„Tal-Training“

Hallo skiker, Nordic Cross Skater und alle Interessierten,

am 28.02.09 haben wir uns zum „Tal“-Training getroffen.

Was ist denn das nun wieder ?

Ganz einfach – es war ein Bergtraining geplant – aber der Winter hatte die Waldwege besonders auf die schwäbische Alb hoch, noch fest im Griff. Das wollten wir uns dann doch nicht geben und haben uns kurz entschlossen „unten im Tal“ zu bleiben.

Treffpunkt war der Laden von Nordic Sports um 10 Uhr.

Das Wetter war der totale Renner – nachdem es am Vortag wie auch am frühen morgen noch recht trübe war, hat es dann bis zum Start richtig aufgemacht und wir hatten echt tollen Sonnenschein.

Das hat vielleicht motiviert.

Die Strecke habe ich übrigens auf GPSIES veröffentlicht. Da kann jeder selber gucken was wir da gemacht haben.

Wir gingen dann recht zügig los und waren Ruck-Zuck am Baggersee Neckartailfingen

Da ging es dann doch richtig Cross zur Sache.

Leider war der Weg sehr aufgeweicht und hat dann doch einiges abverlangt. Zum Glück war das bald vorüber.

In Metzingen dann angelangt war noch kurz die Überlegung in Richtung Dettingen zu verlängern. Zum Glück musste Volker rechtzeitig zu Hause sein und wir haben uns dann entschieden doch in Richtung Sondelfingen auf zumachen.

Zum Glück deswegen: Ich war einfach nicht so besonders drauf und war schon ziemlich ausgepowert.

In Metzingen (Outlet-City) haben wir noch etwas Aufsehen erregt all die kauflustigen haben sich dann schon gefragt was das für Außerirdische sind und ob die Wohl eine Marketing-Aktion für einen der namhaften Anbieter fahren.

Zum Glück kennt Rainer sich gut aus und wir sind zügig durch Metzingen durch – ohne viel Fußvolk zu treffen.

Ein letzter Anstieg dann bis zum Tierheim und dann ging es einigermaßen gleichmäßig zurück und hinunter zu unserem Startpunkt.

Schön war es; wir haben uns wieder gefreut etwas geleistet (fast 40 km in ca. 2:45) zu haben und freuen uns wieder auf das nächste Mal.

HAGI

Termine stehen im Kalender. Wer Lust bekommen hat kann gerne eine eMail schicken – wir nehmen diese dann in den Verteiler auf schon ist man über die nächste Veranstaltung informiert.

eMail =>> HAGI (ätt) Nordic-Sports-Reutlingen.de

Test XXL Nordic Cross Skates

Es ist zwar schon ne Weile her, dass ich die Eigenbau Geräte von Willi gefahren bin – aber ich möchte euch das nicht vorenthalten.

Erst mal ein Bild und ein paar technische Daten.

Willi's XXL Cross Skates

Technische Daten

Raddurchmesser 180 mm
Reifenbreite 45 mm
Luftdruck 4 – 5 bar
Achsabstand 580 mm
Schwerpunktverstellung Achshöhe; +15 mm; – 15mm
Rücklaufsperre ja
Rückfallbremse ja
Kotflügel vorn, hinten
Gewicht 2,2 Kg

Den vorderen Keil (am Fußballen) haben wir demontiert, weil ich mit meinen Skating Schuhen drauf stand.

Interessant ist erst mal das universelle Fersenblech, das als Anschlag hinten dient und gleichzeitig mit den Krallen den Schuh ganz gut am Rahmen fixiert.

Die Wadenschale ist sehr hoch, so dass auch mit den hohen Skating Stiefeln nichts anstößt bzw. stört.

Ich stehe von Anfang an sehr gut auf den Geräten und fühle mich sofort wohl.

Minimale Veränderungen an der seitlichen Position der Wadenschale haben sofort Auswirkung auf das Fahrgefühl.  Ich ordne das der sehr hohen Präzision des gesamten Aufbaus der XXL Cross Skater zu. (Ja der Willi ist halt Werkzeugmacher und fühlt sich im µ-Bereich vollkommen wohl).

Trotz der sehr großen Erscheinung sind die Geräte doch “nur” 2,2 Kg schwer.

Der Start ist erst mal auf Asphalt. Es geht alles problemlos von statten (alle Vorschubtechniken angewandt auf kürzeste Distanz). Mir kommt es vor als wär alles etwas langsamer und gemächlicher.

Ein Blick auf den Tacho (vorne auf dem Kotflügel montiert) verrät mir, dass es nur der subjektive Eindruck ist, der wahrscheinloch von den größeren, breiteren und mit weniger Druck gefüllten Reifen herrührt.

Das finde ich erstaunlich und motiviert mich gleich mal ins Gelände zu rauschen.

Ich wähle einen Weg, den ich bisher auch schon mit Cross Skates hinter mich gebracht habe, aber immer ganz schön kämpfen musste aufgrund des doch sehr groben Schotters und zum Teil ziemlich großen Steinen drin.

Wow, das geht ja echt locker vor sich. Die Reifen schlucken den Untergrund regelrecht weg – klar geschenkte Übung ist das immer noch nicht – aber es geht in meinem persönlichen Vergleich doch einfacher voran.

Jetzt kommt’s – es hatte frisch geregnet und der Waldweg ist an manchen Stellen einfach nur weicher Boden – auch hier sinkt der große, breite Reifen ein und die Verzögerung der Geschwindigkeit ist groß.

Trotzdem – auch das geht etwas leichter – als mit dünneren und kleineren Reifen.

Aber hier ist einfach die Grenze erreicht wo es noch ein spaßbetontes Vorankommen gegeben ist.

Die Bremsen funktionieren und verzögern zuverlässig. (Steilhang habe ich nicht getestet aber eine kurze Abfahrt mit hoher Geschwindigkeit und bewusst starker Bremsung).

Das war ein relativ kurzer aber doch für mich eindeutiger Test (Test über längere Zeit muss noch erfolgen). Auch mit Eigenbaugeräten kann man Spaß am Nordic Cross Skating haben – die Geländefähigkeit ist bei diesem Gerät erhöht aufgrund der Reifen.

Der Test der Schwerpunktverstellung blieb leider außen vor. Ich bin auf Höhe der Achse gefahren. Willi hat da die Möglichkeit eingebaut den Schwerpunkt unter, über oder eben gleich der Achse zu legen.

Ich wünsche Willi und seinem Enkel (der extra eine Kinder-Variante bekam) weiterhin viel Spaß mit den Eigenbaugeräten und vor allem an diesem wunderbaren Sport.

 

Bergtraining – Göllesberg

Hallo Nordic Cross Skater, skiker und Interessierte,

am 07.02.09 haben wir uns zum Bergtraining getroffen.

Die Idee ist einfach: im Lauf des Jahres alles was uns (mit Spaß, – also Cross-Skating tauglich) auf die schwäbische Alb bringt anzufahren.

Außerdem wollen wir uns für die anstehenden Bergrennen am Kalkofen (Stoppomat) vorbereiten.

OK, die große Mannschaft war es nicht – aber 3 begeisterte haben es dann doch gepackt.

Treffpunkt war Nordic Sports um 14 Uhr.

Nachdem wir die neueste Entwicklung von Willy (XXL Skater) angeschaut hatten, ging es dann auch gleich los (da kommt noch was hinterher).

Das Wetter war nicht der totale Renner, aber es war trocken, so ca. 6°, bewölkt und hat es sich ganz gut angefühlt.

In Pfullingen überraschte uns dann doch ein kleiner Regenschauer – das war es dann aber auch schon.

Von Reutlingen bis Unterhausen geht es kontinuierlich leicht ansteigend voran.

Dort angekommen sind wir in Richtung Göllesberg abgebogen. Bis zum Schützenhaus Unterhausen ging es dann, ich glaube man kann sagen, gemütlich ansteigend hoch.

Ab dann ging es dann los etwas steiler zu werden.

Ein bisschen gemein ist, dass es zum Abschluss der Steige noch einmal steiler wird.

Volker hat unbeirrt von allen den gesamten Anstieg durchgezogen (super sag ich da und erkenne es neidvoll an).

Rainer und ich haben zwischenzeitlich kurze Verschnauf-Pausen eingelegt.

Oben angekommen hatten dann alle wieder ein Strahlen im Gesicht. Es ist halt immer wieder schön so etwas geschafft zu haben.

Nach eine kurzen Pause (trinken und Riegel einwerfen) ging es dann auch gleich in Richtung Stahlecker Hof weiter.

Dort sind wir dann links abgebogen durch ein kurzes Waldstück.

OK, da war es dann echtes Nordic Cross Skating. Erst Matsch und Schlamm, dann ein komplett mit Eis bedeckter Waldweg.

Es fühlt sich schon verdammt komisch an, wenn man die Sportgräte parallel auf dem Boden hat und komplett seitwärts abdriftet (nur nicht bewegen – wenn, dann nur mit den Stöcken anschieben – war meine Devise – die mich auch erfolgreich voran brachte).

Zum Glück war relativ bald wieder Asphalt unter den Rollen und wir sind in Richtung Oberer Lindenhof der Universität Hohenheim weiter.

Da ging es dann im Wald heftig wieder nach unten bis wir wieder in Pfullingen ankamen und so wieder zurück fuhren wie wir hergekommen waren.

Das war definitiv nicht die letzte Strecke dieser Art.

Wir haben beschlossen dieselbe Strecke nur andersherum auch mal anzugehen. Ganz nach dem Motto „die Alb ruft“

Schön, dass so gleichgesinnte (jeder darf da nun denken was er möchte) gibt.

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

HAGI

Wer jetzt Lust bekommen hat kann gerne eine eMail schicken – wir nehmen diese dann in den Verteiler auf schon ist man über die nächste Veranstaltung informiert.

==> HAGI (ätt) Nordic-Sports-Reutlingen.de

Tourdetails

Berg-TrainingHöhenprofil

HöhenprofilHöhendifferenz: 402 m (344 bis 746 m)
Gesamtanstieg: 513 m Gesamtabstieg: 514 m

Dauer

ca. 3 Stunden