Bodenseetour 2017 – Termin festgelegt

Liebe Cross (Touren-) Skater auch in 2017 wollen wir wieder mit den Cross Skates an den Bodensee.

Der Termin wurde nun festgelegt auf 21. Juli 2017

Wir starten wie üblich am Freitag morgen.

Dann geht es in 2 Etappen zu je fast 100 Km an den See und noch viel weiter bis Wasserburg.

Am Sonntag geht es mit dem Zug zurück.

Freitag, den 21. Juli bis Sonntag, den 23. Juli 2017

Bodenseetour

Wer Lust hat bitte melden.

Wie immer alles auf eigene Gefahr und vollkommen privat organisiert.

Die Etappen sind nicht ohne, da es doch einige Höhenmeter zu überwinden gibt, mal abgesehen von der Länge.

Ich freue mich schon wieder darauf.

Bodenseetour 2016 – Termin festgelegt

Liebe Cross (Touren-) Skater auch in 2016 wollen wir wieder mit den Cross Skates an den Bodensee.

Der Termin wurde nun festgelegt auf 08. Juli 2016

Wir starten wie üblich am Freitag morgen.

Dann geht es in 2 Etappen zu je fast 100 Km an den See und noch viel weiter bis Wasserburg.

Am Sonntag geht es mit dem Zug zurück.

Freitag, den 08. Juli bis Sonntag, den 10. Juli 2014

Bodenseetour

Wer Lust hat bitte melden.

Wie immer alles auf eigene Gefahr und vollkommen privat organisiert.

Die Etappen sind nicht ohne, da es doch einige Höhenmeter zu überwinden gibt, mal abgesehen von der Länge.

Ich freue mich schon wieder darauf.

Bodenseetour 2014 – Termin festgelegt

Liebe Cross (Touren-) Skater auch in diesem Jahr wollen wir wieder mit den Cross Skates an den Bodensee.

Der Termin wurde nun festgelegt auf 25. Juli 2014

Wir starten wie üblich am Freitag morgen.

Dann geht es in 2 Etappen zu je fast 100 Km an den See und noch viel weiter bis Wasserburg.

Am Sonntag geht es mit dem Zug zurück.

Freitag, den 25. Juli bis Sonntag, den 27. Juli 2014

Bodenseetour

Wer Lust hat bitte melden.

Wie immer alles auf eigene Gefahr und vollkommen privat organisiert.

Die Etappen sind nicht ohne, da es doch einige Höhenmeter zu überwinden gibt, mal abgesehen von der Länge.

Ich freue mich schon wieder darauf.

Ankündigung: Bodenseetour 2013

Liebe Cross (Touren-) Skater auch in diesem Jahr wollen wir wieder mit den Cross Skates an den Bodensee.

Der Termin wurde nun festgelegt. Wir starten wie üblich am Freitag morgen.

Dann geht es in 2 Etappen zu je fast 100 Km an den See und noch viel weiter bis Wasserburg.

Am Sonntag geht es mit dem Zug zurück.

Freitag, den 19. Juli bis Sonntag, den 21. Juli 2013.

Bodenseetour

Wir freuen uns über weitere Mitstreiter.

Wie immer alles auf eigene Gefahr und vollkommen privat organisiert.

Die Etappen sind nicht ohne, da es doch einige Höhenmeter zu überwinden gibt. mal abgesehen von der Länge.

Ich freue mich schon wieder darauf.

Bodenseetour 2012

Mein Bericht zur diesjährigen Bodenseetour. Mit den Cross Skates von Reutlingen an den Bodensee (Wasserburg) in 2 Tagen.

Auch in diesem Jahr wollten wir nicht auf unsere Bodenseetour (mit den Cross Skates von Reutlingen nach Wasserburg – Bodensee in 2 Tagen) verzichten.

Ich denke wir haben ausreichend trainiert und fühle mich nicht schlecht bei dem Gedanken, auch wenn genau 1 Woche vorher eine sehr anstrengende USA Reise stattgefunden hat.

Wir haben immer wieder das Wetter verfolgt. Kurz zuvor hatte es noch heftig geregnet aber die Temperatur stieg stetig an. Die Wettervorhersage war sogar so, dass der wärmste Tag zu erwarten war. Und so war es dann auch.

Leider konnte einige Mitstreiter aus dem Vorjahr dieses mal nicht dabei sein. Sei es Verletzungsbedingt, schlechter Trainingszustand oder einfach ein Termin mit höherer Priorität (was ich ja gar nicht nachvollziehen kann Smiley).

Wir startetet also pünktlich um 8 Uhr am Freitag, den 27. Juli 2012 zu dritt.

Es waren Rainer (klar – oder ?), Jörg und ich dabei. Die Sonne zeigte sich ungetrübt und wir wussten, dass es wieder ein harter Tag werden wird.

Die Strecke ist mittlerweile hinreichend bekannt und unser erster größerer Halt war wieder für Balingen geplant.

So war das auch nur mit dem Unterschied, dass wir nur zu zweit da ankamen, denn Jörg musste der Hitze seinen Tribut zollen. Er ist eh kein Freund von Hitze, das wussten wir – zudem waren die vergangen Wochen harter Arbeit nicht spurlos an ihm vorüber gegangen. Es war logisch diese Tour abzubrechen um sich nicht gesundheitlich zu übernehmen. Da gibt es keine Diskussion – Gesundheit geht vor !

Nach unserem Mittagessen ging es dann weiter. Ein Radler, der am Nebentisch saß ist auch aufgebrochen. Ihn haben wir unterwegs immer wieder getroffen – das war schon lustig. Jedes Mal haben wir uns begrüßt und gerätselt wann wir uns denn wieder wohl wieder treffen würden.

In Schörzingen geht es ja bekanntlich so richtig schön den Berg hoch – den wir ja ab der ersten großen Kurve eigentlich immer laufen um Kraft zu sparen. Diesmal haben wir am ersten Waldstück angefangen.

Der Teer war von der Hitze so aufgeweicht, das wir so richtig auf der Straße kleben blieben – das hat richtig Kraft gekostet um sich da den Hang hochzuschieben.

Außerdem war eine Verkehrsumleitung, so dass hier soviel Autos fuhren in beide Richtungen, dass es der Wahnsinn gewesen wäre mit unseren ausladenden Bewegungen da den Berg hoch zu quälen.

Oben angekommen hatten wir ein nettes Gespräch mit einem Rollerfahrer und danach noch mit einem Radler, der ebenso den Hohenzollernradweg abfahren wollte.

Wir sind voran den Berg runter in Richtung Wilfingen ==> Gosheim – er uns dann irgendwann überholt. Wir haben ihn noch am Anstieg in Gosheim gesehen, wo er alles hochgefahren ist (man erinnere 18%) – wir zu Fuß. Echt ätzend bei der Hitze.

Wir stehen am Straßenrand – fährt ein Bus – Wohnmobil an uns vorbei es wird beim herunterschalten so langsam dass man sich gut mit dem Fahrer, der die Seitentür geöffnet hatte, unterhalten kann, der uns doch fragt, ob wir mitfahren wollen. Ja super. Mit allem Geraffel, also Cross Skates und den 180er Stöcke eingestiegen.

Seine Frau saß ganz hinten. Er erzählte uns dass der Bus nun 30 Jahre alt wäre und zuvor als Postbus in der Schweiz den lieben langen Tag die Pässe rauf und runter gefahren sei. Er hat das Gerät erworben und zum total ausgebauten Wohnmobil umfunktioniert. Super nett und tolle Unterhaltung und wir überholen unseren Radler von Schörzingen wieder. Oben angekommen sind wir dann gleich wieder auf unsere Geräte – na wen sehen wir da unseren ersten “Balinger Radler” – echt lustig.

Weiter geht es in Richtung Tuttlingen, unser Tagesetappen – Ziel. Kurz danach überholt uns der 2. Radler wieder und war etwas erstaunt – aber klar als Tramper geht der Berg schon wesentlich leichter und auch schneller, sorry – bis dann und viel Spaß wünschen wir uns noch gegenseitig.

Etwas später überholt uns auch der “Balinger Radler” wieder … langsam geht mir die sehr kraftraubende Hitze auf die Nerven und ich muss mich ganz schön quälen dem Rainer noch einigermaßen folgen zu können. Ihm scheint das alles eher nichts auszumachen – naja bin ich ja gewohnt.

Wir schaffen unser gestecktes Ziel Tuttlingen an diesem Tag und finden auch wieder das Hotel vom letzten Jahr. Der Wirt sitzt draußen erkennt uns wieder, bestätig, dass er noch Zimmer frei hat und bringt uns ein eiskaltes alkoholfreies Bier. Zudem hat er uns ein paar Honigmelonen aufgeschnitten und angeboten. Das ist angenehm kühl und sehr erfrischend bei der Hitze. Puh …. das war hart. Mein Shirt ist durch und durch salzig, weiß.

Nach kurzer Zeit kommt ein Gast aus der Tür und meint lachend “so langsam fühle ich mich aber verfolgt”. Es war der “Balinger Radler”, der ebenfalls aus Reutlingen war und morgen weiter über Sigmaringen zurück möchte. Der Tag war irgendwie der Tag des immer wieder Treffens und es sollte noch was lustiges passieren.

Nach einer Entspannungsphase und der Dusche sind wir dann ab ins Städtle zum Abendessen. Es war ja immer noch super warm und jede Menge Leute unterwegs.

Wir haben eine Gaststätte gefunden und saßen draußen und unterhielten uns, über die Tour, die Geschehnisse und das Wetter. Ich drehe mich nach links schau einer Frau, die sich genau im gleichen Moment umdreht in die Augen…. ja sag mal die kennst Du doch, winke, winke sie erwidert.

Wir gehen auf einander zu. Es war Biggi, die früher mal in Reutlingen wohnte. Mit ihr und Ihrem Mann habe ich einige Jahre im selben Verein Squash gespielt. Ja Wahnsinn.

Sie kam von der Arbeit und hatte sich mit Jürgen (ihrem Mann) verabredet, den sie dann auch holte und wir haben den gesamten Abend miteinander verbracht.

Na das war ein Tag. Wir sind dann ziemlich müde ins Bett und relativ schnell eingeschlafen. Bis der Donner uns weckte.

Es gab ein riesen Gewitter in der Nacht und es kam nicht wenig Wasser runter. Wir schnell unser Schuhe vom Fenstersims geholt und ins Zimmer gestellt und dann noch mal ein paar Stunden die Augen zu gemacht.

Am nächsten morgen wieder gegen 8 gefrühstückt und ca. 8:45 wieder los. Es hat noch geregnet aber es sah so aus als würde es besser werden. Den Wittoh hoch alles richtig nass und auch immer wieder noch Regen.

Runter sind wir dann um einiges langsamer als sonst, denn die Straße war sehr nass, es lagen viele Äste, Blätter uns sonstiges Zeug auf der Straße, dass wir dann doch etwas vorsichtiger uns abwärts bewegt haben.

Aber nach dem Golfplatz-Anstieg wurde es immer trockener und es blieb so. Wow …. was für Verhältnisse. Die Straße trocken, die Temperatur bei ca. 23°C – das war optimal und so lief es dann auch. Wir sind total erstaunt und begeistert. Es kam uns so vor als könnten wir mit relativ hoher Durchschnittsgeschwindigkeit ewig fahren.

Klar haben wir unsere üblichen Pausen gemacht – Wasserhaushalt in Ordnung gebracht, Wasser nachgeladen und auch gegessen (Spagetti). Ich glaube die Umstellung unserer Energiezufuhr (bzw. -Aufnahme) hat sich ausgezahlt.

Kein Regen hat uns verfolgt, obwohl das so angesagt war. In Friedrichshafen haben wir erfahren, dass es so 10 Minuten vor unserem eintreffen so richtig abgelassen hat, wir haben aber nichts davon erlebt – echt stark.

Wir sind so gegen 16 Uhr am Zielort eingelaufen und haben uns pudelwohl gefühlt (das war eine super Durchschnittsgeschwindigkeit). Das blieb auch den Abend über so. Anständiges Nachtmahl und hefehaltige Elektrolytgetränke haben uns schnell regenerieren lassen.

Nach einer sehr guten Nacht und anständigem Frühstück sind wir wie gehabt mit dem Zug zurück.

Eine schöne Tour, mit tollen Erlebnissen und wieder dem tollen Gefühl, dass man es geschafft hat.

Bis zum nächsten Jahr.

[map style="width: 680px; height:350px; margin:20px 20px 20px 20px; border: 1px solid gray;" gpx="http://blog.outdoor-ist-in.de/wp-content/uploads/bodensee-2010-02.gpx"]

Eröffnung der Cross Skating Touren Saison 2012

Bericht zu einer anspruchsvollen Cross Skating Rundtour auf die schwäbische Alb.
Von Sondelfingen über den oberen Lindenhof auf die Alb.
Von dort zum Stahlecker Hof – Holzelfingen Traifelberg die alte Bahntrasse wieder runter und zurück.

Heute haben wir für uns die Cross Skating Touren-Saison 2012 eröffnet.

Treffpunkt war 10:30 und die Alb war als Ziel gesetzt.

Morgens hatten wir Sonnenschein, zwar gegenüber dem Vortag abgekühlte Temperaturen – aber es war angenehm. Stellenweise hatten wir das Gefühl es sei schwül, wenn so ein wenig die Sonne durchdrückte wurde es richtig warm (also für März allemal – so um die 12°C. – gefühlt sogar höher).

Wir sind also wie gehabt in Richtung Eningen gefahren – da sind ja schon altbekannte Ansätze. Am Sportplatz Sondelfingen vorbei – die Damenfußball Mannschaft hat sich gerade eingelaufen und aufgewärmt für das anstehende Spiel.

Über den Laisen (Betz Straße) zur Panoramastr. dem Radweg folgend.

Wie immer treffen sich alle an der engsten Stelle – echt wie verabredet: Spaziergänger mit und ohne Hunde, Jogger und wir. Alle haben ein lächeln im Gesicht und weiter geht es.

Der neue Radweg ist echt Spitze wir  fahren nach Eningen über das Industriegebiet (Arbachtal). Hier fängt es schon leicht an zu steigen – ewig lang stetig ansteigend durch den Unteren Lindenhof der Uni Hohenheim zum Schluss links ab noch einen kurzen heftigen Anstieg hoch.

So jetzt sind wir auf Ebene angelangt, die uns über den Oberen Lindenhof auf die schwäbische Alb führt. (Wir wissen was nun kommt).

Der erste Anstieg bis zur Kurve kurze Pause und weiter den Rest hoch auf die Alb mit mal knappen 17% Steigung. Boa, das strengt schon an und wir sind auch ziemlich außer Atem. Das erste mal in diesem Jahr mal wieder einen Berg ist schon ein Unterschied zum üblichen Lauftreff.

Jetzt geht es erst mal relativ eben voran. Die Sonne kommt raus es wird warm und fühlt sich richtig gut an.

Bevor wir am Stahlecker Hof eine Pause einlegen dürfen wir nochmal richtig ranklotzen. Der Waldweg wird immer schlechter zu fahren. Er ist ziemlich ausgespült und die Steine stehen wie betoniert im Weg herum erschwerend kommt hinzu, dass derzeit die Waldarbeiten in vollem Gange sind es dann stellenweise matschig und weich wird – das ist auch nicht besser also vorher. Also nochmal ein richtig hartes Stück Arbeit – zum Glück nur ein paar hundert Meter.

Jetzt erst mal ne kurze Pause und einen Riegel einwerfen.

Und weiter geht es hoch in Richtung Holzelfingen – das zieht sich auch ganz schön – stetig ansteigend bis zur Kuppe. Die Sicht ist dafür sehr schön nach Holzelfingen herunter und in Richtung Skilift (das heißt ja jetzt Wintersport Arena Holzelfingen). Landschaftlich einfach eine tolle Sache.

Am Ortausgang Holzelfingen in Richtung Engstingen haben wir Rückenwind und es läuft super gut. Leider müssen wir uns rechts halten um zum Traifelberg zu kommen, wo uns dann der Wind wieder entgegen kommt. So ist das halt.

Bevor es die Bahntrasse runter geht ziehen wir uns noch eine Jacke drüber, dass wir nicht auskühlen. Das sind ca. 2 Km mi 12% Gefälle. Das anstrengendste dabei ist das Bremsen.

Lichtenstein geht es dann auf die linke Seite – schöner Radweg bis zur Hortense – allerdings sind wir es nicht gewohnt abfahrend so viel Stockeinsatz bringen zu müssen – es hat sich nämlich einen Gegenwind eingestellt, der es schon in sich hatte.

Das Wetter scheint sich massiv ändern zu wollen – der Wind bringt einiges an Wolkenbewegung rein. Wir haben aber wieder mal Glück und es tröpfelt nur – was uns nicht sonderlich beeindruckt.

Pfullingen – über den Ursulaberg Tunnel und wieder über die Panoramastr. zurück, wie wir gekommen waren.

Wir sind uns einig – eine tolle Tour und freuen uns mal wieder an unserem Sport.

Die Tour gibt es wie üblich zum herunterladen auf outdoor ist in.

Länge ca. 45 Km

Ca. 500 Höhenmeter

Tourenkarte

Lauftreff_20120318-Karte

Höhenprofil

Lauftreff_20120318-Höhenprofil

Achalmrunde-Variante Bad Urach (Lauftreff am 03.12.2011)

Ein Lauftreff im Dezember – wow.
Die Achalm – Runde (unser Reutlinger Hausberg) mal wieder etwas anders.
Es bleibt spannend.

Entgegen allen Wettervorhersagen und der Tatsache, dass es den ganzen Freitag bis in den frühen Samstag Morgen geregnet hat, schien am Samstagmorgen die Sonne.

Ja Wahnsinn – geht das gerade so weiter – auch im Dezember (uns freut es – im Wissen dass andere das gerne anders hätten).

Wir hatten uns auf 10 Uhr verabredet und sind auch pünktlich los gekommen.

Die Planung sah vor, dass wir mal wieder die Achalm erklimmen und dann schaun mer mal was der Tag noch hergibt.

Die Überschrift verrät ja schon was es dann schlussendlich geworden ist.

Die Tour ist bereits hier ausführlich beschreiben wir erweitern das nur und fahren auf dem sog. Kirschenweg (ein welliges Stück an der Bundesstraße entlang mit zum Teil heftigen kurzen Anstiegen) nach Bad Urach.

Wir fahren quasi um die Kliniken herum und auf der anderen Seite der Bundesstraße wieder zurück.

Mittlerweile ist die Sonne ein wenig gewichen und es kommen Wolken herein die von zum Teil sehr starken Windböen getrieben werden.

Wir werden an diesem Tag aber nicht von oben nass – echt klasse. Aber der Wind bringt uns auf unserer Speed Strecke unterhalb den Metzinger Weinbergen – wo wir normalerweise ganz locker über 20 Km/h fahren, fast zum stehen. Da müssen wir nochmal richtig ran, damit wir vorankommen.

Apropos Weinberge, da werden wir mal noch einen Schlenker einbauen müssen. Da geht es zwar mal ganz heftig nach oben – aber dann kann man ganz toll durch den Weinberg fahren. Mensch, haben wir eine tolle Gegend hier und alles vor der Haustüre – denke ich da mal wieder.

Den Rückweg Metzingen wieder wie gewohnt ein Teil unserer Standard Lauftreff Tour – also Aussiedlerhof, Tierheim Sondelfingen, am Mammutbaum vorbei durch “unser kleines Allgäu” am Kleintierzuchtverein Sondelfingen vorbei und schon sind wir wieder Zuhause.

Das hat mal wieder richtig Spaß gemacht – Wetter Ok – Temperaturen OK – und das im Dezember.

Die Tour steht zum Download bei outdoor-ist-in.de bereit.

Gesamtlänge: 42 Km

Höhenmeter: 550

 

Karte

Lauftreff_20111203-Karte

Höhenprofil

Lauftreff_20111203-Höhenprofil

Bodensee – 1 Tages Tour

Nach der “traditionellen” Bodensee Tour ist es dem Rainer einfach nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Er war fest davon überzeugt, dass wir es eigentlich auch an 1 Tag an den See schaffen könnten.

Ja, da ist bestimmt möglich – schaun mer mal …… habe ich gedacht. Er hat aber nicht locker gelassen und immer wieder darüber nachgedacht und gerechnet und vor allem laut darüber nachgedacht.

OK, das machen wir .. Termin ausgeguckt – eigentlich spontan Samstag, den 17. festgelegt und gut war’s.

Keinerlei spezifisches Training eingebaut, sondern “nur “ unser Standard Pensum mit Ausnahmen wie Achalm + bi-Alb.

Je näher der Termin kam und die Wetterprognosen exakter wurden umso mehr wurde der Gedanke an die Tour unangenehmer. Es war gemischtes Wetter angesagt und eher Regen als trocken. Am Freitag Abend hat es dann auch richtig geregnet. Oje, Oje.

Ich bin am Samstag kurz nach 6 aufgestanden und gleich zum Fenster. Naja, was man im Dunkeln so erkennen konnte stimmte mich eher zuversichtlich. Also raus – alles was ich am Vorabend hingerichtet hatte eingepackt und ab zum Frühstück.

Wie immer die bereits bekannten Reibestellen mit Tape abgedeckt und alles war fertig.

Den Rucksack musste wir fast ausstatten wie bei der 2 Tages Tour – ich ließ nur Schuhe und Zahnputzzeug weg, was für erheblichen freien Platz sorgte.

Die Temperaturen waren nicht so niedrig wie die Tage zuvor – eher warm als kühl.

Kurz mit Rainer per SMS ausgetauscht und beschlossen wir fahren, trotz “durchwachsener” Wetterprognose.

Ich bin so kurz nach 7 Uhr los um Rainer abzuholen. Es fing immer mehr an zu tröpfeln – muss das sein ?

Also Rucksack wasserdicht verpackt und los ging es.

Wir machen also genau die Tour zum See wie schon davor, allerdings wird noch etwas an der Tages-Strecke drauf gesetzt und dann halt in Ludwigshafen die Heimfahrt per Zug am selben Tag angetreten. Soweit die Planung. Der Weg ist bekannt und das meiste haben wir noch im Kopf – an manchen Stellen muss man kurz nachdenken hat es dann aber wieder parat – geht mittlerweile echt gut.

In Mähringen müssen wir immer einen Schlenker machen – geht halt nicht anders – und wir fahren einen Feldweg um abzukürzen. Da hätten wir besser den längeren Weg in kauf genommen. Es wurde matschig und die Schutzbleche haben sich wieder so zugesetzt, dass sich kein Rad mehr drehte. Erst mal an Pfützen die Räder gereinigt und weiter ging es aber nicht sehr weit. Immer wieder setzte sich mein Rad zu dass ich fast nicht vom Fleck kam. Wir habe dann eine kurze Pause eingelegt und da mal genauer angeschaut – wow war da Zeug drin – Grashalme haben sich so verheddert dass das richtig fest drin saß und wir mit Ästen das alles rausgepuhen mussten.

So jetzt liefen die wieder einigermaßen. Aber immer noch nicht gut, denn die Strecken waren ziemlich nass und das merkt man doch und geht mit erhöhtem Kraftaufwand einher und mit reduzierter Durchschnittsgeschwindigkeit.

Mal ging es besser mal wieder schlechter. Dazu kam dann dass wir auch fast immer Gegenwind hatten (der macht auch Freude).

Also bis Balingen, also ca. 50 Km, war schon hart und sehr kräftezehrend. Man hat schon mal kurz darüber nachgedacht, ob wir das dann überhaupt schaffen. Aber nur kurz, denn in Balingen haben wir dann unsere erste richtige pause gemacht und, wie schon beim letzten Mal im Paulaner’s Wirtshaus eine Pasta mit viel Knoblauch eingeworfen. Schmeckt super und sorgt für Gesprächsthemen mit Geschmack Smiley.

Frisch gestärkt und Wasservorräte nachgefüllt geht es dann weiter. Wir wissen was nun alles kurz hintereinander kommt.

Nach Schörzingen ein richtiger Anstieg hoch und gleich ca. 10 Km später geht es in Gosheim hoch. 2 echte Brocken, die wir wieder zu Fuß gehen um nicht alles Pulver zu verschießen.

Nun geht es wie gehabt nach Tuttlingen. Details dazu kann man hier nachlesen.

Direkt in der Innenstadt finden wir das Gasthaus Engel. Es ist warm die Leute sitzen draußen- wir auch. Sofort sind wir mit dem Nebentisch im Gespräch, die natürlich wissen wollen was denen das für Sportgeräte sind und wo wir herkommen. Ein Blick auf den Garmin sagt uns 99 Km was wir gerne weitergeben. Das erstaunt dann doch. Wir tauschen uns ein wenig aus und erzählen, dass wir jetzt noch ein paar Nudeln oder ähnliches zum Speicher auffüllen benötigen. Wir wollen ja nachher noch den Wittoh hoch und die letzten 30 Km hinter uns bringen.

Eigentlich war Motto-Tag angesagt und alles auf Oktoberfest ausgelegt. Der Wirt, der ebenfalls bei der Personengruppe am Tisch saß, hat dann gesagt. ja das ist jetzt nix für euch – viel zu schwer. Ich habe vorhin was von Nudeln gehört – soll ich euch da was machen ?

Ja, super das hat uns aber gefreut. Nach kurze Zeit haben wir eine riesen Portion Nudeln mit Gemüse erhalten. Echt klasse aber so viel dass wir es nicht mal ganz geschafft haben. Die Pause ging mit freundlichen Gesprächen und dem Essen so schnell rum – schön war es. Zu guter Letzt wurde dann auch mit Ziehharmonika und Gitarre der bayrische Motto Tag untermalt. Link zum Gasthaus.

Auf zur letzten Etappe an diesem Tag. Den Wittoh hoch. Ein Stück fahren wir hoch aber ziehen schnell die Geräte aus und gehen zu Fuß hoch. Nach dem steilsten Stück rollen wir wieder – es geht zwar noch 2 mal hoch aber das sind nicht solche Hämmer wie vorher.

Oben werden wir wieder einmal für unsere Mühen von der Natur entlohnt. Die Sonne geht unter und bietet uns ein Licht auf das umliegende Tal – das ist schon fantastisch anzuschauen.

Jetzt wissen wir – es geht jetzt viel bergab und wir haben unser Ziel fest vor Augen.

Vor der 2. großen Bergabfahrt halten wir kurz an und ziehen unsere Regenjacken an. Es wird schon kühler und bergab hat man halt nicht mehr so viel zu tun – so möchten wir uns entsprechend warm halten. Was auch gut klappt.

Wir sind hoch motiviert. Allerdings merke ich schon dass bei Anstiegen die Kraft ganz schön nachgelassen hat – aber auf der Ebene geht es echt noch gut und zügig voran.

Das ist auch wichtig, denn es wird langsam Zeit, dass wir den Bahnhof von Ludwigshafen erreichen. Wenn wir den Zug um 20:34 nicht schaffen wird es eine ungemütliche Nacht werden. In Wahlwies ca. 8 Km vor dem Ziel klackert dann plötzlich etwas an meinem Rad. Ich denke erst es ist ein Stück Holz oder etwas am Ventil und schaue nach unten. Lautstark verlässt das Stück, was auch immer es war mein Vorderrad – Plattfuß. Man sieht es genau irgendwas hat sich durch die Karkasse des Mantels gebohrt und den Schlauch zum platzen gebracht – das hört man wenn schlagartig 9 bar entladen werden. Ersatzrad dabei – kein Problem und weiter geht es.

Zum Schluss läuft es noch richtig super wir kommen sogar über 20 Km/h. Es wird schon dunkel aber die Lampen packen wir nicht mehr aus, den wir sehen schon Ludwigshafen. Wir laufen um ca. 20 Uhr ein und freuen uns sehr dass alles so gut und in der Zeit geklappt hat.

Wie gesagt 20:34 geht der Zug mit 3 mal umsteigen sind wir dann um 23.31 in Reutlingen und fahren mit dort geparkten Auto nach Hause.

Ein langer Tag aber die Freude überwiegt am Ende – doch.

Nachstehend noch ein paar Details. Vielleicht können wir das ja mal zusammen machen.

Streckenkarte

Höhenprofil

20110917_Bodenseetour_Karte_web

20110917_Bodenseetour_Hoehenprofil_web

Gesamtstrecke: 133 Km

Höhenmeter: ca. 1.500

Gesamtdauer: fast 17 Stunden

Reine Fahrzeit auf Cross Skates: 9,5 Stunden

[map style=“width: 680px; height:400px; margin:20px 20px 20px 20px; border: 1px solid gray;“ gpx=“http://blog.outdoor-ist-in.de/wp-content/uploads/bodensee_1-tages-tour-2011.gpx“]