Bergrennen 2011- Kalkofen

Mein kleiner persönlicher Bericht zum Cross Skating Bergrennen am Kalkofen, bei wunderbarem Herbstwetter und einigen Mitstreitern.

Heute war es wieder soweit. Unser alljährliches Bergrennen an der Permanentzeitfahrstrecke des MTB Pfullingen.

Leider war der Stoppomat kaputt und es konnte die Startzeit nicht gestempelt werden. Es ist so schade, dass es immer wieder Leute gibt, die solche tollen, öffentlichen Einrichtungen zerstören müssen. An dieser Stelle noch einmal ein ganz großes Lob an die Betreiber – wir finden euer Engagement hervorragend und freuen uns dies auch nutzen zu dürfen.

Wir haben uns pünktlich um 13 Uhr am vereinbarten Parkplatz getroffen. Alle waren über das hervorragende Wetter begeistert. Bei den meisten wurden dann auch noch mal die langen Klamotten gegen die kurzen ausgetauscht.

Wir hatten ca. 17 °C und Sonnenschein (soll ich es nochmal wiederholen ? … siebzehn Grad Celsius, trocken, Sonnenschein am 30.10.2011 zum Cross Skating Bergrennen) Smiley  Der absolute Hammer – noch Fragen ?

Die ersten knapp 4 Km vom Parkplatz zum Start am Stoppomat nutzen wir zum einfahren und aufwärmen.

Kurze Abstimmung, dass jeder seine Zeit selber misst. Schon ging es los, etwas früher als geplant sind wir alle gemeinsam los.

Jochen hat sehr früh losgelegt und alle mal hinter sich gelassen, gleich danach kam Rainer der von mir verfolgt wurde (wie immer nicht sehr lange in Sichtweite).

Hinter mir waren dann Nina, Jörg und Georg.

Georg hat relativ schnell aufgeholt und mich dann auch überholt – das war allerdings von kurzer Dauer, ein Reifen hat lautstark die Luft abgelassen. Georg, ich war es nicht, obwohl Du mich überholt hast ….

Er hat mir signalisiert, dass er ein Ersatzrad dabei hat und dann die Montage-Zwangspausen angefangen.

Vor mir hat sich das Feld schnell gelichtet. Durch die Serpentinen hat man zwar immer noch etwas gehört aber gesehen habe ich nicht viel.

Hinter mir war es ähnlich – ich konnte etwas Abstand herausfahren und habe dann immer wieder mal den Stockeinsatz des/der Verfolger(s) gehört.

Ich konnte mich also Vollkommen meinem Rennen widmen, auf meinen Puls und den inneren Schweinehund hören und die Natur genießen.

OK, ganz so war es dann doch nicht.

Jedes Mal, wenn ich dachte ein Verfolger kam näher, hat das schon gepuscht.

Weiter oben konnte ich dann auch noch einmal etwas auf Rainer aufschließen, das motiviert dann auch noch einmal (ihn aber auch ….).

Der gute Schluss, ist wie immer eine letzte Herausforderung, denn da geht es noch mal richtig hoch, zusätzlich wird er Bodenbelag wesentlich schlechter. Bis zur letzten Kurve vor dem Ziel steigt es an, dann sieht man aber das Ziel und mobilisiert noch einmal alle Kräfte.

Es ist ein gutes Gefühl es wieder geschafft zu haben.

Erst später prüfe ich die Zeit. Leider habe ich mich wesentlich zum Vorjahr verschlechtert um ganze 2 Sekunden – das tut weh Zwinkerndes Smiley !!!

Besonders erwähnenswert empfinde ich, dass Nina sich die Cross Skates geliehen hat und das erste mal drauf stand. Ok, nicht ganz unbelastet aus dem Bereich Inline Skating und auch Ski Skating, trotzdem eine super Leistung. Aber Hallo.

Als alle oben sind beschließen wir zum Abschluss wieder über das Schloss Lichtenstein zurück und am Traifelberg die Bahntrasse runter zu fahren – das Wetter haben natürlich viel genutzt und wir hatten ganz schön Fußgängerverkehr. Ist ja auch wunderschön die schwäbische Alb.

Das Wetter erlaubt uns die steile Abfahrt der ehemaligen Bahntrasse nach Honau – alles trocken keine nassen Blätter – starke Abfahrt.

Die Gesamtergebnisse werden bei Nordic-Sports-Reutlingen veröffentlicht.

Hier oder hier schon mal ein paar Bilder (auch zum “swabian summer” – gell Frank Smiley)

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