten

Raddurchmesser 180 mm
Reifenbreite 45 mm
Luftdruck 4 – 5 bar
Achsabstand 580 mm
Schwerpunktverstellung Achshöhe; +15 mm; – 15mm
Rücklaufsperre ja
Rückfallbremse ja
Kotflügel vorn, hinten
Gewicht 2,2 Kg

Den vorderen Keil (am Fußballen) haben wir demontiert, weil ich mit meinen Skating Schuhen drauf stand.

Interessant ist erst mal das universelle Fersenblech, das als Anschlag hinten dient und gleichzeitig mit den Krallen den Schuh ganz gut am Rahmen fixiert.

Die Wadenschale ist sehr hoch, so dass auch mit den hohen Skating Stiefeln nichts anstößt bzw. stört.

Ich stehe von Anfang an sehr gut auf den Geräten und fühle mich sofort wohl.

Minimale Veränderungen an der seitlichen Position der Wadenschale haben sofort Auswirkung auf das Fahrgefühl.  Ich ordne das der sehr hohen Präzision des gesamten Aufbaus der XXL Cross Skater zu. (Ja der Willi ist halt Werkzeugmacher und fühlt sich im µ-Bereich vollkommen wohl).

Trotz der sehr großen Erscheinung sind die Geräte doch “nur” 2,2 Kg schwer.

Der Start ist erst mal auf Asphalt. Es geht alles problemlos von statten (alle Vorschubtechniken angewandt auf kürzeste Distanz). Mir kommt es vor als wär alles etwas langsamer und gemächlicher.

Ein Blick auf den Tacho (vorne auf dem Kotflügel montiert) verrät mir, dass es nur der subjektive Eindruck ist, der wahrscheinloch von den größeren, breiteren und mit weniger Druck gefüllten Reifen herrührt.

Das finde ich erstaunlich und motiviert mich gleich mal ins Gelände zu rauschen.

Ich wähle einen Weg, den ich bisher auch schon mit Cross Skates hinter mich gebracht habe, aber immer ganz schön kämpfen musste aufgrund des doch sehr groben Schotters und zum Teil ziemlich großen Steinen drin.

Wow, das geht ja echt locker vor sich. Die Reifen schlucken den Untergrund regelrecht weg – klar geschenkte Übung ist das immer noch nicht – aber es geht in meinem persönlichen Vergleich doch einfacher voran.

Jetzt kommt’s – es hatte frisch geregnet und der Waldweg ist an manchen Stellen einfach nur weicher Boden – auch hier sinkt der große, breite Reifen ein und die Verzögerung der Geschwindigkeit ist groß.

Trotzdem – auch das geht etwas leichter – als mit dünneren und kleineren Reifen.

Aber hier ist einfach die Grenze erreicht wo es noch ein spaßbetontes Vorankommen gegeben ist.

Die Bremsen funktionieren und verzögern zuverlässig. (Steilhang habe ich nicht getestet aber eine kurze Abfahrt mit hoher Geschwindigkeit und bewusst starker Bremsung).

Das war ein relativ kurzer aber doch für mich eindeutiger Test (Test über längere Zeit muss noch erfolgen). Auch mit Eigenbaugeräten kann man Spaß am Nordic Cross Skating haben – die Geländefähigkeit ist bei diesem Gerät erhöht aufgrund der Reifen.

Der Test der Schwerpunktverstellung blieb leider außen vor. Ich bin auf Höhe der Achse gefahren. Willi hat da die Möglichkeit eingebaut den Schwerpunkt unter, über oder eben gleich der Achse zu legen.

Ich wünsche Willi und seinem Enkel (der extra eine Kinder-Variante bekam) weiterhin viel Spaß mit den Eigenbaugeräten und vor allem an diesem wunderbaren Sport.