Bergrennen 2015

Heute war es wieder soweit – das Bergrennen für Cross Skater am Kalkofen. Genauer an der BZFS Berg-Zeit-Fahr-Strecke des MTB Pfullingen (Stoppomat).

Bei bestem Wetter haben wir uns, wie gehabt, am Parkplatz der HORTENSE getroffen.

Leider sind einige ausgefallen in diesem Jahr – Krankheit, Urlaub und sonstige Gründe – hielten die große Masse der Leute einfach zurück. (Keiner versteht das, oder ?)

Ist ja zugegebenermaßen auch keine Kleinigkeit – sich da ca. 4 Kilometer auf die Alb hochhetzen mit einer durchschnittlichen Steigung von ca. 6%. Am Ende hat man halt ca. 270 Höhenmeter erklommen.

Wie gesagt das Wetter war super. Die Sonne war draußen und wir hatten so ca. 14°C – was für Deutschland an diesem Tage ganz weit oben war.

Einlaufen wie immer vom Parkplatz zum Startpunkt des Berglaufes der erste Stoppomat. Ich hatte wieder im Vorfeld die Stempelkarten geholt und ausgefüllt – wir waren also besten präpariert – leider hat die Stempelung nicht funktioniert. Hmm … da jeder eh seine Uhr dabei hatte haben wir uns auf eigene Zeitnahme geeinigt.

Wir sind alle so ziemlich Zeitgleich gestartet.

Albrecht und ich sind relativ am Anfang an Hans und Volker vorbei gezogen.

Leider hat Albrecht seinen Vorsprung sukzessive ausgebaut und auch gehalten, um es Bild-001-webvorwegzunehmen, bis zum Schluss. Ich sah mich nicht in der Lage zu folgen und musste ihn ziehen lassen.

Bild-003-webMit der Zeit kam allerdings Hans auch immer näher. Das Geräusch der Stöcke wird lauter und irgendwann höre ich ihn auch atmen. Ich konnte keine Schippe mehr draufwerfen und musste ihn an mir vorbei lassen.

Kurz konnte ich nochmal an ihn heranfahren aber er ließ nicht locker im Gegenteil zum Schluss hat er noch einmal richtig Gas gegeben – ich musste mich geschlagen geben.

Bei allen „Niederlagen“ auf dieser Strecke am heutigen Tage muss ich aber sagen, das ich mit meiner Leistung trotzdem zufrieren bin. Denn die Zeit war wieder unter 30 Minuten und nur 6 Sekunden schlechter als im Vorjahr. (Das schiebe ich jetzt mal auf Material und die sonstigen Umstände – vor allem die 🙂 ).

Wie man sieht sind alle locker unter 30 Minuten geblieben. Na wenn das nicht ein Erfolg ist.

Bild-004-webEs waren alle zufrieden mit dem diesjährigen Berglauf. Wie schon die Jahre zuvor sind wir wieder zurück über den Lichtenstein, wo verdammt viel Spaziergänger unterwegs waren.

Dann die Bahntrasse runter und zurück zum Ausgangspunkt.

Alles in allem sind wir dann doch etwas mehr als 20 Kilometer gefahren mit in Summe ca. 400 Höhenmetern. Der Blick auf den herbstlich umrahmten Lichtenstein ist schon etwas tolles. Unsere schwäbische Alb hat halt einfach zu jeder Jahreszeit etwas zu bieten.

Ich finde das super und freue mich schon auf das nächste Mal.

Vielleicht sehen wir uns auch schon bald zur Murgtal Tour am Samstag, den 24.10.2015, die von Albrecht angeführt wird.

Meinen Dank für die schönen Bilder an Helena und Hans.

Abschlussveranstaltung am Notschrei

Am 3. und 4. Oktober 2015 hatten wir unsere Abschlussveranstaltung der Biathlon Serie – „Süddeutschland Cup – Laser-Biathlon“ im Schwarzwald am Notschrei.

Das ist ein verdammt langer Satz und beinhaltet trotzdem nur einen Bruchteil von dem, was alles damit zu sagen wäre.

Die Schwarzwald Nordic Arena Notschrei ist DSV Bundesstützpunkt Nordisch/Biathlon.

Wir durften die Schießanlage nutzen sowie die 3 asphaltierten Ski-Roller-Strecken (1,7 km, 2,0 km und 2,5 Km).

Der Schießstand der Sparkassen-Arena hat 24 Stände für Kleinkaliber und Luftgewehre. Zusätzlich stehen drei Laserstände zur Verfügung (Hora 2000 L), die wir dann nutzen durften.

50 Meter wie die großen Vorbilder – das ist schon spannend (Guck mal wie weit das weg ist !).

Wir treffen uns auf der Schließanlage so gegen 10 Uhr am Samstagmorgen. Es ist bewölkt und wie erwartet bei ca. 1200 m Höhe der berühmte Kittel kälter als wo anders. Bis wir uns alle begrüßt und über die ersten Themen ausgetauscht haben wird es freundlicher und die Sonne kam heraus.

In der Sonne ist es dann auch gleich um einiges wärmer. Es folgen die ersten Schießeinlagen zum Training – Oh mein Gott sind 50m weit !

Das Gewehr ist der Hammer – ein echtes KK auf Laser umgerüstet. Magazine mit 5 „Schuss“ und oder Nachlader. Lautsprecher simulieren den Schuss lautstark und verdammt Nahe an der Realität.

Die Ziele können auf liegend umgestellt werden dann verringert sich tatsächlich auch der Scheibendurchmesser. Der absolute Wahnsinn und für meine Schießkünste natürlich tödlich. Egal das Erlebnis und die Herausforderung stehen eindeutig im Vordergrund.

Wir sind erst mal alle Strecken mehrmals durchgefahren – die 2,5 Km Strecke hat 2 recht knackige Anstiege drin. Da freut sich der Puls  😎   – alle Strecken sind profiliert und sicher nicht langweilig. Schöner Asphalt, der sehr griffig ist und auch bei Nässe gut hält. Die paar Blätter auf der Strecke stören absolut nicht – man muss also darauf keinerlei Rücksicht nehmen.

MassenstartEndlich legen wir los – der erste Wettkampf ist ein Sprint (Prolog) 3 x 2,0 Km – 1 x liegend und 1 x stehend schießen. Ich buche natürlich alle Strafrunden für mich. War ja klar – aber was solls.

Aufgrund der Tatsache, dass wir so spät angefangen hatten verschob sich alles stark nach hinten, Eigentlich war noch ein Nachtlauf geplant, aber alle Beteiligten waren der Meinung das heute einfach ausfallen zu lassen. Stattdessen haben uns zum Abendessen verabredet, wo wir dann den Tag gemeinsam ausklingen ließen.

Für den nächsten Tag war Regen angesagt – so ein Mist!

Am nächsten Morgen haben wir uns wieder auf 10 Uhr verabredet. Der erste Blick am Morgen galt natürlich gleich dem Wetter.

Oje, es regnete wie aus Kübeln – aber es gab auch einige helle Flecken am Himmel – und ich als alter Optimist war bei diesem Anblick natürlich gleich schon mal besser gelaunt.

Nach dem Frühstück ab zum Notschrei. Es war nebelig und feucht und die Temperaturen sind nochmal runter– A B E R – es regnete nicht. Das ist doch super !

Erst mal wieder Training und Einfahren. Die 50 m sind nicht kürzer geworden oder näher herangerückt – komisch. Es wurde eher schlimmer, denn man bemerkte/spürte eindeuting die Erddrehung und natürlich den Seitenwind – so viel Herausforderung hätte ich also nicht erwartet 🙂 🙂 🙂 🙂

Wir haben dann mit 5 x 2,0 Km gestartet (so wurde es zumindest ausgezeichnet – der grünen Strecke folgend). Man kann sich vorstellen, dass es dann 4 Schießeinlagen gibt und ich die Chance auf 20 Strafrunden hatte. Wir sind als Verfolger auf die Strecke – also mit dem Zeitabstand, den wir am Vortag herausgefahren haben. Ich war im guten Mittelfeld 🙂 🙂

Startaufstellung-Verfolger

 

 

 

 

Um es gleich zu sagen, und darauf bin ich ein wenig stolz – ich musste keine 20 Strafrunden drehen – juhe – es waren etwas weniger – das half mir dann auch tatsächlich mich um 1 Platz nach vorne zu fahren.

StrafrundeZum Mittag wollten wir dann noch eigentlich 5 x 2,5 Km machen – aber alle waren sich einig, dass dies die Kräfte doch sehr stark überlasten würde. Am 2. Wettkampftag mit etwas Vorleistung im ganzen Körper.

Wir haben uns dann drauf geeinigt, dass wir eine Team-Staffel machen (Super Vorschlag von Tom). Alle waren einig und zackig wurden die Teams ausgeguckt. Es wurden 2er Teams gebildet. Jeder Starter dreht 2 Runden. 1. Runde Vollgas, dann schießen und 2. Runde Vollgas mit Strafrunde. Das war der Hammer die Sprints auf kurzer Strecke mit Vollgas sind wahnsinnig. Aber es hat einen riesen Spaß gemacht. Darüber waren sich alle einig.

Kurzum ein rundum gelungenes Wochenende – Danke an Michael und sein Team für die Organisation.

Ziel-EinlaufMal unter Wettkampfbedingungen das zu erfahren was die Biathleten so leisten ist einfach unbeschreiblich. Das ist eine Herausforderung und Motivation zugleich, unglaublich. Jeder kann das machen im Rahmen seiner Möglichkeiten – ich kann es nur jedem empfehlen, sich das einfach mal zu geben. Es ist einfach schön unter gleichgesinnten zu sein sich auszutauschen und den Sport zu genießen.

Der Eine oder die Andere ist halt etwas schneller unterwegs und auch besser im schießen –Ja und ????????

Mir hat es richtig Spaß gemacht und ich bin nächstes Jahr ganz sicher wieder dabei !

Bis dahin .. Hagi