Bergrennen Kalkofen 2010

Auch in diesem Jahr haben wir wieder unser Bergrennen im Oktober ausgeschrieben und gestartet.

Wie immer ist es noch eine kleine aber feine Familie, die sich da messen möchten.

Ende des vergangen Jahres wurde ein großer Teil der Strecke neu asphaltiert – extra für uns – klasse ! Cooles Smiley

Für mich war das Ziel, wie auch schon letztes Jahr (wo ich es knapp nicht erreicht habe) unter die 30 Minuten zu kommen.

Mit dem neuen Belag schon mal gute Voraussetzung etwas schneller zu fahren. Zudem habe ich mir vorgenommen alles in 1:1 zu fahren.

Schaun mer mal ….

Das Wetter war fantastisch. trocken Sonne, nicht zu warm – einfach perfekt.

Gut gelaunt haben wir uns dann auch am Parkplatz der Gärtnerei HORTENSE getroffen (Rainer, Jürgen, Wolfi und ich) und sind dann wieder in Richtung Start gut 2 Km eingefahren.

Dort haben wir dann noch Frank getroffen (Alena konnte immer noch nicht mitmachen). Außerdem war Nobbe Braun mit dem Fahrrad da, der sich vornimmt das nächste Mal auch dabei zu sein. Willi der schwäbische Erfinder war ebenfalls da.

Wie immer noch ein paar Runden fachsimpeln. Die Stempelkarten hatte ich einigermaßen vorher ausgefüllt für den Stoppomat.

Kurz vor dem Start ist dann Jürgen noch der Bremssattel gebrochen – quasi im Stehen. Alle waren platt – das darf ja wohl nicht wahr sein !!

Nach einigen Analysen sind wir zum Schluss gekommen, dass durch den Skating-Stiefel – die Position und das in die Knie gehen – eine so gewaltige Spannung aufkommt, dass das schwächste Teil einfach nachgeben muss – in diesem Fall der Bremssattel. OK einer weniger.

Also dann sind wir los.

Nach kurzer Zeit sind Frank und Wolfi für mich schon weit und nicht mehr sichtbar davon gezogen – die haben auch das Rennen für sich und unter sich ausgemacht.

Rainer habe ich immer mal wieder (wenigstens noch) gesehen. Das hat dann auch wieder motiviert. Es ist unglaublich was so etwas ausmacht noch einmal die Kräfte zu sammeln.

Ich habe es tatsächlich geschafft alles im 1:1 zu machen. Der Untergrund hat es einem auch etwas erleichtert.

Zum Schluss der letzte Anstieg ist echt eine Herausforderung, denn eigentlich ist man der Meinung man hat es geschafft aber es zieht sich gewaltig bis zu letzten Kurve vor der Zielgeraden – auch wenn es den Anschein hat eben zu sein darf man nicht aufhören Vorschub zu machen.

Mir hat eine virtuelle Gegnerin (nächste Jahr wieder reell – oder ?) geholfen noch einmal alles zusammen zu werfen und die letzten Meter mit viel Schmackes zu bewältigen.

Im Ziel – auch als letzter – froh zu sein es wieder einmal geschafft zu haben ist Belohnung genug.

Besonders freue ich mich, dass ich mich um gleich 2 Minuten verbessert habe. Das ist sicher zu einem Teil dem Untergrund geschuldet aber auch eine reelle Verbesserung.

Oben trafen wir nun auch Josef, der sogar ein Video von den letzten Metern gedreht hat.

                                      Cross Skating–Bergrennen–2010

Alle waren mit ihren Leistungen zufrieden.

Wir haben eine gemeinsame Abfahrt zum Auto von Willi gemacht um dann noch einmal fachsimpeln und die Eigenbau “Hyänen” zu betrachten. Der Will ist schon ein Konstrukteur vor dem Herrn !

Hier haben sich unsere Wege dann getrennt. Alena und Frank sind weiter in ihren Urlaub im Schwarzwald gefahren. Katja und Jürgen – die uns noch die Stempelkarten durchgezogen hatten sind ebenfalls wie auch Willi nach Hause.

Wir (Wolfi, Rainer und ich) haben die Runde fertig gemacht – also zum Schloss Lichtenstein – dann die Bahntrasse nach Honau runter und zurück zum Auto.

Für mich ein toller Tag. Es war wieder mal super so tolle engagierte Leute zu treffen und sich auszutauschen aber auch selbst zu messen und zu vergleichen – das macht halt auch Spaß.

Bis zum nächsten Mal.

Herbstbiathlon 2010

Ok – ich bin spät dran. Ja – aber es gab einfach soviel zwischen drin und auch danach zu erledigen, dass ich einfach nicht dazu kam etwas zu schreiben.

Ich hätte es ja auch bleiben lassen können, da dies nun ja bereits der 3. Herbstbiathlon war. Aber nein es ist nicht alles gleich wie im vergangen Jahr – also kommt halt doch noch ein Kommentar.

Was war denn anders ?

1. haben wir in diesem Jahr einen MoBi veranstaltet. Was ist das denn nun schon wieder – blöder AküFi (Abkürzfimmel) ? MoBi steht für Moderner Biathlon. Ich möchte nur auf ein Detail eingehen, nämlich dass wir dieses mal mit Lichtgewehren geschossen haben. Das ist eine wichtige (von einigen mehr) Grundvoraussetzung für einen MoBi.

2. Wir waren Teil der “1. Deutschlandtour Moderner Biathlon” und zwar die 5. Station von insgesamt 6 Veranstaltungen, die quer durch Deutschland stattgefunden haben.

3. Wir konnten erstmals Sponsoren für unsere Veranstaltung gewinnen und somit auch einige Sachpreise an die Gewinner verteilen. So hat uns die Raiffeisenbank Sondelfingen mit dem Sponsorenpakt 2 unterstützt. Des weiteren hat uns Frank Röder (www.cross-skating.de) mit wertvollen Sachpreisen für die Cross Skater unterstützt – die übrigen Preise wurden von Nordic Sports Reutlingen gestellt bzw. über die Startgelder finanziert. Wir hatten auch Aussteller – wie zum Beispiel GELEMA und Mirko Fuchs, der seine neueste Entwicklung den MobiOne vorstellte.

Zwischendrin kamen dann auch noch die Bogenschützen des SV Sondelfingen und demonstrierten ihr Können.

Mein empfinden war dass dies sehr gut angekommen ist bei Besuchern wie auch den gewinnenden Smiley Teilnehmern.

Die Vorbereitungen waren ja schon genug Arbeit aber das schlimmste war das Wetter. Es hatte am Samstag ja nur einmal geregnet (nämlich in der Nacht begonnen und dann nicht mehr aufgehört) – diese Nacht zählte nicht gerade zu meinen Besten.

Aber am Sonntag morgen aufgestanden und es war hell – sogar die Sonne war da. Der laute Knall an diesem Tage war der Stein der mir dar runtergefallen ist. OK es war kalt aber zumindest trocken. Also los, wie jedes Jahr die komplette Strecke abfahren und putzen. Die Bauern hatten die Felder gepflügt und nicht mit der Zahnbürste das Reifenprofil gereinigt – so sahen dann die Weg aus. Geschrubbt wie blöd und trotzdem nicht sauber bekommen. Es war einfach nicht möglich den Schlamm vom Boden zu bekommen so war es dann dass besonders eine Stelle sehr rutschig war. (Es kam aber weder bei den MTB noch bei den Cross Skatern zu Problemen).

Besonders durch die mithilfe der Freunde vom SV Sondelfingen konnten alle Zelte, Schießbahn und Streckenposten rechtzeitig in Betrieb genommen werden und der Start der ersten Wettkämpfe konnte pünktlich um 14 Uhr beginnen.

Die Veranstaltung lief planmäßig ab auch wenn nicht alle gemeldeten Teilnehmer kommen konnten. Die Gruppen waren einigermaßen ausgleichen und es fanden spannende Wettkämpfe statt. Mich hat das sehr gefreut – es war ein sportlicher und fairer Umgang zwischen den Teilnehmern / Kontrahenten aber der Wettkampfcharakter blieb nicht auf der Strecke. So soll es sein.

Den Ablauf und die Ergebnisse sind ja auf der Veranstaltungsseite dokumentiert – da muss ich nix mehr dazu sagen. Ein Paar Bilder gibt es auch.

Nachdem alle Läufe abgeschlossen waren kam es zur Preisverleihung. Diesmal hatten wir keine Doppeltbelegung der Startnummern und das Auswerten ging zügig voran.

Trotzdem kam es zur Panne – denn irgendwie hatte ich die Zeiten im Nordic Walking falsch zugeordnet. Aber die Teilnehmer waren aufmerksam und wir konnten es relativ schnell in Ordnung bringen.

Am Ende hatte dann alles einigermaßen geklappt. Was ich am Rande mitbekommen habe war, dass die Stimmung wieder gut war. Es waren leider weniger Teilnehmer und bedingt durch das Wetter auch wesentlich weniger Zuschauer.

Leider, denn die haben sich einige Attraktionen entgehen lassen (Bogenschießen und MobiOne) – und besonders die Demonstration des Tüftlers Willi, der mit seinen Enkeln da war und seinen Transporter für Bergfahrten vorstellte sowie eine weitere Entwicklung seiner Eigenbau Cross Skates – die Hyäne.

Besonders erwähnen möchte ich, dass wir dieses mal 2 Jugendliche Cross Skater (Ann-Katrin und Max) dabei hatten. Klasse Leistung, die haben nämlich denselben Parcours hinter sich gebracht und auch noch gut abgeschnitten dabei. Klasse, Toll , Super !!!!

Ich konnte doch noch das eine oder andere Gespräch führen und etwas Anregungen mitnehmen. Im nächsten Jahr wird es wieder etwas anders werden und wir versuchen alles umzusetzen, was wir als besser machen können.

In der Hoffnung wieder alle und vielleicht noch ein paar mehr dabei zu haben freu mich mich schon auf das nächste Jahr zum Herbstbiathlon 2011.