Lauftreff – Hitzeschlacht

Boa bei 32 C° ging es los – es war fast zu erwarten, dass es unterwegs nicht wirklich kühler wurde. Wir haben uns heute auch mal wieder unseren Hausberg die Achalm vorgenommen. Den kennen wir ja und wissen, dass dies ein heftiges Stück Arbeit bedeutet, denn es geht im Prinzip lange und steil da hoch und alles schön in der Sonne.

Ich hab schon gleich gemerkt heute ist nicht mein Tag – ich musste mich ganz schön quälen.

1. Etappe bis zur Richard-Wagner-Str. – da machen wir immer kurz Halt – der Schweiß schießt aus allen Poren.

2. Etappe – den Rest hoch bis zum Scheibengipfel. Oje, es wird nicht besser – aber was soll’s – ich muss !

Jetzt geht es eben zum Achalm Restaurant und Hotel und dahinter schön den Berg wieder runter bis Eningen. Mensch riecht es da gut nach Essen.

Unten angekommen gleich wieder durchstarten – fast dasselbe – nur hinter der Achalm wieder hoch – auch nicht schlecht. Die Hitze ist nach wie vor da und es strengt sehr an heute. Endliche wieder oben – jetzt weiß ich, dass es nicht mehr so heftig kommt. Denn wir mache heute nicht die verlängerte Variante.

Runter und wieder rauf am Glemser Stausee Hotel vorbei – immer wieder schön da oben.

Am Segelfluggelände runter nach Neuhausen. Hier könnte man nun problemlos die Stecke in Richtung Bad Urach verlängern und dann für extrem Harte den Höhenweg wählen durch die Metzinger Weinberge – das ist extrem heftig 9 Km Schotter und viel bergauf – da faulen einem die Finger ab vom vielen Festhalten und schieben.

Aber wir erweitern zum Glück nicht – das würde mich heute nicht besonders amüsieren – um das mal sehr, sehr Vorsicht zum Ausdruck zu bringen. Wir fahren zurück in Richtung Metzingen.

Ein schöner Weg mit wenig Gegenverkehr durch die Outlet City durch hoch in Richtung Reutlingen. Da findet derzeit ein besonderes Schauspiel statt. Die Brücke der B27 wurde versetzt – da war am Wochenende ganz schön was los.

Wir nutzen die gesperrte Straße und kommen so auf den Rückweg unserer Standard Strecke vorbei am Aussiedlerhof. Das ist alles nicht mehr ganz so spektakulär. Es geht noch etwas den Buckel hoch bis zum Tierheim von da wieder eben an der Bahnlinie entlang in Richtung Mammutbaum.

Zurück über das “kleine Allgäu” am Kleintierzuchtverein Sondelfingen vorbei und nach Hause.

So langsam ging es wieder mit der Temperatur und ich war wieder einigermaßen besser drauf – trotzdem – für heute genug getan.

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Sondelfinger Bergtraining – Cross Skating Lauftreff

Heute hat es einfach nicht sein sollen, dass wir uns treffen. Einer ist in Lissabon, ein anderer war in London, weitere sind schon unterwegs gewesen oder noch im Urlaub.

Also bin ich kurzerhand allein gestartet. Mittlerweile habe ich wieder den Rucksack angeschnallt und ca. 7 Kg Zusatzgewicht um mich wieder an diese Verhältnisse zu gewöhnen – denn zur Bodenseetour werden ca. 9 Kg hinten dran hängen.

Das Gewicht ist nicht sehr entscheidend aber einfach die Gewichtsverteilung und wieder das Austarieren des richtigen Schwerpunktes. Da machen sich selbst Kleinigkeiten bemerkbar (man bin ich empfindlich geworden).

Ich habe mich für das Sondelfinger Bergtraining entscheiden. Klar sind das nicht die Alpen auch nicht die schwäbische Alb – aber es geht immer wieder kurz und heftig den Buckel hoch.

Das kann man in einem Umkreis von max. 5 Km alles locker hinter sich bringen.

Ich bin immer wieder von den Möglichkeiten, die wir hier vor der Haustüre haben begeistert. Für jeden das richtige dabei – no problem !

Dieses Mal alles auf Asphalt – wer Lust hat kann das auch gerne noch mit Schotterstrecken im Wald kombinieren, dann kann es richtig herb werden.

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Neue Trainingsimpulse bei alter Strecke

Über die Zeit kann es sein, dass man seine Standardtour bald im Schlaf und fast ohne Mühe abfährt. Sie ist aber besten geeignet und liegt so gut und macht weiterhin einfach Spaß – trotzdem würde man gerne mal wieder etwas Abwechslung einbringen, so das wieder ein Trainingsimpuls gesetzt wird.

Da gibt es ganze einfache Möglichkeiten:

1. ein Intervall Training einbauen

Also einfach zeitlich begrenzt mal Vollgas – Sprint einbauen und dann eine kürze Zeit “gemütlich” um den Puls wieder zu beruhigen. Wir sind etwas erfahrener und bauen da 5 x 3 Minuten Sprint und 2 Minuten „Ruhe” – Phase ein.

Das kann man ebenso über den Puls steuern, oder die Streckenlänge – allerdings finde ich die Zeit ideal.

2. ich hab letztens bei unsere Standardrunde folgendes gemacht:

Alles was hoch ging – nur Doppelstockschub – wir haben da einige nette, längere Einheiten drin.

Alles was eben bis leichter Anstieg ist nur Beinarbeit.

Das macht auch mal Spaß und ist für den jeweiligen Trainingsbereich ein Trainingsimpuls für sich.

Probiert es aus – in der Gruppe macht es dann nochmal einen Tick mehr Spaß – da wird mal schnell ein kleiner Wettbewerb daraus.